Und die Hersteller lügen uns was vor, wenn sie Mobilnutzungszeiten, etwa von Notebooks, angeben. Das haben wir uns zwar schon alle gedacht, aber nun hat es einer ausgesprochen, der es wissen sollte, nämlich Nigel Dessau, Senior Vice President und Chief Marketing Officer bei AMD, in seinem Blog. Er sagt: “Die Sache ist die: Wir sind nicht wirklich ehrlich zu unseren Usern, wenn es um die Akkulaufzeiten der Mobilrechner geht.
Sollten wir, als Industrie, das nicht in Ordnung bringen?”.
Und dass er neben dem sehr wenig Strom verbrauchenden MobileMark® 2007 in Zukunft auch einen Lauf mit 3DMark06 angeben will. Und wie lange der Klappomat dann durchhält.
Ja, Nigel, bringt es in Ordnung. Guter Ansatz. (amd via slashdot)
2 Kommentare
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Jeder mit einigermaßen Sachverstand weiß, dass die Laufzeiten Phantasiewerte sind. Warum sollte ich einen Rechner laufen lassen, wenn er quasi nur idlet? Diesen Anwendungsfall hätte ich erst in einer Phase meines Lebens wirklich gehabt. Während der Diplomarbeit fuhr ich tätlich drei Stunden mit dem Zug. Hätte ich da einen Laptop besessen hätte ich meine Ausarbeitung während der Fahrt schreiben können. Und ein Vim ist von der Prozessorlast her nicht von Idle zu unterscheiden.
Jeder mit sachverstand weiß auch das man eine Referenz braucht um einen verwertbaren Wert liefern zu könnnen.
Da ist der Ansatz mit 3Dmark oder eine andere Dauerlast schon recht sinnvoll.
Bei PKWs und ähnlichen ist es gang und gäbe…. bei tempo 90 verbraucht das auto soundsoviel. Lässt man das tempo 90 weg macht die Angabe keinen sinn mehr.
Das die Herstellerangabe allerdings eine Lüge bzw nicht ehrlich ist würde ich so wiederum auch nicht sagen solange dieser wert tatsächlich erreicht werden kann (und wenns nur idle zustand ist).