Die Bürger des US-Bundesstaats Michigan haben in ihrer Verzweiflung Republicans gewählt (so ähnlich wie auch hierzulande) und bezahlen jetzt den Preis dafür: Das Staatsparlament hat die Steuern für Geringverdiener und Senioren erhöht, steuerliche Absetzbarkeit von Spenden an Universitäten gestrichen und ein Notstandsrecht geschaffen, das allein dem Gouverneur zur Verfügung steht.
In einem von ihm definierten Fall des Notstands – auch und gerade wirtschaftlicher Art – kann er kriegsrechtsähnliche Macht ausüben, einen private Sicherheitsdienst mit Ordungsmassnahmen betrauen, gewählte Volksvertreter nach Hause schicken und durch beliebige Personen seines Vertrauens ersetzen, öffentliche Einrichtungen auflösen und öffentlichen Besitz verkaufen. Also ein Feudalsystem errichten. Viel Spass noch beim Ausverkauf von Detroit.
Via politicususa pic Trey Campbell by nc nd
5 Kommentare
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Jetzt wird mir auch langsam klar, warum dort alle so begeistert von der geplanten Statue für RoboCop sind (schluck) …
Ich sag doch wirtschaftsfeudalistischer Faschismus. Es ist der nächste logische Schritt wenn man eine große Firma ist, und die einzige Regel „Gewinnmaximierung“ lautet. (Und sich keiner nach Sinn und Zweck fragt.)
. . . und fast ein jeder da drüben hat einen haufen waffen . . .
na dann soll er mal loslegen. the next “CIVIL WAR” ist damit quasi schon vorprogrammiert! nur hieße es dieses mal “VOLK vs. REGIERUNGEN”. fragt sich dann nur ob eine mehrheit der eingesetzten soldaten sowie sicherheitsdienste letztenendes auf die eigene bevölkerung loszugehen bereit sind. schließlich ginge es hier nicht mehr um 2 völlig aneinander vorbei-laufende weltansichten wie anno dunnemals im amerikanischen bürgerkrieg.
und darauf das es “nur” gegen einen haufen langhaariger und ungewaschener hippies ginge die gegen den “american way of life” wären und gegen den krieg in vietnam randalieren – wie damals in den 60zigern und 70zigern – kann er sich auch nicht ausreden.
hier ginge es schließlich gegen die kleinen “joe sixpacks”, den “tom, dick und harrys” sowie den “leischen mullers auf der straße” ins felde – und ich glaube kaum das er dafür eine weitläufige unterstützung erwarten könnte. evtl. kurzzeitig, aber nicht sehr lange und schon gar nicht auf dauer!
irgendwann würde er selber von irgendeinem mast baumeln.
ach ja, bevor ichs vergesse
guckts euch mal ganz in ruhe an ihr kapitalistisch-verseuchten-voll-konservativen vllt. auch noch einen blick in richtung chicago und evtl. noch einen flüchtigen nach GANZ californien (nicht nur nach beverly hills. JAAAAAAA, der bundesstaat der im prinzip schon komplett pleite ist. aber nicht nur der. aber das besondere an CALI ist das man dort, zB. im gegensatz zu DETROIT, außerhalb von new york, die höchste dichte an normal reichen (hunderttausend+ jahreseinkommen), mehr- und 100-fach bestückte millionäre und bis zu einfach- und mehrfachen milliadären findet (nicht 10 oder 100derte – sondern hunderttausende davon), zudem noch extrem-milliarden-schwer-scheffelnde unterhaltungs- und IT-industrien und auch sonstige milliardenschwere konzerne und großfirmen. AAAAABER – man ist trotzdem pleite. und das nur weil von den drecksäcken kaum noch steuern bezahlt werden müssen.
dafür geht jetzt die ganze infrastruktur zum teufel (natürlich mit ausnahme von den orten wo sich die reichen und supereichen herumtreiben)
das ist euer SCHEIß KAPITALISMUS, kein deut besser als der sog. sozialismus sowjetischer prägung (der sowieso keiner war) nur etwas langsamer im verschleiß und der erosion.
und komm mir keiner damit man hätte dafür FREIHEIT!
was nützt einem die freiheit wenn man kaum noch was zu fressen hat und in abbruchhäusern, zelten und pappschachtelhöhlen hausen muss. sich kaum noch waschen kann, keine toilette hat in die man reinscheischen kann. sowie keine medizinische versorgung hat und seine kinder nicht mehr auf die schule schicken kann (weil eine nach der anderen dichtgemacht wird).
mittlerweile leben schon abermillionen amerikaner wie menschen in der dritten welt. und ihr maul sollen sie demnächst auch nicht mehr aufmachen dürfen wie man gerade sehen kann.
und etlichen amis dämmert es (zwar noch sehr) langsam das man bisher DUMMHEIT mit FREIHEIT verwechselt hat. und vielen wird auch langsam klar das es keinen “american way of life” gibt, das der hochgehaltene traum vom tellerwäscher zum millionär eben nur ein traum ist und das man selbst mit 3 jobs auf keinen grünen zweig mehr kommen kann egal wie hart und lange man arbeitet. nur die ULTRA-DÄMLICHEN glauben noch an den ganzen schmarren! leider sind das dieselben die man momentan hört und sieht. aber ist das nicht überall so – die TROTTEL schreien halt am lautesten!
aber es brodelt mittlerweile unter der decke und das ist gut so!!!
und nein meine lieben kapital-konservativen – ich bin kein KOMMUNIST, sondern nur pro humanistisch eingestellt. jeder mensch hat ein gleichermaßen menschenwürdiges leben verdient. hier und überall auf der welt.
wie sagte es schon bob marley und unzählige andere rastafaris:
BABYLON MUST FALL!
na gut, gewaltig bröckeln tut es ja schon. hoffen wir nur mal darauf das es nicht doch noch zum ÜBERKNALL kommen muss bis sich signifikant was ändert!
(nicht 10 oder 100derte – sondern hunderttausende davon)
selbstverständlich bezogen auf alle reichen und superreichen und nicht ausschließlich nur milliadäre
(nur zur verdeutlichung)