Präser: Prätentiöse planetenweite Preisunterschiede pro Paket

Das klassische Nummernschieben hat rund um den Globus auffallend unter- schiedliche Kosten für Verbrauchsmaterial. Wie die investigativen Blogger von Environmental Graffiti unter Verwendung der Preissuchseite Pricerunner und Vorabstudien des, nun, Kondomblogs condomunity herausfanden, kostet ein Päckchen Präservative in Irland 18 US-Dollar, in Deutschland nur etwas über fünf. Da die Grafik so gross und so wissenschaftlich ist, kommt sie heute mal als Thumbnail. Also immer feste draufklicken.

2 Kommentare

  1. Also wenn ich mir die Grafik so ansehe wäre ich lieber Ire, da die höheren Verhüterlipreise anscheinend an den höheren Materialverbrauch gekoppelt sind, und wir alle wissen, was das bedeutet.

    Aber mal im ernst, ich war mir wirklich nicht bewusst, dass es solch grosse Preisunterschiede bei Kondomen gibt. Werden die Tütenbläser in Deutschland mehr subventioniert? An den grossen, nicht vorhandenen Kautschukhainen kann es nicht liegen, importieren müssen die meisten Länder auf der Liste den Rohstoff sowieso.

  2. Der Grund für die Preisunterschiede ist m.E. nach genauso unergründlich wie der dafür, dass Medikamente in Deutschland teurer sind als in Resteuropa.

    Interessanter als hierüber zu räsonieren fände ich eine Vergleichsstudie, die die Anzahl von H.I.V.-Infektionen und von Schwangerschaften Minderjähriger in Relation zu den Kondompreisen setzt.


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