Schock: Eine Umfrage unter Nutzern des Amazon-eReaders Kindle ergab, dass die Hälfte über 50 Jahre, mehr als ein Viertel über 60 Jahre alt sind. Eine andere Zählung auf dem Kindleculture-Blog kommt zu ganz leicht weniger geriatrischen Ergebnissen.
Wer hätte das gedacht? Dabei wird doch dieses Lesegerät, wie alle Digitalspielsachen, als Jugendgadget vermarktet. Ist „Lesen“ also eine Kulturtechnik der älteren Generationen? Sind jüngere Leute einfach schon zu sehr TV-, SMS- und Killerspiel-sozialisiert?
Ich glaube, das Gadget mit der maximalen Breitenwirkung fehlt einfach noch. Ich warte also auf das portable All-In-One-Teil, so wie ein chinesisches SmartQ 5: grösser als ein iPhone und in Asien für weniger als 100 Euro zu haben.
4 Kommentare
Kommentarfeed TrackBack-Indentifikations-URI
Kommentieren

> Ist “Lesen” also eine Kulturtechnik der älteren Generationen? Sind jüngere Leute einfach schon zu sehr TV-, SMS- und Killerspiel-sozialisiert?
Eeem, ich muss mich doch sehr wundern. ^^
Was glaubst du was die ganzen Jugendlichen den ganzen Tag (also nach der Schule) machen, wenn sie drinnen sind?
Im Netz hängen. Und da liest man. Da liest man sehr viel.
TV ist was für alte Leute. ^^
Klar aber es bleibt trotzdem ein Unterschied zw. Studi-Vz und Shakespeare.
Will sagen: lesen ist nicht gleich lesen.
bzw. schüler-vz
[...] Quellen: techfieber, 11k2 [...]