Die Wikileaks-Island-Connection

Die guten Leute hinter Wikileaks sind gerade in Island aktiv. Ihr Ziel: Sie wollen die isländische Regierung zu überreden, einen maximalen Schutz für Meinungs- und Pressefreiheit in der Verfassung zu verankern. Warum sollte diese das tun? Weil Wikileaks derzeit bei allen Isländern einen dicken Stein im Brett hat.

Die Maximalinvestigativisten haben nämlich herausgefunden, das die führende isländische Kaupthing-Bank nicht nur zusammen mit anderen Pleitebanken in der globalen Finanzkrise untergegangen ist, sondern kurz zuvor auch noch mehrere Milliarden an Freunde und Bekannte verliehen hatte. Jetzt ist das ganze Geld weg, und der isländische Staat soll für 5,4 Milliarden US-Dollar geradestehen, die ausländische Sparer und Investoren an die Kaupthing verloren haben.

Die Wikileaks-Leute haben nun vorgeschlagen, zusammen mit der Informationsfreiheit ein Gesetz zu beschliessen, das die isländischen Zahlungen auf eine jährliche Summe reduziert, die in einem vernünftigen Zusammenhang mit dem Staatseinkommen steht – andernfalls wäre der arktische Inselstaat auf Dekaden hinaus ein handlungsunfähiges Entwicklungsland.

(siehe voltairenet, journalism2.0) (tyvm: jakob) (pic nasa pd)

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