Ah, gut. Zumindest ein Verlag hat es schon begriffen: Bücher kosten Geld, Downloads sind umsonst. Bloomsbury, bekannt durch Veröffentlichungen wie die Harry-Potter-Reihe, will eine breite Reihe von wissenschaftlichen Lehrbüchern (über 200 innerhalb der nächsten fünf Jahre) in einem Hybridmodell veröffentlichen.
Die Gratis-Downloadversionen sind dabei mit einer Creative-Commons-Lizenz versehen, die eine legale, private Weitergabe ermöglicht. Pirate Bay, anyone?
Applaus für die Einsicht, lieber Bloomsbury-Verlag, dass man die reine Information nicht verkaufen kann, höchstens eine Service-Gebühr für das Bereithalten und Sortieren davon erheben. Bücher dagegen sind ja nicht nur ein dauerhafter Speicher (ROM), sondern darüberhinaus eine über Jahrhunderte verfeinerte Display-Technologie.
Also etwas völlig anderes. Und der erste Versuch Bloomsburys in dieser Richtung, nämlich Lawrence Lessigs (siehe Bild) “Remix: Making Art and Commerce thrive in the Hybrid Economy”, war ein Erfolg. Trotz oder wegen des Gratisdownloads.
2 Kommentare
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hura hura
es lebe die zukunft.
es wird doch!
da hat es mal einer mit hirn inne chefetage geschafft.
bytheway… ich hab jetzt tatsächlich mal in das sagenumwogene Google-Books geschaut. Ich weiß nicht was die Verlage da bemängeln. So ohne weiteres kann man die Bücher nicht herunterladen um diese zb auf einem Ebookreader zu lesen.
Ergo ist nur das lesen am Bildschirm möglich. Und das wiederum taugt nur um mal kurz reinzuschauen, also eine Leseprobe.
Und Leseproben sind definitiv Werbung.
Worüber regen die sich also auf?
Das man eventuell vor dem kauf schon sehen kann das das Buch Müll ist?