Ist aber aus Soja und Erbsen. Die gleichnamige US-Hightechfirma hat einen Produktionsprozess entwickelt, der aus Hülsenfrüchten eine Palette von veganen Fleischsorten macht. Die bereits von Restaurantkritikern mit dem Original verwechselt wurden. Vorteile:
Keine Tiere kommen zu Schaden, das Produkt ist nicht voll mit Antibiotika und anderen Tierzuchtmedikamenten, die Hülsenfrüchte sind billig, energieeffizient und nachhaltig anbaubar. Die Liste der Bestandteile liest sich auch sehr angenehm. Jetzt muss “Beyond Meat” nur noch zugelassen werden und die Fleischindustrie bricht zusammen. Oder? Das wird sicher interessant, dabei zuzuschauen, wie die Lebensmittelmafia dieselben schmerzlichen Erfahrungen mit technischer Weiterentwicklung machen muss wie zuvor schon die Medienindustrie. slate
9 Kommentare
Kommentarfeed TrackBack-Indentifikations-URI



Ich kenne diese “schmeckt wie” Chemiepampe-Produkte. Die erzählen immer was davon, dass es schon einmal von <idiocracy-anwalt>eeeh… Leuten…</idiocracy-anwalt> mit dem Original verwechselt wurde. Und doch schmeckt es jedes mal wieder widerlich und überhaupt nicht so.
Ganz zu schweigen davon, dass es mit Sicherheit aus genverändertem Soja mit haufenweise Roundup und anderem Gift hergestellt wurde. Und unserem Körper nicht die erwarteten Vitalstoffe zuführt, sondern billigste Füllmittelzutaten verwendet wurden, und mit allergieauslösenden künstlichen Aromastoffen, Farbstoffen, Festigern, Entschäumern, Bräunern, u.s.w. aufgepeppt wurde.
Nein Danke. Wenn wir zu viele Menschen sind, damit alle Fleisch essen können, dann sind wir zu viele Menschen, und ein paar Milliarden müssen weg!
Aber zu rationalem Denken ist ja keiner mehr fähig. Blinde, vorprogrammierte pseudomoralische Reflexreatkionen bestehend aus Totschlagargumenten sind trumpf! Denn Menschen sind ja soooo wertvoll… Auch wenn sie nichts anderes tun, als alles zu zerstören, vernichten und kaputtzumachen…
Wenn dadurch ein paar Vollidioten wegsterben, esse ich mit Stolz ein Stück leckeres Fleisch.
Leider trifft es aber fast immer Unschuldige…
Ich sage nur Saitan. Billig, verfügbar und mit ein wenig Übung absolut wie Fleisch (nur ohne besonderen Nährwert). Wenn man denn schon rumheucheln will und als ach so toller Vegetarier aus Überzeugung einen Fleischersatz benötigt. Darüber könnte ich mich sowieso stundenlang aufregen.
erzähl keinen mist.
saitan ist alles andre als BILLIG. nicht mal preiswert.
für die produzenten ist es zwar BILLIG, verkaufen tun sie es aber für den gegenwert 1 zu 3 bis 1 zu 5 (bei fertigprodukten), würde es also zB.so etwas wie ein saitan-schwein geben müsstest du den gegenwert von 3 bi 5 regulären schweinen dafür bezahlen.
besonders teuer wird es bei den saitan fertigprodukten.
hier aber mal ein bspl. für die rohmasse.
ein klumpen
Viana SEITAN, 200g
Preis: 3,25 EUR (kliopreis 16,25)
1 kg schwein im durchschnitt 5 bis 7 euro. (natürlich je nach stück) kauft man sich aber eines im ganzen zB. zum selber verarbeiten liegt man bei ca. 5,50 euro.
- – - – - – - – - –
vor zwei wochen habe ich von unserem biobauern (also erstklassiges fleisch) für das kilo rindfleisch ab hof (und nat. in größerer menge zum einfrieren) 8,50 euro bezahlt.
Kommentar von BAReFOOt on 2. August 2012 19:51
“Wenn wir zu viele Menschen sind, damit alle Fleisch essen können, dann sind wir zu viele Menschen, und ein paar Milliarden müssen weg!
Leider trifft es aber fast immer Unschuldige…”
Jup. Vor Jahren schon hat meine Sozialkunde-Lehrerin etwas Ähnliches gesagt: “Wenn das so weiter geht, braucht’s mal wieder nen Krieg, damit das Volk aufwacht.”
Oder einfach sowas: http://www.youtube.com/watch?v=kwBOBrF4ukg
BILLIG???
vergiss es, wenn das zeug zugelassen wird dann wird es mindestens genauso teuer wie alle die anderen fleischersatzprodukte.
also 3 -5 mal so teuer wie intensiv-landwirtschafts-fleisch und immer noch doppelt so teuer wie bio-fleisch.
würde ich alles darauf verwetten!!!
das sind die reinsten abstauber produkte um die leute abzuzocken die meinen sich dadurch ein gutes gewissen kaufen zu können.
aber genauso wie mit dem zB. bio-sprit wird meist mehr kaputt gemacht als wirklich etwas bewirkt.
was gefördert werden muss ist die althergebrachte NACHHALTIGE landwirtschaft alter prägung. viele kleine und mittlere bauernhöfe die durch ihre arbeit anständig überleben können.
nicht diese gazen shareholder INDUSTRIE-stoffel die alles platt-machen sobald auch nur ein lausiger dollar zu verdienen ist!
Sie haben also das industrielle Verfahren zur Massenproduktion von pflanzlichem Synthetik-Fleisch optimiert. Da zittert die Lebensmittelmafia bestimmt schon: Industriell-chemische statt natürliche Veredelung pflanzlicher Rohstoffe!
Mal abgesehen vom Tierschutzaspekt (der sicherlich hoch zu bewerten ist) sehe ich nicht, was daran so “beyond meat” sein soll. Der Verbraucher selbst ist es dann offensichtlich noch nicht.
Es braucht net jeder Fleisch, außer, man ist Eskimo…und die essen meistens kein Huhn…aber dem “wir brauchen wieder einen Krieg” stimme ich zu, der hätte von mir sein können – diesmal sollte es aber die RICHTIGEN treffen (Abmahnlobby, Content-Lobby etc.)
Bei einigen Kommentaren kann einem echt nur übel werden, a la: neuer Krieg, etc.
Das ein Huhn nicht wie das andere schmeckt, weil es auch auf die Zubereitung ankommen soll (habe ich mal gehört), entkräftet jedes Argument, Fleischersatz würde nur scheiße schmecken. Wer es nicht zubereiten kann, soll sich helfen lassen oder lernen. Dann klappt es auch mit der veganen Ernährung – so einfach.
Und hört auf mit dem sozial-darwinismus-scheiß, das ist übelste nazi-propanda und unerträglich.
Ich teile Fritzens Einschätzung, daß sich da in den nächsten Jahren noch was tun wird. “Zu teuer” ist das “vegetarische Fleisch” doch nur, weil es noch keinen Massenmarkt dafür gibt, nicht nur wg. mangelnder Nachfrage, sondern auch wegen Lobbyismus. In Ländern, in denen Gen-Mais in den Veggieburger kommt, wird dieser wohl auch in der Tiermast eingesetzt, von daher ist das auch kein überzeugendes Argument. Über Geschmack läßt sich streiten; diese “Bratwürste”, die man im Reformhaus kriegt, sind einer echten Wurst auf jeden Fall schon mal sehr ähnlich, nur eben ohne Darm und Glibber.
Und wer sich “fürchterlich aufregt”, daß nicht alle “echte” Veganer/Vegetarier sein möchten, sondern lieber was essen wollen, daß “so wie Fleisch schmeckt”, sollte sich mal selbst überprüfen – wer nämlich glaubt, er sei den “Fleischfressern” ethisch oder moralisch überlegen (so wie z.B. die Faschos von PETA, Pro Wildlife & co.), hat mindestens ‘nen Sockenschuß, wahrscheinlich aber sogar ‘nen Totalschaden…