USA: Illegale Verhaftungen wegen Ubahn-Fotos

090219nypdDa meine Erwähnung der neuen britischen Anti-Foto-Terror-Gesetze so viel Anklang fand (mit über 1500 Klicks der bisher drittbeliebteste Artikel auf 11k2, nach “Bootsektor geht, 11k2 geht weiter” und “Fallout 3 – Das Ende”), hier noch eine lustige Story aus God’s Own Country: In New York wurden in den letzten Jahren wiederholt Fotografen festgenommen und in Handschellen abgeführt, weil sie “unerlaubt” Bilder der Ubahnen und Bahnhöfe geknipst hatten.

Winziges Problem bei der Sache: Die zuständige Metropolitan Transportation Authority hatte zweimal versucht, ein solches Fotografier- und Filmverbot einzuführen (Ja, wegen Terror… dings), musste aber wegen massiver Proteste von diesem zweifelhaften Vorhaben abrücken. Den genauen Sachverhalt scheinen aber nicht alle Cops des NYPD (New York Police Department) zu kennen.

Pech für den Steuerzahler: Im vergangenen Jahr begann ein Student mit einer Fotodokumentation aller Ubahnhöfe. Am fünften wurde er von Polizisten verhaftet und 20 Minuten lang festgehalten. Er verklagte die Behörden, die einschliesslich der Gerichts- und Anwaltskosten 31.501 US-Dollar bezahlen mussten. Betroffene können sich z.B. an die New York Civil Liberties Union wenden.

(nytimes via boingboing)

1 Kommentar(e)

  1. interessant,ich fotografiere dauernt in der mailaender ubahn obwohl es da anscheinend wirklich verboten ist,priversy und so……was wieder wizig ist weil die atm ja dauernt filmt
    gruss regido


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