Wenn der Neger in den Garten schaut

Via Google Street View. Schrecklich. (Aus dem Hamburger Abendblatt).  (via Marc Schwieger)

12 Kommentare

  1. Solltest du in deiner Überschrift das Wort mit “N” nicht lieber noch einmal überdenken ???
    >Kopfschüttel<

    • Oh nein! Die schwule türkische Judennegerfotze ist ja voll der Nazi! ;)

      Also nur weil du mit einem Wort negative Dinge assoziierst, sollen wir es nicht benutzen? Diese Assoziationen haben wir aber nicht. Ist also ganz schön unhöflich, anderen Leuten das zu unterstellen, was du uns unterstellst. (So wie du anscheinend denkst zu denken.)

      Hass zeigt sich in hassvollen Taten. Nicht in Worten. Worte sind Schall und Rauch. Und die ganze „Ooohh, du hast so böse Worte gesagt!“-Seuche aus den USA, muss endlich aufhören!

      • Für ein böses Wort fehlt es an einem Doppel G.

  2. ich find die überschrift sehr passend. Insbesondere da sich der Zeitungsartikel anmaßt auf die Vergangenheit von STASI und GESTAPO zu projizieren.

    Fotos per Satellit (die immer besser werden) sind in Ordnung, aber von der Straße aufs eigene Haus nicht? Wer denkt sich sowas aus. Als ob ich den Hauseigentümer fragen müsste ob ich sein Grundstück von 20m Entfernung betrachten darf.

    Schlimm wie versucht wird die Freiheit einzuschränken.

    Folgerecht müsste eine Blacklist geführt werden und jegliche Bilder, Videos und Kinofilme mit nicht gestatteten Häusern verboten werden.

    Ich lach doch über einen (nicht gegebenen) Eingriff in meine Privatsphäre als Hausbesitzer wenn mir im Gegenzug die Freiheit erhalten bleibt.

  3. Also ich finde, wer Dinge öffentlich zur Schau stellt, (z.B. sein Haus), der muss sich nicht wundern, wenn andere sie sich anschauen!
    Und wer noch nicht gemerkt hat, dass im digitalen Zeitalter einer die Augen von Millionen hat, dem wünsche ich: Willkommen im 21sten Jahrhundert! :D

    Natürlich haben wir wieder das Problem, dass es nicht darum geht, was man zu verstecken hat, sondern darum, was jemand finden möchte. Aber da empfehle ich Kurse/Bücher zu Massenpsychologie, Social Engineering / Mind Hacking, und verwandten Themen die sich mir zwischenmenschlichen Psychologie und sozialen Dynamiken beschäftigen.

    Ich für meinen Teil habe entschieden, wer was sehen darf. Und ich finde: Ist den Ruf erst „ruiniert“, lebt’s sich reichtlich ungeniert! :D
    Und wenn ich nicht will, dass Leute etwas sehen, was zu einer Ebene der Intimiät gehört, von der sie nicht Teil sind, dann mach ich die Gardinen halt zu! Is das so schwer?

    Oh, und ich finde es geiler, wenn mich jemand dabei sehen könnte! Soviel also dazu. ;)

  4. ich sage nur BILDBLOG.

    die schönsten sachen darüber wie A) uninformiert, B) regelrecht DUMM (bis total VERBLÖDET) die menschen sind und vor allem wie C) MANIPULATIV unsere medien mit dingen umgehen findet man immer noch am plakativsten in der BILD.

    wie dieses zB.:

    [ Die schlechtesten Gründe gegen "Street View"

    Die Medien sind voller Meinungsumfragen. Dabei wären Wissensumfragen oft viel interessanter. Wenn die Menschen zum Beispiel nicht gefragt würden, was sie von irgendwelchen Reformplänen der Bundesregierung halten, sondern was sie über diese Reformpläne wissen, über die sie ein Urteil abgeben sollen.

    Die "Bild"-Zeitung hat heute so etwas gemacht, unfreiwillig natürlich. Sie hat viele Menschen gefragt, was sie von "Google Street View" halten und ob sie dafür sorgen wollen, dass ihr Haus nicht in dem umstrittenen Angebot gezeigt wird. ("Google Street View" verbindet die Karten von "Google Maps" mit kompletten Straßenansichten, die die Firma fotografiert hat, und soll in diesem Jahr erstmals auch 20 deutsche Städte abbilden.)

    Die Antworten vieler Leute, die "Bild" zu Wort kommen lässt, zeigen vor allem eines: Wie wenig die Befragten über das Angebot wissen. Viele scheinen zu glauben, dass es aus Live-Aufnahmen besteht, dass Google quasi rund um die Uhr die ganze Welt überwachen lässt. Das ist nicht der Fall. Zudem werden Personen und Autokennzeichen auf den Fotos unkenntlich gemacht.

    Das muss man aber offensichtlich nicht wissen, um sich in "Bild" gegen das Angebot aussprechen zu dürfen:

    Collien Fernandes (28), Moderatorin: "Ich würde mich ständig beobachtet fühlen mit dem Wissen, dass jeder, der meine Adresse kennt, mein Haus im Internet betrachten kann."

    Juliane Winterberg (19), Sozialfachangestellte aus Gerstungen: "Ich sonne mich oft im Bikini auf der Terrasse. Durch Google finden Spanner doch sofort mein Wohnhaus."

    Jeanette Biedermann (30), Sängerin: "Ich werde mein Haus schwärzen lassen. Ich glaube nicht, dass die Verantwortlichen von 'Street View’ glücklich wären, dass man ihnen beim Nacktbaden im Garten zuschaut."

    Anni Brandt (78), Rentnerin aus Waltrop: "Es ist praktisch, ich konnte mir zum Beispiel das Haus eines Freundes in Amerika anschauen. Aber wenn mich Leute auf meinem Balkon sehen, finde ich das nicht gut."

    Mirja (34) und Sky du Mont (63): "Wir wollen unser Haus auf jeden Fall schwärzen lassen. 'Street View’ fördert Kriminalität. Und wir möchten nicht, dass jemand unsere Kinder beim Spielen im Garten sieht."

    Tina Ruland (42), Schauspielerin: "Das ist Verletzung der Privatsphäre. Wenn ich meinen Wohnort entdecken würde, dann würde ich sofort Einspruch erheben. Bedenklich wäre es vor allem, wenn mein Kind zu sehen wäre."

    Manuela Dunkel (36), Angestellte aus Halle: "Die können nicht einfach mein Grundstück ins Netz setzen. Wenn ich mich auf meinen Rasen lege, möchte ich mich nicht im Internet wiederfinden."

    Auch unter den Befürwortern ist ein Ahnungsloser:

    Marcus Schenkenberg (42), Topmodel: "Tolle Sache! Wenn ich unterwegs bin, kann ich mich überzeugen, ob meine Häuser in New York, Stockholm und L. A . noch stehen. Eins muss tabu sein – in die Fenster reinzufilmen!"

    Nun könnte man natürlich fragen, warum die "Bild"-Zeitung diese Menschen (und die Leser) nicht darüber aufklärt, dass diese Urteile auf falschen Annahmen beruhen. Das ist aber vermutlich die falsche Frage. Unter den bekennenden "Street View"-Gegnern findet sich nämlich auch dieser:

    Martin Wichmann (53), BILD-Redakteur: "Ich habe mir bewusst ein Haus gesucht, das nicht von allen Seiten einsehbar ist. Das soll jetzt nicht durch Google auf den Kopf gestellt werden."

    Wie es Google schafft, von der öffentlichen Straße aus Dinge zu sehen, die für andere nicht einsehbar sind; ob die Firma nach Ansicht des "Bild"-Mannes spezielle Kameras hat, die durch Mauern fotografieren können, oder ob sie eigene, sagen wir: "Leser-Reporter" dafür einsetzt, bleibt offen.

    Mit Dank an nrwbasti!

    http://www.bildblog.de/21374/die-schlechtesten-gruende-gegen-street-view/ ]

    aber nicht falsch verstehen, in der BILD stehen wieder mal nur (wie fast immer) die krassesten beispiele, aber auch das was in sog. “kompetenz medien” abgeruckt und/oder gesendet wird ist größtenteils nur noch verschimmelter quark bis gequirlte kacke!

    also der typische “qualitätsjournalismus” heutiger prägung für den SIE auch noch geld (und das nicht zu knapp) haben wollen.

    • Geile Antworten *g*

  5. Liebe Jeanette, ich wohne zwar im Ausland, aber da ich ein Fan von dir bin und du mir richtig gut gefällst, komme ich dich bald besuchen. Ich hoffe du bist daheim, im Sommer, und mal wieder nackig. Keine Angst, ich werde die Bilder und HD-Videos nicht ins Netz stellen. lechtz

  6. Es wird ein Hype daraus gemacht. Gegen Google zu sein ist Pro-Bürgerlich, modern.
    Also blasen alle ins gleiche Horn weil der steuernabgabenarbeitsplatzbedrohte Bürger auch mal bemuttert werden will.

    Auf Streetview sieht man auch nicht mehr als wenn man mit dem Auto vorbeifahren würde.
    Ich halte das von daher nicht für schlimm.

  7. Einigen (oder eher vielen?) Leuten gefällt halt nicht, dass Google kostenlos das anbietet, wofür andere viel Geld verlangen..
    Die müssen, wie man sieht, nur die Medien auf Ihre seite bringen und irgendwelche Idioten machen mit..

  8. [...] hier zum Thema Google Streetview aus Österreich, die haben da einen deutschen Soziologen interviewt und der erklärt ganz nüchtern, warum das Geschreie unserer Politiker zu dem Thema hysterischer Populismus ist, warum les ich sowas nicht bei uns? 11k2 hatte da neulich auch einen großartigen Fund aus dem Hamburger Abendblatt dazu. [...]


Kommentarfeed TrackBack-Indentifikations-URI

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 526 other followers