Keine Frage, niemand von uns kann noch irgendwelche Coverversionen von Lady Gaga Songs hören, ohne nicht zumindest eine leichte Übelkeit unterdrücken zu müssen. Aber so ist das mit der Popkultur: Die korrupte Entertainmentmaschine schaukelt sich im Wechsel mit emotional unterversorgten Alleskonsumenten auf irgendwelche Schlagersternchen ein, die dann zur Alltagskultur gehören, so dass auch alle Anderen damit leben müssen. Tröstlich:
Die Sternchen sind austauschbar. Twinkle, twinkle. Im konkreten Fall bringen Brett Domino und Steven Peavis eine schlechte Romanze mit den Korg-Soundspielzeugen Kaossilator und Monotron und erwähnten Holzstäben zu Gehör. Und das tun sie auf eine herzerwärmend unbeholfene Weise. Toll vor allem, wenn man nicht weiss, dass Brett eigentlich Rob Madin heisst, aus Nordengland kommt, beim TV arbeitet und mit seinen nerdigen Musikvideos Millionen von Zuschauern zieht. Also eigentlich selber ein Nerd-Sternchen ist. Egal. An solchen Kleinigkeiten solls jetzt auch nicht scheitern. (via internet)
5 Kommentare
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ja, doch, die sind gut und das hat was.
find ich auch
Das Problem daran, wenn man Müll kopiert, ist dass nur Müll rauskommen kann. ;)
Ich find ja so „Vieltatschoberflächen“ ganz nett. Aber bitte
1. groß bis gigantisch, und
2. nur als Eingabegerät für meine Software.
Ich bin halt kein „Appliance“-Depp. Wozu hab ich einen Computer? Zum automatisieren! Dann will ich den auch programmieren können. Anstelle so eines winzigen alleinstehenden Spielzeugs im Profimantel.
[...] (youtube via 11k2) [...]
@Evil Machine: der “kleine” Kaossilator, den man da im Bild sieht, hat meines Wissens nach noch nicht mal eine Multitouch-Oberfläche. Das ist hart an der Grenze zum Spielzeug, hat aber einen verdammt phatten Tongenerator. (Aber leider kein MIDI) Ich würde mir auch keines kaufen (zu teuer) – aber hergeben wollte ich es -als ich bei einem Kollegen im Studio eines in den Fingern hatte- am liebsten auch nicht mehr. Man bekommt nämlich auf wirklich ungezwungene Weise ziemlich schnell ziemlich “catchy” Progressionen und Melodiefragmente damit zusammen. Was den “richtigen” und programmierbaren Sequencern leider komplett abgeht.
Wenn mir mal eines gebraucht über den Weg laufen würde, würde ich jedenfalls nicht lange fackeln.