In Deutschland wurde der Einsatz von Wahlcomputern vom Bundesverfassungs-gericht verboten.
In anderen Ländern (wie den US of A) werden solche Maschinen fleissig verwendet, und generieren Mengen von Fehlern.
Besonders hervorgetan hat sich dabei die Firma Diebold, deren Wahlgeräte womöglich massgeblich zu den beiden Präsidentschaften von George Bush beigetragen haben. Nun erschüttern zwei neue Schreckensmeldungen das Vertrauen der Bürger/Wähler/Konsumenten.
Zum einen bekannte Justin Bales, ein Topmanager der inzwischen in Premier umbenannten Wahlmaschinenabteilung auf einer öffentlichen Anhörung in Kalifornien, dass die Fehlerprotokolle in sämtlichen Diebold/Premier-Wahlcomputern fehlerhaft seien. Das bedeutet: Man kann keine Rechenfehler, und auch keine illegalen Eingriffe ins das Wahlsystem nachweisen.
Die andere, irgendwie passende Meldung bezieht sich auf Bankautomaten desselben Herstellers. Die wurden nämlich gehackt, mutmasslich russische Kriminelle installierten Software (a.k.a. Troj/Skimer-A Virus) zum Kopieren der Bankkartendaten. Die Geräte werden mit Windows betrieben, ein Patch ist inzwischen verfügbar, die Höhe des entstandenen Schadens ist nicht bekannt.
Wie gut, dass wir der Security-Hardware-Industrie vertrauen können.
(via bradblog, techdirt, slashdot, goodgearguide)
4 Kommentare
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“Die Geräte werden mit werden mit Windows betrieben”
Damit ist eigentlich alles gesagt. Wer sich bei Geräten mit so speziellen Anforderungen nicht mal die Mühe macht ein angepasstes Betriebssystem zu entwickeln, verdient es nicht anders. Standardsoftware auf Geldautomaten. Ich hoffe der entstandene Schaden ist groß.
Ich bin ausgebildeter Elektroingenieur arbeite aber schon seit einigen Jahren als Softwareentwikckler. Dabei habe ich muss ich auch auf Computersicherheit achten.
Trozdem würde ich mir nicht zutrauen, Zuverlässig Manipulationen an Wahlcomputern zu erkennen.
Der ganz normale Durchschnittsbürger hätte keine Chance.
Gut, dass hier die Bankautomaten alle noch von Siemens sind…
[...] Wahlerfolge von George W. Bush zugeschrieben (für McCain hat’s nicht gereicht) (siehe 11k2, und [...]