Niedergang der Tonträgerindustrie, nächster Akt: Der Hauptschuldner des „Musikkonzerns“ EMI will seine Anteile loswerden. Mit bis zu 50 % Verlust. So verzweifelt ist die Citygroup schon über das massive

Niedergang der Tonträgerindustrie, nächster Akt: Der Hauptschuldner des „Musikkonzerns“ EMI will seine Anteile loswerden. Mit bis zu 50 % Verlust. So verzweifelt ist die Citygroup schon über das massive
Zu Anfang des Monats habe ich hier über eine Initiative der niederländischen Verbraucherschutzorganisation Consumentenbond berichtet. Tenor: „Manchmal kaufe ich, manchmal downloade ich, aber ich bin kein Krimineller“. Um zu erfahren, welchen Standpunkt unser nationaler VZVB (Verbraucherzentrale Bundesverband) dazu hat, schrieb ich eine Email mit den vollständigen Links und einer Bitte um Stellungnahme.
Neues Beispiel: Lokalbloggerin Rebecca Bollwitt aus Vancouver beschrieb in ihrem Miss 604 ihre Stadt, was der Copyrightfabrik NBC Universal so gut gefiel, dass sie den Beitrag gleich mal auf ihre Olympics-Seite kopierte. Natürlich ohne zu fragen. Als Rebecca sich beschwerte
Seine Heiligkeit ist ab sofort durch eine Art neuen Copyrights umflort, wie der Vatikan gestern morgen dem Rest der Welt mitteilte. Gerade in der jüngeren Vergangenheit,
Franzosen-Chef Nicolas „3-Strikes“ Sarkozy müsste nach seinen eigenen Regeln jetzt vom Internet abgeklemmt werden (Strike eins und zwei siehe 11k2).
Der US-Vizepräsident Joe Biden (pic) hielt vorgestern in Washington, D.C., eine Konferenz zum Thema Copyright ab, mit Vertretern „aller“ beteiligten Parteien.
Das waren im einzelnen Leute von der MPAA, RIAA, dem FBI, Secret Service, Homeland Security, sowie NBC, Sony Pictures, Warner Music Group, HarperCollins, News Corp., Universal Music, Walt Disney, Viacom. Ach, und kurz nach [...]
Angesichts des anhaltenden Gejammers in den Medien scheint es manchmal, als ob Musik demnächst nur noch an Strassenecken stattfinden würde, weil die dazugehörige Vermarktungsindustrie der bösen Piraten wegen aufgeben muss.
Der britische News-Aggregator NewsNow hat Konsequenzen gezogen. Aus den Forderungen der Zeitungsverlage. Wir haben es mehrfach gehört: Online-Aggregatoren wie Google News sollen für das Wiedergeben der Überschriften bezahlen müssen.
Die niederländische Verbraucherschutzorganisation Consumentenbond hat eine Pro-Filesharing-Kampagne gestartet. Was im Video gesagt wird, versteht ihr auch ohne Kenntnisse dieser lustigen Sprache: „Manchmal kaufe ich, manchmal downloade ich, aber ich bin kein Krimineller“.
Ihr habt es vor wenigen Tagen hier gelesen: Die 22jährige Sam knipste Fotos von der Geburtstagsüberraschungsparty für ihre ältere Schwester, nahm dabei wohl auch ein paar Sekunden Video auf, und wurde, weil das in einem Kino passierte, vom Chef des Hauses angezeigt.
Das kleine US-Label Blues Destiny Records hat vor einem Bezirksgericht in Florida (Bild: typische Sumpflandschaft) sowohl Rapidshare als auch Google und Microsoft verklagt. Erstere, weil sie Files hosten, die womöglich die Vertriebslizenzrechte von Blues Destiny verletzen und letztere, weil ihre Suchergebnisse auf Webseiten verweisen, die ihrerseits auf die Downloadlinks verweisen. Endlich hat es mal jemand [...]
Das US-Duo Pomplamoose hat alleine im September 09 etwa 20.000 Songs via iTunes verkauft. Ohne Label, was bedeutet, dass etwa dreiviertel des Umsatzes an die Band gehen.
Der Electronic Arts CEO John Riccitiello hat ja in der Vergangenheit nicht ausschliesslich nur vernünftige Dinge gesagt. Um so erstaunlicher ist seine Haltung in der letzten Zeit; gegenüber dem Gaming-Blog Kotaku äusserte er ziemlich realistische Ansichten: Er sagte, dass die Musikindustrie einen Fehler mache, indem sie ihre Kunden „dämonisiere“ statt auf sie zuzugehen.
Der britische Lord Ralph Lucas, Mitglied des Oberhauses, erklärte in einer Rede: „“Es ist allgemein bekannt, dass Zeitungen von sehr viel mehr Menschen gelesen werden als nur ihren Käufern. Ich selbst bin glücklich darüber, einen Blick hineinwerfen zu können, wenn etwa eine im Nahverkehrs-Bus liegen bleibt.
Eine Gruppe kanadischer Musiker (darunter berühmte Namen) haben eine Sammelklage gegen die vier grossen Musikkonzerne erhoben. Dabei geht es um die gängige Praxis der Konzerne, Compilation-CDs („Sampler“) zu pressen, ohne sich dafür von den Urhebern die Rechte geben zu lassen.
Das finanzielle Volumen dieser illegal verkauften Musik wird auf mittlerweile 40 Milliarden Euro geschätzt. Die beeindruckende [...]
Das klare Urteil des Bundesgerichtshofs ist vom 10. Juni 09 und liess sich anscheinend nicht länger geheimhalten. Die Gema hatte eine Werbeagentur verklagt, und auch in den ersten zwei Instanzen Recht bekommen (Is’ so ne Sache, mit dem Recht). Die Gema war nämlich der Meinung, sie dürfe Lizenzgebühren für Musik einfordern, die in Werbejingles (und [...]
Neue Anekdoten aus dem musikalisch-industriellen Komplex. Der Sänger der US-Alt-Rock-Band Too Much Joy, Tim Quirk, bekam in der vergangenen Woche die lange erwartete Abrechnung für Online-Verkäufe von ihrem ehemaligen Label Warner Music.
Der Lifestyle-Computer-Anbieter Apple, mittlerweile mit iTunes/ITMS so ziemlich der grösste Musik-Einzelhändler des Planeten, hat das Musikportal Lala.com gekauft. Zunächst keine grosse Sache. Aber von seiner Bedeutung her weit wichtiger als der wahrscheinlich lausige Kaufpreis, der sich am Jahresumsatz von knapp 10 Millionen US-Dollar
Samantha Tumpach ist 22 Jahre lebt, lebt in Chicago und hat sich bisher noch nicht viele Gedanken über Copyright gemacht (Ich denke, 11k2-Leser gehören da einer Minderheit an). Also nahm sie ihre neue Digitalkamera mit ins Kino, wo ihre Familie und Freunde eine Überraschung für ihre ältere Schwester vorbereitet
Curtis Jackson, besser bekannt unter seinem Künstlernamen 50cent, ist nicht auf den Mund gefallen. Klar, sonst wär er ja auch kein Rapper. Zu Filesharing hat er seine eigene Meinung: Die Leute sollen downloaden, so viel sie wollen, schliesslich würden sie seine Platten ja trotzdem kaufen, weil Qualität sich am Ende ja durchsetze. Anfang 2007
Die französische Regierung denkt sich immer neue bizarre Anwendungen der Prämisse aus, geistiges Eigentum sei das Öl des 21sten Jahrhundert. Oder lässt sie von Lobbyisten ausdenken. Mit unabsehbaren Folgen ist die Idee behaftet, allen Sportarten
Valve Software fing als ganz normaler Spieleentwickler an und verschaffte sich 1997 einen Achtungs-Erfolg mit Half-Life. Der Erfolg war so gross, dass das Studio sich von seinem Vertriebskonzern abnabeln konnte und seither Produkte vor allem über die Download-Plattform Steam (wozu es auch Kritikpunkte gibt) vertreibt. Inzwischen wird Steam von Dutzenden anderer Firmen mitgenutzt, der wirtschaftliche [...]
Im Telekom-Gesetzes-Paket beschloss das EU-Parlament vorgestern, dass ein Auschluss von der Nutzung des Internet wegen des Vorwurfs illegalen Downloadens urheberrechtlich geschützter Daten nur nach einem ordentlichen, rechtsstaatlichen Verfahren möglich ist.
Damit ist das französische Hadopi/3-Strikes-Gesetz de facto ungültig. Ein grosser Sieg für die Gerechtigkeit. ( via electronista) (pic rockcohen)
Vier Sitzmöbel. Ein Sofa, drei Sessel. Integrierte Speicherkapazität: 14 Gbyte. Sieben USB-Kabel. Zum bequemen Sitzen und
Das selbsternannte Sprachrohr im Kampf gegen Piraten und Kopierer, das britische Popsternchen Lily Allen, hat sich in der Vergangenheit schon verschiedentlich in Fettnäpfchen gesetzt, etwa durch das (Raub)-Kopieren von Blogartikeln ohne Autoren- und Quellenangabe. Jetzt setzt sie nach und äussert mondsüchtige Ansichten zum Thema Copyright, die sie für alle Zeit disqualifizieren sollten: „Wenn jemand dir [...]
Am besten alle. Die Financial Times berichtet von Verhandlungen zwischen Microsoft und dem Murdoch-Imperium. Ziel: Die Publikationen der Murdoch-Presse werden nicht mehr auf Google oder anderen Suchmaschinen, sondern nur noch bei Microsofts Bing gelistet. Dafür würde Microsoft bezahlen. Der Redmonder Softwarekonzern hat, wie man hört, auch andere Verlage angesprochen.
Die Verhandlungen zur neuen Weltordnung des Copyrights nach US-Vorbild werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt. Nur von Vertretern der Regierungen und einiger Unternehmen. Jetzt wurde eine Liste der Firmen öffentlich, die zu den Verhandlungen Zugang haben.
Medienmogul Rupert Murdoch nennt Suchmaschinen Diebe und Parasiten, weil sie auf Artikel auf Webseiten seines Presse-Imperiums verlinken, ohne dafür zu bezahlen. Zur selben Zeit schreibt der Regisseur von Shaun of the Dead (und anderen Filmen), Edgar Wright (siehe pic), in seinem Blog einen Nachruf auf den verstorbenen Schauspieler Edward Woodward.
Der Fensterkonzern hatte chinesische Schriftzeichen für Windows 95 von Zhongyi Electronics lizensiert, und für XP weiterverwendet. Jetzt will Zhongyi den Verkauf neuer Windows-Versionen mit diesen Fonts stoppen, Microsoft beruft sich darauf, dass der Deal nicht nur auf 95 bezogen gewesen wäre.
In einem Interview mit der australischen Zeitung The Age erklärte der Senior Rap Star MC Hammer: „Der Ansatz der Musikindustrie für den Kampf gegen Piraterie war falsch“.