Das Internet: Rettung für Musiker

Curtis Jackson, besser bekannt unter seinem Künstlernamen 50cent, ist nicht auf den Mund gefallen. Klar, sonst wär er ja auch kein Rapper. Zu Filesharing hat er seine eigene Meinung: Die Leute sollen downloaden, so viel sie wollen, schliesslich würden sie seine Platten ja trotzdem kaufen, weil Qualität sich am Ende ja durchsetze. Anfang 2007 setzte er eine eigene Website auf.

Auch, weil seine Plattenfirma nicht in dieser Richtung zustande brachte. Und er nutzte diese Website, als Diskussionsplattform, zum Austausch mit den Hörern seiner Musik. Er bekam nämlich das Gefühl, dass der Erfolg ihn von der Basis trennen würde, von den Leuten, für de er seine Musik ja eigentlich machte.

Also lud er unveröffentlichte Songs hoch, um zu erfahren, was die Fans darüber dächten. Er veröffentlichte private Einsichten auf seinem Blog, und diskutierte mit seinen Zuhörern.

Fifty sagt: Zerstöre die Distanz. Fans schicken ihm Konzertvideos, die sie mit ihren Mobiltelefonen aufgenommen haben, er stellt sie auf seine Website. Seine Ansichten können auch jungen, unbekannten Musikern nützen.

Er sagt: “Die Leute liegen nie falsch. Wenn sie auf deine Sachen nicht reagieren, sprechen sie damit laut und deutlich mit dir. Du musst nur zuhören”.

(via copyblogger) (pic aboutmattlaw cc)

5 Kommentare

  1. Künstler—Internet—Fan (Konsument).
    Es könnte so einfach sein…. aber ich denke, die Content Mafia wird schon einen Weg finden, um sich da zwischen zu drängeln.

    • Na mit so „großartigen“ Unterstützern wie dir, bestimmt.
      Aber nur über meine Leiche.

  2. Ein Lob auf 50Cent, dessen Musik ich nicht höre ;)

  3. Da scheint ja dann doch mehr in ihm zu stecken als das „Produkt“ als das sonst so rüberkommt.

  4. So kann es gehen. Und 50Cent ist ja kein Unbekannter, sondern doch schon eine Größe im Musikbiz. Vielleicht wird es ja so langsam, wenn die Künstler nach und nach begreifen, dass nich die Labels die Musik hören und zu Konzerten gehen, sondern die Hörer. Denn kein Bonze aus der Chefetage wird sich ein T-shirt kaufen, weil er die Musik so toll findet, das sind alles wir, die aus dem bösen Internet.


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