Die RIAA muss aufgelöst werden

090621mobyDer US-Musiker und Komponist Moby nimmt in seinem Blog zum Urteil gegen Jammie Thomas Stellung. Diese soll jetzt nach dem Willen der Geschworenen knapp zwei Millionen US-Dollar bezahlen. Moby sagt: „Aargh. Was für ein totaler Blödsinn. So wollen die Musikfirmen ihr Geschäft schützen?

In dem sie Mütter aus der Vorstadt wegen Musikhörens verklagen? Auf 80.000 US-Dollar pro Song?“ Das fragen wir uns natürlich auch. Moby weiter: „Es tut mir um jeden Musikfan leid, ganz egal wo, der dazu gebracht wurde, eine schlechte Zeit zu haben, nur weil er Wert darauf legte, Musik zu hören.“ So ist es einfach nun mal.

Und die Lösung hat er auch parat: „Die RIAA muss aufgelöst werden“.

Das muss sie, und zwar dringend. Diese gewissenlosen Geschäftemacher behaupten lautstark, nur sie alleine dürften Musik vertreiben, egal in welcher Form, und sei es die Privatkopie, die ja nach deren Willen verboten sein sollte. Das ist ein dickes Paket krimineller Lügen.

In Wirklichkeit haben diese Geschäftemacher nur ein Recht: Tonträger zu verkaufen, wenn der Künstler ihnen das vertraglich erlaubt hat. Nichts anderes. Jemand muss die Musikheuschrecken zum Schweigen bringen. Aber wahrscheinlich macht sich der musikalisch-industrielle Komplex in wenigen Jahren selbst obsolet. Genau durch diese Geschäftspolitik.

( moby via torrentfreak)

1 Kommentar(e)

  1. Nunja, alle wirklich großen Musiker machen ja schon ihr eigenes Ding. Und über kurz oder lang werden alle Verträge auslaufen. Und nicht erneuert werden. Zuviel Stress. Einfach die Songs in ein paar Online-Musikshops laden, und fertig. Vielleicht noch was Werbung buchen. Passt doch. :)


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