Das Raubkopiermärchen in der Presse

Im Frühsommer war unter Gamern unzufriedenes Murren zu hören, weil in der M!Games (Maniac) ein “Raubkopie-Report” zu lesen stand, der relativ direkt zentrale Industrielobbystand­punkte wiedergab (“Raubkopierer zerstören die Spieleindustrie”) und flotte Behauptungen aufstellte. So wie die, dass die unersättlichen Raubkopierer die Piratenpartei gegründet hätten, um ihrem Hobby politischen Nachdruck zu verleihen.

Da musste ich gleich mal nachhaken, und als Ex-Power-Play-Redakteur mit dem Kollegen ein offenes Wort reden. Das hat auch gut geklappt, weil der Kollege ja eigentlich völlig korrekte Ansichten hat, so dass in der aktuellen M!Games 206 12/2010 von Seite 26 an auf drei Seiten erklärt wird, wie sich die Piratenpartei für Gamer einsetzt. Mit dabei Andi Popp, Alex Heidrich und der sehr bescheidene Verfasser dieser Zeilen.

2 Kommentare

  1. Wie jetzt? Er hat’s verzapft, obwohl er eigentlich ja korrekte Ansichten hat? Hat er sich verkauft, oder was? Versteh’ ich nicht..

    • Klingt für mich auch so, nun will er es sich mit der Szene nicht verscherzen und erfindet sich neu. Erst das Rückrat entfernen um es danach weniger medienwirksam wieder zu revidieren. Gut gemacht, Menschen ohne Seele die wie Roboter nach Geld geifern. Juchey.


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