Rob Dickins ist heute 60 und blickt auf das zurück, was man eine erfolgreiche Karriere im Music Biz nennen müsste. Im Alter von 24 Jahren wurde er Chef von Warner Music in Britannien und machte den Laden daraufhin zum nationalen Marktführer. Später gründete er Indielabels mit Charthits, erhielt die Ehrendoktorwürde und andere hochoffizielle Ehrungen.
Jetzt fordert er, der Verkaufspreis eines CD-Albums müsse auf 1 britisches Pfund, oder 1 Euro 15 gesenkt werden. Dann, so der Insider, würden alle wieder Geld für Musik bezahlen, die Umsätze würden explodieren, ebenso die der Folgegeschäfte wie Konzerttickets und Merchandising.
Andere Vertreter der Musikbranche sind natürlich vollkommen anderer Ansicht und wiederholen die bekannten Argumente. Was denkt ihr? Wenn ganze Alben für knapp über einen Euro und Songs für 10 Cent zu haben wären? (via techdirt)
15 Kommentare
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Also dann würd ich sowas von loskaufen, dass ich nen neues Regal bräuchte, statt ner neuen Festplatte ^^
Dann gehe ich davon aus, du würdest einen fetten Bollerwagen voller Regale hinter dir herziehen, wenn du mit deinem Walkman straight nach 1985 joggen würdest, ja? ^^
Ich steh mehr auf Festplatten…
Ich würde es mir erst runterladen und wenn es mir gefällt die CD kaufen.
Was ist eine CD?
ich habe schon früher – also seit ungefähr vor und seit 10 jahren – gesagt das man mit mir (rein persönlich) auch über gestaffelte preise von 1,00 bis 5,00 EURO pro komplettem album (also zwischen 0,10 bis 0,50 pro song) reden kann (ganz davon abhängig wie aktuell die dinger sind) aber dann mindestens in FLAC qualtät (also quasi verlustfreier qualität), vollem artwork und ohne jeglichen DRM! die maximal 5,00 EURO sind dann angedacht für full album + full artwork + vidoe(s) und anderes zusatzmaterial – zB. in einem FLAC/OGG container.
aber für komprimierte MP3s (und ähnlich reduzierte formate), völlig nackt und womöglich noch DRM verseucht und eingeschränkt nutzbar, bezahle ich keinen roten cent für. mit solchen sachen können sie mich kreuzweise am arsch lecken, denn 1stens: komprimieren kann ich selber und 2tens: den anderen DRECK kann ich nicht gebrauchen!!!!
erst dann – und NUR DANN werde ich dafür bezahlen!!! bei manchen INDI-labels funktioniert das ja auch. und dort bezahle ich dann für die mucke gerne. schließlich bekomme ich ja auch was dafür. und ehrliche arbeit soll ja auch ehrlich entlohnt werden, aber nicht bei diesen ABZOCKER-MAFIOIS von sog. majors die für jeden (und oftmals immer-gleichen) SCHEIßDRECK einen immer größeren haufen geld (und dann womöglich mehrfach und immer wieder aufs neue) haben wollen für den sie aber immer weniger bereit sind überhaupt irgendeine gegenleistung zu erbringen.
und wenn DIE das nicht kapieren wollen oder können – na dann eben BUCKEL-RUTSCHEN!
uuuupppppppssssssss! ich sehe gerade er meint das für physische datenträger.
interessent mich zwar nicht sonderlich weil ich alle datenträger wie CDs und DVDs schon seit jahren nicht mehr benutze, soll mir aber trotzdem recht sein. denn was für physische träger gilt sollte schließlich für DOWNLOADS u.ä. nicht minder gültig sein!
das erste mal, dass ich nen beitrag von dir zu ende gelesen habe und am ende immer noch zustimmend genickt habe :)
bin da voll deiner meinung!
Für CDs – klar. Sogar gerne etwas mehr, weil bei 1-Euro-Alben die kleinen Indie-Label als erstes kaputt gehen, während den Majors Billigalben wahrscheinlich den Arsch retten könnten. Fünf Euro bezahle ich schon gerne für eine CD; die 15 €, die man tatsächlich meist berappen muss, gebe ich dagegen sicher nicht mehr aus. Für Downloads wird eh nichts bezahlt.
Also: CDs im Rahmen von 4-7 Euro – absolut okay und gerne genommen. Ein-Euro-Alben sind der Overkill. Downloads umsonst. Just my 2 cents.
Naja, das ist das RyanAir-Prinzip.
Und der Boss von RyanAir hat durchaus Erfolg. Insofern.
Alternative wäre aktuelle(!) CDs in USA zB zu kaufen. 11$ für die aktuellsten CDs, und bei dem €><$ Kurs lohnt sich auch ein momentaner Flugpreis…..BESTBUY sach'ich nur.
Etwas ältere aber gleichwohl gute Music gibt's da auch schon für 5$.
Warum Einnahmen durch Konzertickets etc. bei dem Modell steigen sollen erschließt sich mir nicht wirklich. Schließlich wird alles was dann für ein Pfund gekauft würde jetzt illegal runtergeladen.. die Popularität der jeweiligen Band verändert sich als nicht im Geringsten…
Im Momment sagen oben 80% das sie immer bezahlen würden.
Tut mir Leid, aber das glaube ich nicht.
Es würde ja bedeuten, das auch 80% noch pysikalische Tonträger verwenden.
Was soll man den damit?
Erst muß man sie rippen, dann konvertieren (oder auch nicht) und in den gelben Sack werfen.
Und diesen Stress würden sich garantiert nicht 80% der 11k2 Leser machen!
naja so viel aufwand ist das jetzt auch net mehr die musik von ner cd aufn pc
zu ziehn
zu downloaden geht auch nicht schneller
außerdem find ichs besser wenn man fan von einer band ist dann auch ne cd oder soetwas zu haben – soähnlich wie poßter oder autogramme
also wie ich sehe gibt es scheinbar auch leute die so dumm sind (sorry nicht persöhnlich nehmen ) und gerne den preis von 15 euro für ne cd zahlen , mit der man dann noch arbeit hat zu importieren und zu onvertieren
Der Typ liegt absolut richtig. Allerdings müssten dann logischer Weise die Onlinepreise nachziehen. Dass das der richtige Weg ist, sieht man ja beim AppStore für das iPhone. Ich habe mir in meinem ganzen Leben noch nicht so viel Software gekauft, wie jetzt über den AppStore. Ich kaufe auch mal Programme oder Spiele, von denen ich lediglich annehme, sie könnten was taugen. Und wenn nicht, auch nicht so schlimm. Bei z.B. 79 Cent sage ich mir oft, dass es ja wenigstens den Versuch wert war. Und ich denke, dass es ähnlich bei Musik funktioniert. Bei den jetzigen Preisen sind Fehlkäufe fatal. Von den günstigen Preisen würden ganz besonders die unbekannteren Künstler profitieren, die kaum oder gar nicht beworben werden und von den großen Radio- oder Fernsehstationen ignoriert werden. Grade jetzt, wo die Politik dem Konsumenten durch versteckte Steuern (Kosten für Energie, Gesundheit, Altersvorsorge etc.) das Geld zunehmend aus der Tasche zieht und der Durchschnittsverdiener immer weniger Geld für “Unterhaltung” übrig hat, ist es wichtig für die Unterhaltungsindustrie, neue Wege einzuschlagen. Mir geht der Vorschlag von Rob Dickins noch nicht weit genug. Nicht nur der Preis muss sich ändern, sondern auch der Service. Leider hängt die Unterhaltungsindustrie verdammt weit hinter den einschlägigen, illegalen Webseiten hinterher. Man merkt es besonders, wenn man ein “Serienjunkie” ist. Wenn die Industrie endlich mal von den Illegalen Seiten lernt und es besser macht, anstatt sie zu bekämpfen/verbieten, würde ich auch gerne viel mehr Geld für Unterhaltung ausgeben. Es muss halt unkompliziert, bequem und zu einem fairen Preis sein (wie beim AppStore). Ich verstehe nicht, warum Leihfilme/Serien im iTunes Store teurer sein müssen als in der Videothek bei mir an der Ecke. Dabei ist die wahre Konkurrenz für den iTunes Store gar nicht die Videothek an der Ecke, sondern die illegalen Downloadseiten, wo es alles für lau gibt und das auch noch Monate früher (in allen Auflösungen, mit verschiedene Tonspuren etc.) als im iTunes Store. Dabei könnten die Online-Store Angebote viel komfortabler sein, als die Illegalen Seiten. Lediglich die Inhalte fehlen und der Preis ist zu hoch. Da muss sich was ändern. Viele Leute möchten gar nicht illegal runter laden, aber was bleibt ihnen übrig, wenn die Industrie kein vergleichbares Angebot auf die Beine stellt. Dann geht das Geld vieler Konsumenten eben an Rapidshare oder ähnliche Firmen. Wenn die Unterhaltungsindustrie das Geld nicht haben will, ist sie selber Schuld.
So, jetzt bin ich etwas vom Thema abgekommen, aber das wollte ich mal gesagt haben :-)
Ich würde immer noch gucken ob es sich lohnt, bei vielen pop alben sind 1-2 lieder gut und der rest reicht 1-2 mal hören dafür würden mich auch 2 euro ärgern. bei guten alben würde ich aber gerne das geld ausgeben, vorallem würde man wohl auch nach dem runterladen noch bezahlen gehen bei diesen summen wenns wirklich kklasse ist.