Im November 08 wurden in Grossbritannien mit Speicher-Chips versehene, biometrische Personal-ausweise eingeführt. Den Steuerzahler und Untertanen Ihrer Majestät der Königin kostete das mal umgerechnet schlappe 5,3 Milliarden Euro.
Nun stellt sich heraus, dass die britische Polizei (oder der Zoll) gar keine Lesegeräte besitzt, um an die auf dem Chip gespeicherten Informationen (Fingerabdrücke und Schlimmeres) zu kommen. Hm, dann sind kriminelle Cracker die einzigen, die von den neuen Ausweisen profitieren?
Gut gemacht, liebe britische Nachbarn. Wir sind stolz auf euch, und machen das am besten gleich nach. Oder in welchem bayrischen oder mecklenburg-vorpommerischen Polizeiauto ist ein RFID-Scanner integriert? (via slashdot, silicon)
2 Kommentare
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Na aber wir haben doch gesehen das man so eine Ausrüstung schon für relativ wenig geld bekommen kann…
Ist dann ja quasi auch eine Wirtschaftsaufschwungsförderung.. ähnlich wie in den Strassenbau oder in die renovierung von klassenräumen zu investieren….
[...] ebenfalls Personalausweise mit biometrischen Chipdaten eingeführt. Es wurde dann aber festgestellt, dass die britische Polizei überhaupt keine Lesegeräte besitzt, um die Biometrie-Date…. Das ist Realsatire und zeigt, wie wenig die Sicherheitswahn-Gesetzgebung noch mit der Realität zu [...]