Satellitensegel, für den letzten Flug

090505ideasEin bekanntes Problem: Der Erdorbit ist inzwischen derartig voller Trümmer, ausgebrannter Raketenstufen, toter Satelliten, dass jeden Moment schlimme Kollisionen passieren können.

Wie sorgt man also dafür, dass ungenutzter Weltraumschrott wieder absinkt und in der Atmosphäre verglüht? Beim Jules Verne Raumtransporter, der Routineflüge zur ISS durchführt (siehe 11k2), wird die oberste Raketenstufe nach dem Abtrennen der Nutzlast durch ein letztes Zünden des Antriebs in Richtung Mutterplanet zurückgelenkt; ein kostspieliges Verfahren.

Jetzt haben französische Forscher eine auf den ersten Blick verblüffende Lösung entwickelt: Segel. Nach dem Ende der Nutzungszeit, etwa eines Kommunikationssatelliten, werden dünne Folien mit Hilfe von leichten Armen ausgebreitet und nutzen so die Atmosphärereste bis in 750 km Höhe.

Über Jahre hinweg wird das Weltraumwrack abgebremst und landet am Ende seiner Spiralbahn in der Lufthülle, wo es verglühen kann. (via bbc)

4 Kommentare

  1. Ein Hoch auf die „Wegwerfgesellschaft“ :D !!

  2. Die 12 Tiraden des selbsterklärten Herbert hab ich als Spam markiert und rausgeworfen. Sowas muss echt nicht sein.

  3. Was geht denn hier ab? Langeweile?

    Und zum Artikel:
    Weltraumsegel sind ja nun eigentlich auch ein alter Hut. Nur vielleicht in Kombination mit alten Satelliten was neues.

    Ich fordere hiermit:
    50000€ Abwrackprämie für Satelliten über 10 Jahre!

  4. Hä – ??? Ich raff das nicht so ganz, was das mit dem Satelliten-Segel zu tun hat – aber egal.

    Herbert – Die Entwicklung der Gesellschaft – oder besser die Richtung in die es geht ist doch ganz einfach. „Konsum-Idioten, wie in den USA“ – „Low-Cost Jobs, wie in den USA“, „möglichst wenig Bezahlerei vom Staat (auch hier wie in den USA)“ … all das wird Dir verkauft als Weg in die eigenbestimmte und eigen-abgesicherte Freiheit.

    Jo – mal schauen, wie die Leute denken, die in 20-30 Jahren in Rente gehen und gerade mal so eben ihre tägliche Kartoffel-Ration von der Einheits-Rente bezahlen können. Bzw. heute schon mal die Leute interviewen, die 2-3 Jobs haben – aber trotzdem nicht ordentlich davon leben können.

    Auf der anderen Seite schauen wir auf Staaten, wie Kanada und die skandinavischen Länder – die halt ein bischen fortschrittlichere Sozial- und Bildungs-Systeme haben.

    Wird spannend werden 8-)


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