Eine Umfrage der University of Hertfordshire für die britische Branchenorganisation UK Music unter 14- bis 24jährigen internetnutzenden Musikfans (über 1800 wurden befragt) rückte die Verhältnisse zurecht: P2P ist heute die wichtigste Quelle für Musik. 61 % laden Songs via Filesharing herunter, 68 % benutzen ihren Computer täglich zum Musikhören.
Auf den Festplatten der Befragten liegen im Durchschnitt über 8100 Songs (das wären rund 8000 Euro bei iTunes). Von den begeisterten P2P-Nutzern würden 85 % auch eine Pauschalabgabe für unbegrenztes Downloaden akzeptieren, aber nur 57 % würden dann keine Tauschbörsen mehr benutzen (Wieso auch nicht?). Über drei Viertel aller Umfrageteilnehmer sehen Streaming nicht als Alternative für Downloads an, und planen weiterhin CDs zu kaufen.
Obwohl sie die Musik umsonst heruntergeladen haben? Ja, klar. Die CD und die Musik sind ja schliesslich zwei verschiedene Dinge. Kann das die liebe Tonträgerindustrie mit ihren gekauften Polit-Schergen bitte mal akzeptieren? Also gebt den Leuten gute Gründe für einen Kauf und hört auf, sie durch juristische Verfolgung zu verärgern.
( ukmusic via torrentfreak)
6 Kommentare
Kommentarfeed TrackBack-Indentifikations-URI

mh, wenn ich mal bei mir so gucke…
im moment 19’722 songs. und meine CD-sammlung dürfte so rund 100 CDs aufweisen.
rechnet selbst das verhältnis aus *g*
wie sieht’s bei euch so aus?
Rund 6000 Songs, auch rund 100 CDs.
ich hab nicht genau gezählt (hab auch ganze alben in form eines einzelnen tracks, weil ich zu faul war die zu splitten)… aber windows sagt mir, dass ich um 31,41GB mucke rumliegen hab. und zwei, drei CDs und fünf DVDs.
naja is zwar keine so tolle ratio aber immerhin ^^
Joa und jede der 8100 songs verursacht den konzernen wie sie ja immer behaupten vor gericht mal locker 10 000euro schaden oder zumindest die 500- 1000 auf die man sich einigt. also hat jeder dort max 810 000 000 euro schaden gemacht oder wenigstens 40 500 000 euro die man von ihm so wöllte wenn man nun noch sieht wieviele leute das sind, ohje ich glaube alle wertsachen der welt müsste man eigentlich auf die musikkonzeren überschreiben um die schuld zu decken *g*
33.000 Songs, höchstens 5% benutzt, weil ich vor einem Jahr alles verloren habe und über bekannte wieder herstellen musste. (Externe HD hops gegangen). Schaden für die Industrie dadurch? Hmm, hab diese Daten nur geleecht (Rapidshare, Freunden) und hätte sie auch nicht gekauft => 0 €.Trotzdem würden in einem Gerichtsverfahren auch bei mir diese Traumwerte aufgestellt werden.
Achja, vielleicht 20 CDs, hab aber auch einige auf dem Bücherflohmarkt verkauft. Geht das auch mit CMX? Hab eh keine Stereoanlage. ;)
Bin ich paranoid, weil ich solch einen Beitrag nur über Xerobank (TOR) poste? :D
“August 2009 21:11 Rund 6000 Songs, auch rund 100 CDs. Antworten Kommentar von” – danke! *g*