Krise? Jetzt virtuelle Firmen kaufen!

090123secondlifeobamaDie L.A.Times hatte kürzlich in ihrem Wirtschaftsteil einen Bericht über den Second-Life-Betreiber Linden Lab, und dass er Xtreet and OnRez, zwei Handelsagenturen für virtuelle Güter für eine nicht näher genannte Summe aufgekauft hätte. Die Second Life Ingame-Währung Linden Dollars hat zur Zeit einen Wechselkurs von 262 Linden zu einem US-Dollar.

Der Anbieter rechnet vor, dass ingame im Jahr 2008 virtuelle Güter im Wert von 360 Millionen US-Dollar ( 94,32 Milliarden Linden Dollars) umgesetzt wurden, und dass die beiden erwähnten Agenturen etwa ein Prozent dieses Handelsvolumens abgewickelt hatten. Welches übrigens vom vierten Quartal 07 auf das vierte Quartal 08 um 54 % wuchs. Und das sollte uns zu denken geben.

Ganz egal, ob man Second Life langweilig findet (wie ich) oder nicht, man kann sich dort umsonst einloggen, die kostenlosen Tools benutzen, eine virtuelle Firma gründen und sich steuerfrei einen goldenen Arsch verdienen. Den abgebildeten Obama-Avatar gibt’s übrigens 7,50 US-Dollar. Hey! Ich liebe es, in der Zukunft zu leben! (via latimes)

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