Ein gängiges Argument gegen Windturbinen ist die deutliche erhöhte Unfallgefahr für Vögel; diese findet man mitunter auf dem Boden, unterhalb der Rotoren und in desolatem Zustand.
Medizinstudentin Chloe Long von der britischen Loughborough University fand in einem Experiment heraus, dass die Farbe eine zentrale Rolle für ein Grundnahrungsmittel der betreffenden Vögel spielt: Die Insekten. Das übliche Weiss und Hellgrau der Strompropeller scheint Kerbtiere aller Grössen stark anzuziehen. Deshalb halten sich auch die Vögel dort gerne auf, mit den bekannten Ergebnissen. Am abstossendsten für Insekten scheint Purpur zu sein; auf den zweiten Blick gilt das sicher nicht nur für Insekten. Trotzdem ist hier ein Lösungsansatz gefunden.
(via dvice) (pic Hywel Williams cc by sa)
5 Kommentare
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Die Frage ist nur: Wer braucht überhaupt Windturbinen? Sie können Preis-/Leistungstechnisch nicht mal mit Solarzellen mithalten.
Die EU scheint ja auch schon klüger zu sein, wie man am Bau der solarthermischen Kraftwerke im Süden und hochgelegenen Staubecken (als Energiespeicher) im Norden sehen kann.
In ein paar Jahrzehnten wird niemand mehr sich für Windturbinen, Öl, Gas, Kohle oder Atomkraft interessieren. Weil obige Lösung billiger, zuverlässiger und Naturschonender als alle diese Lösungen zusammen ist.
So ein Quark… bei besten Standortbedingungen kommt man mit einem Solarthermie-Kraftwerk auf einen Kw/h Preis von 19 Cent… bei Windkraft sind wir bei weniger als der Hälfte.
Und im Gegensatz zu der Photovoltaik sind sonderlich große Forschungssprünge nicht mehr zu erwarten. Parabolspiegel bleiben schließlich Parabolspiegel.
“Hochgelegene Staubecken” haben mit Solarthermie im Speziellen zudem nichts zu tun. Energiespeichersysteme braucht man für jedwede Energieerzeugung die nicht Grundlastfähig ist. Was (bis auf Biogas und Wasserkraft) wohl jede erneuerbare Energie mit einschließt.
Du schreibst zwar gerne zu jedem Thema dass du da den vollen Durchblick hast… mehr als Stammtischparolen und seichter Besserwisserei kommt aber selten zustande…
“und seichter Besserwisserei ” Word! für gepflegten Klugschiss sind schließlich andere zuständig! :o)
Aber bist Du Dir sicher, dass mit dem halben Preis bei Windkraft stimmt? Soweit ich weiß ist ja nur im EEG festgelegt, dass der Strom zu einem bestimmten festen Satz abgenommen werden muss. Nachvollziehbare Kostenbetrachtung sind irgendwie schwer zu finden – zuviel Politik im Spiel…
Janee, Windkraftanlagen haben aber noch andere große Vorteile gegenüber Solarzellen. Neben der einfacheren Herstellung ist auch die Haltbarkeit eines Windrades höher als das der Solarzellen. Von Sonnentagen in Deutschland mal ganz zu schweigen.
Solarthermische Kraftwerke sind zwar schön und gut, haben aber das Problem das man sie so gut wie nicht in Europa betreiben kann. Und bei allem was weiter weg ist kommt das Problem des Transportes wieder hinzu.
Die Pumpspeicherkraftwerke können zwar energien Speichern, allerding können die nur Spitzenlasten ausgleichen da sie wie zb in Geesthacht nach ca 5 Stunden und beim größtem (Goldisthal ) nach 8 Stunden leer sind. Danach muss das Wasser wieder in die Becken gepumpt werden.
Zum Eingriff in die Natur für sowas: nunja, eine See ist allemal schöner anzusehen wie eine Windfarm, dennoch ist das ein massiver Eingriff.
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Purpurfarbene Windmühlen… Muha.. auch nicht schlecht… *fg*
“Die EU scheint ja auch schon klüger zu sein,… ”
Natürlich sind die “klug” genug, dem Lobbyismus der Energie-Monopolisten zu folgen und weiterhin zentralisierte Strukturen zu befürworten. Daher stelle ich “billiger” mal in sehr Frage…