Sehr schön gemachter, privat finanzierter “Fanfilm”, der uns in pittoresken Szenen vor Augen führt, wie mit Hilfe von korrupten, bezahlten Politikern der Krieg um das Rückgrat unserer Zivilisation, nämlich Wissen und Kultur, geführt wird. Falls das jemand nicht weiss: Urheber sind nur Militia und Kanonenfutter in diesem Krieg. boingboing
11 Kommentare
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“… Falls das jemand nicht weiss: Urheber sind nur Militia und Kanonenfutter in diesem Krieg. boingboing”
jo, jo, und wie nun weiter?
Es gibt siviel Kanonenfutter, meintst du, da fallen die Urheber noch auf?
Also los raus mit der Sprache: WER korrumpiert hier (!) WEN?
Bist du auch schon bei Googlefamily, die “Urheberkanone”, die das “Futter” (ver)braucht gesponsert oder willst du nur darauf hinweisen, daß da was läuft?
Oder was soll der Text aus deiner Sicht hier lösen?
copyright kannst du nicht mir copyleft betrügen.
Gib mal Laut,
hmmm. schlecht informiert oder nur fehlgeleitet? zukuenftige posts werdens wohl zeigen. aber lustich rumgerumpelt. is auch was wert … glaub ich.
welcher Ah No nym bist du? Ich habe auf 11k2 schon 13 Stück gefunden, die nicht identisch sind. Nummeriert euch doch mal, sonst weiß man nie, auf welchen schon rumgerumpelt wurde und wer noch Jungfrau spielen darf.
Ich warne nur vor sich intellektuell gebende Radikalisierungen, die außer heißer Luft mit Schwefelwasserstoff nichts bewegen (können), weil sie sich nicht zureichend von Selbstwidersprüchen frei halten können.
Gern denke ich dabei auch an Joost Smiers und Marieke Schijndel mit ihrem “No copyright”, daß sie sich durch copyright haben sichern lassen …
Alles klar?
Bereits die Demokratie halten die beiden durch ein Recht auf geistiges Eigentum für beschädigt – wie beschödigt diese beiden dadurch sind, ergibt sich aus ihrem Buch, aber was Demokratie nun damit zu tun haben soll oder könnte, bedarf erst noch der Erforschung.
Diese Diskussion wird von den Wortführern geführt wie etwa “Wenn du die heiße Suppe mit der Trompete schlecht essen kannst, dann nimm doch den Rasierpinsel, der ist viel weicher und Hitze gewohnt”
Glaubt mir Jungs, solange es Eigentum gibt, gibt es “geistiges” Eigentum, eventuell sollte man es nicht “geistig” bezeichnen, da JEDES RECHT NUR GEISTIG ist, allerdings jedes Eigentum NUR EIGENTUM ist, und das UREHEBERRECHT immer, was auch geregelt wird, das EIGENTUM DES URHEBERS bleiben wird und muß – schon wegen der Markierung der Herkunft. Ist das so schwer zu verstehen?
Es verlangt doch auch keiner, daß die von Geburt vergebenen Namen abgeschafft werden, weil es daran “kein Eigentum” geben soll.
Nochmal: Dieser Weg (es gibt kein geistiges Eigentum) ist ein Irrweg und versperrt auf lange Zeit alles, was an neuen sinnfälligeren Strukturen im Urheberbereich erreichbar wäre.
Dazu wird es allerdings kaum künftige Posts geben, die “etwas zeigen” können, da sich das von allein und lautlos erledigt, zugunsten rationaler Lösungen..
so viel text, gar kein inhalt. is auch ne kunst. irgendwie.
So kein Text.
Nur als ANONYM mal “hier” gerufen” – und leider weiß keiner mehr, WER da gerade mal vorbei ging.
Nur ein Schatten?
Von wem?
Leider nichts los mit “Kunst” bei Ah, No Nym
hmmm, offenbar bist du der Meinung, du bit nicht “Schlecht informiert”, dann laß doch mal gucken!
Zeig, was du weißt über die Komparserie der Googlefamily, warum die fehlgeleitet sind, wenn deine Bemerkung ernst genommen werden soll.
Sag mal, was soll eigentlich die Fummeltrinenshow mit den verschiedenen Mädchennamen? Die Heissluftkommentare sind doch eh immer dieselben….
Was ist gemeint?
Meinen Namen habe ich mir nicht selber gegeben, nur nun habe ich ihn …
bitte nicht vor lauter selbstgenerierter rage einzelne konsonanten verschlucken. danke.
Genau!
Auch ich wollte das schon immer mal dem Fritz sagen.
Lese gerade “Copyright ist Korruption”.
Ist es das? Wer ist denn der Korruptor, und wer der Korrupierte?
Kennt ihr den Text von Thierry Chervel (Fundsache aus dem Perlentaucher: http://www.perlentaucher.de/blog/258_diesen_kuss_der_ganzen_welt)?
Es gibt “so-ne” Splitter, “solche” Splitter und “soneweke” Splitter (Anhaltinisch) – was die schärfsten sind, fast wie Krokant: Süß und scharf zusammen (nicht zugleich).
Solche – pardon: soneweke – Splitter erlaube ich mir mal vom Perlentaucher-Kuß des Thierry Chervel hierher zu holen, für die Mitkommentatoren und die, die es werden sollten und für DIESES BLOGTHEMA (Alles aus: Diesen Kuss der ganzen Welt – Von Thierry Chervel):
“Was der Autor allenfalls hat und unbedingt haben soll, ist ein Monopolrecht an der Nutzung seines Werks für eine bestimmte Zeit.
Das hindert aber nicht, dass Geistiges im emphatischen Sinne ein Allgemeingut ist, mit dem möglichst jeder sich frei auseinandersetzen können sollte: Der freien Zirkulation der Ideen sollten sich die Medien verpflichten, nicht ihrer Beschlagnahme durch die Verwerter.
Die Verteidiger des “geistigen Eigentums” sind die ersten Enteigner.
Nur, leider, die Piratenpartei, deren Aufgabe es wäre, hat es bisher nicht geschafft, hörbar intelligente Positionen zur Zukunft der Öffentlichkeit zu formulieren.
Denn es geht um mehr als das “geistige Eigentum” einiger freier Zeitungsautoren. Es geht um die Idee der Öffentlichkeit und einer freien Kultur überhaupt.
Tendenz zur Beschlagnahme frei zirkulierender Information
Informationen zirkulieren im Netz durch Links
Und schon jetzt bedeutet das Urheberrecht – entgegen den Behauptungen Prantls, Wergins und Hevelings – in unendlich vielen Fällen gerade keine Ermöglichung, sondern eine Verhinderung von Kultur
Und schon jetzt bedeutet das Urheberrecht – entgegen den Behauptungen Prantls, Wergins und Hevelings – in unendlich vielen Fällen gerade keine Ermöglichung, sondern eine Verhinderung von Kultur
Erst heute ist der Tod des Autors wirklich der Tod des Autors.
Heveling und seine Vorbeter in den Medien flunkern auch, wenn sie behaupten, das “geistige Eigentum” sei eine Errungenschaft der Französischen Revolution. Das stimmt allenfalls zur Hälfte. Die Französische Revolution ist viel eher die Frucht einer Zirkulation der Ideen wider alle Schranken als dieser Schranken selbst.
Netzaktivisten mögen über Heveling herziehen, aber sie verkennen, wo in Deutschland der Hammer hängt. Ein Artikel in der Bild, dem Spiegel der oder FAZ ist für Politiker in Deutschland immer noch weitaus sexier als jede Facebook-Seite.
Auf dem Ipad wird die Welt, die im Internet noch so groß und gefährlich, aber auch so frei erschien, wieder beherrschbar. Das ist wohl auch der Grund, warum Mathias Döpfner niederknien wollte. Steve Jobs wollte Kontrolle – und hat sie bekommen. Und seltsamerweise fällt auf ihn nicht ein Schatten jener Kritik, die Bill Gates – der anders als Jobs immerhin für plattformübergreifende Offenheit stand – einst ertragen musste.
Jobs hasste alles Offene. Seine Geräte lassen sich nicht öffnen, ohne sie gleichzeitig zu zerstören.
Einen großen Teil seiner obszönen Gewinne macht Jobs’ Konzern mit 30 Prozent Provision auf “geistiges Eigentum”.
Er schaffte es, den Kulturindustrien seinen eigenen Hass aufs Offene als Lösung ihres Problems zu verkaufen
Am Ende gehört das “geistige Eigentum” in die Verfügungsmasse der Internetkonzerne.
Zwei Gruppen sind die eigentlichen Verlierer: die Urheber, die keinen Weg mehr aus diesen Verwertungsketten finden, und die Nutzer, die sich ebenfalls nur noch in den von diesen Konsortien vorgezeichneten Bahnen bewegen dürfen. Dem “geistigen Eigentum” würde auf diesem Weg unter anderem auch die geistige Freiheit geopfert.”
Soviel zu “Diesen Kuss der ganzen Welt – Von Thierry Chervel”
Na? Noch Fragen?
Im Originaltext des Thierry Chervel wird noch tiefer nach den Perlen getaucht, da geht es noch mehr zur Sache, der brauch keinen 3 -Tageskarneval um mal “flott und lustig” zu sein und der “Obrigkeit” mal ins Portfolio zu schaun.
Dieser Text kann unverändert so eingerahmt und unter Plagiatschutz gestellt werden – oder lieber nicht?
Könnte fast alles von mir sein, aber ich bin ja nun leider NICHT der Urheber …
Ich kann auch nicht so gut schreiben. Auch tue ich mich schwer mit “Geist” und “Eigentum”, Autoren wohl eher nicht, eben richtige Ur Heber.
Ich zitierte ihn halt nur – oder genauer nur den Perlentaucher? Oder den Heber?
Und so steckt der gute Thierry Chervel sogar mit seinem eigenen Text voll drin – im eigenen Artikel, genauer im Problem seines Artikels, der ihm nie gehörte, auch dem Perlentaucher nicht, da es eben “kein Eigentum am Geiste” gibt, was nicht änderbar ist.
Wohlgemerkt:
“Am Geiste”, das wird gern auch verwechselt mit dem “geistigen Eigentum ….”
Und wo ist da der Unterschied?
Ja, diese Frage muß wohl mal an Thierry Chervel ausgereicht werden, er scheint, zumindest wenn danach befragt, sich doch darin gut auszukennen …
So ist das eben:
Macht man das Fenster auf, kommt Luft (!) rein, und manchmal, bei Unachtsamkeit, zieht es dann gewaltig, und das nicht nur als “Geist”, und das kann schnell ans Eigentum gehen …