Eine Überprüfung der FBI-Liste mutmasslicher Terrorsiten durch das US-Justizministerium brachte Entsetzliches ans Licht: Das Federal Bureau of Investigation ist nicht in der Lage, die 1,1 Millionen (!) Einträge umfassende Terror-Rolle in Ordnung zu halten.
Durch fehlerhafte Doppeleinträge reduzieren sich die Terrorlegionen bereits auf 400.000 Individuen, davon viele, viele Iraker und Afghanen, die das Pech hatten, in eine Strassenkontrolle der US-Armee zu geraten und dort mit Namen, Foto und Fingerabdruck verewigt wurden.
Niemand weiss, was mit diesen Einträgen zu tun ist. Aber auch von etwa 70.000 vom FBI selbst auf die Terror-Liste gesetzten US-Bürgern sind über ein Drittel bereits behördlich von jedem Terrorverdacht befreit.
Nur das Löschen dauert etwas länger, knapp drei Viertel der Persilscheinbesitzer werden wieder und wieder bei Verkehrskontrollen als AlQaeda-Spezis behandelt. Und in 15 % der Ermittlungen wegen Beteiligung an Terrorismus schaffte es der Name des Betreffenden nicht auf die Liste. Tja. Hat aber viele Millionen US-Dollar gekostet, das Teil.
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