Die alte Diskussion

Fällt das schon unter “Schwulenwitze”? Was meint ihr? (via zzap)

2 Kommentare

  1. Klar gesehen ist das ein Heterowitz.

  2. Eigentlich ist es nur, dass man halt seine Gefühle nicht ignoriert und man selber ist, statt immer nur “Hart” sein zu müssen,
    Schwule sind halt normalerweise durch diese Selbstfindungsphase durchgegangen, und deswegen auch glücklcher und gelassener wenn sie einfach sie selber sein können und nicht künstlich ihre Gefühle verstecken müssen.
    Aber natürlich muss man dazu nicht schwul sein. Sich selbst unter all den sozialen Konditionierungen wiederfinden kann jeder. Und auch jede.
    Und natürlich gibt es auch genug Schwule, die eben grad nicht mit sich im Einklang stehen. Oft halt wegen der ganzen Diskriminierung und Lügengebäude die sie davor durchlebten. Inklusive Stress mit den Eltern u.ä.
    Die werden dann oft zu Hethero-Hassern o.ä oder schon belästigend extremen Schwulen.

    Natürlich kommt es drauf an was man als „real man“ definiert.
    Wenn man gefühllose Härte, Verdrängung u.s.w. als „männlich“ definiert, dann stimmt die Aussage „It takes a real man“ natürlich nie.
    Wenn man einen echten Mann allerdings als jemanden definiert, der gelassen ist, weil er eben grad nicht seine Gefühle und sein Ich verdrängt, dann ist die Aussage teilweise richtig, aber auch hauptsächlich falsch. Weil nur ein Teil der Schwulen nur eine Untermenge aller Menschen darstellt, die so sind.

    In jedem Fall ist das Ding eher dümmlich-primitiv. Ein Fall von keine-zwei-Meter-weit-gedacht.


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