Humor in Uniform

In Afghanistan wurden T-Shirts wie dieses hier gesichtet. Wie man hört, wurde die Herstellung von mindestens einem Dutzend junger Bundeswehrangehöriger initiiert. Ja, ist geschmacklos. Passt aber eben deswegen zum aktuellen Statthalterkrieg für US-Ölinteressen. ( via express)

11 Kommentare

  1. Dennoch amüsant!

  2. Und auch nicht geschmackloser als die Kommentare der Titanic. Über die man auch mal gerne schmunzelt.

  3. [...] This post was mentioned on Twitter by xsteadfastx, 11k2. 11k2 said: Humor in Uniform: http://wp.me/pjgMd-3qP [...]

  4. Warum geschmacklos? Das ist doch viel amüsanter als die Tatsache, dass zwei Tanklaster durch unsere Armee bombardiert werden und die Rechtfertigung für diese Vorgehensweise sich chameleonartig an die jeweilige Kritik anpassen ^^

  5. Ich würd eins kaufen – und tragen!

  6. Will auch so eins, hat die bundeswehr keinen shop wo man die bestellen kann?

  7. Ich denke, dass das Maß der Geschmacklosigkeit unter anderem davon abhängt, wer das Shirt trägt. Wenn die Titanic sowas macht, finde ich es okay, denn *die* werfen schließlich keine Bomben ab. Aber wenn jetzt z.B. die Grenzer in der DDR T-Shirts mit “Du sollst nicht überqueren deines nächsten Grenze” nebst Abbildung einer Kalaschnikow oder eines damit zur Strecke gebrachten “Republikflüchtlings” getragen hätten, wäre das Geschrei im Westen sicher groß gewesen…

  8. Hmmm über Geschmack und deren Losigkeit lässt sich bekanntlich streiten.
    mMn ist “das Dutzend junger Bundeswehrangehöriger” hinter dem T-Shirt nur sehr indirekt mit dem Bombardement verbunden und bringt mit dem zur Schau gestellten – nennen wir es Galgenhumor – eher den allgemeinen Missmut der Truppe zum Tragen.

  9. Das kommt dabei rum, wenn man nur noch Leute mit einem IQ von unter 50 bei der BW hat. Hat ja selbst ein General mal gesagt , dass die BW zur Proletariatsarmee verkommt. Nuja die Amis machen es ja vor und die Deutschen die reihenweise aus der Kirche austreten und dann dämliche T-Shirts mit einem Gebot drucken. Scheint ja da unten doch nicht all zu schlimm zu sein, Mandat kann ruhig verlängert werden, wenn die genug Zeit haben sich mit Menschenschädeln zu fotografieren, T-Shirt drucken. Das kann nicht sein das so eine Kinderkacke geduldet wird. Wir sind hier nicht beim Moorhuhnschiessen.

    • [ Wir sind hier nicht beim Moorhuhnschiessen ]

      stimmt! denn schließlich sind “wir” immer noch beim Afghanen-Morden! und immerhin schon im 9ten level!

      wir sind stolz darauf verkünden zu dürfen das wir, die internationale kriegsspiele-gemeinschaft “Afghanistan Death Tournment”, bisher nur relativ wenige eigene opfer zu beklagen haben:

      statistiken:

      [ Im Rahmen von Operation Enduring Freedom und des ISAF-Einsatzes sind vom 22. Dezember 2001 bis 24.November 2009 insgesamt 1264 Soldaten gefallen, darunter 751 US-Amerikaner, 188 Briten, 125 Kanadier, 40 Franzosen, 33 Deutsche, 25 Spanier, 24 Dänen, 19 Niederländer, 15 Italiener, 15 Polen, 11 Rumänen, 11 Australier, 4 Esten, 4 Norweger, 3 Tschechen, 2 Portugiesen, 2 Schweden, 2 Ungarn, 2 Türken, 1 Finne, 3 Letten, 1 Litauer und 1 Südkoreaner. ]

      dem gegenüber haben wir dem feind empfindliche niederlagen mit teilweise exorbitant hohen opferzahlen im oberen 5stelligen bereich beigebracht.

      auch konnten wir, dank unserer anderen kriegsspiele spin-offs und franchises zB. “Irak Murder Combat Strike” und “Sudan Overthrow” – um nur 2 von vielen zu nennen – endgültig eine wende herbeiführen im bereich der verhältnisse zwischen kriegsopfern und getöteten soldaten. die positiven bilanzen moderner kriegführung können sich durchaus mit stolz sehen lassen:

      [ Nach Schätzungen des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz ist der Anteil an Zivilopfer in der Gesamtzahl der Opfer im Laufe des 20. Jahrhundert von 5 % im ersten Weltkrieg auf 90–95 % in den Kriegen, die gegen Ende des 20. Jahrhunderts stattgefunden haben, gestiegen. Etwas abweichende Schätzungen geben das Verhältnis zwischen Zivilopfer und getöteten Soldaten mit 1 zu 8 im ersten Weltkrieg und mit 8 zu 1 am Ende des Jahrhunderts.]

      auf diesem wege möchten wir uns bei alle den vielen engagierten war-game-teilnehmern recht herzlich bedanken für ihren immensen einsatz und ihrem unermüdlichen bemühen darum die opferzahlen drastisch zu erhöhen.
      denn wir ja alle wissen. . .

      . . .ohne die vielen opfer machen kriegspiele einfach keinen richtigen spass!

      nochmals VIELEN DANK.


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