In den USA findet dieser Tage tatsächlich ein echtes, epidemisches Zeitungssterben statt (Hierzlande wird nur rumgeschrien). Besonders hintergrund-affine Leute weisen allerdings darauf hin, dass der Grund dafür nicht so sehr nachgebende Einnahmen wären, sondern der Verkauf der Blätter an Konzerne und die darauffolgende Überschuldung und Abschreibungs-wirksame Schliessung der Medienhäuser.
Trotzdem: Das Geheule ist gross, und die harten Zahlen der Anzeigenumsätze sehen nicht gut aus. Überall? Nein! (Hier käme eigentlich der abgedroschene Joke mit dem einsamen gallischen Dorf, aber das lass ich jetzt weg).
Der unabhängige New Yorker Gawker Verlag, Herausgeber von Blogs wie Gawker, Jezebel, Gizmodo, io9, Kotaku, Jalopnik, Lifehacker, meldet 35 % mehr Einnahmen aus Advertisement im ersten Halbjahr 09. Na also, geht doch.
( via paidcontent)
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Ausnahmen bestätigen die Regel, oder wie?