In 30 Jahren gibt es keine Arbeit mehr

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Oder fast keine. Weil dann Künstliche Intelligenz alle normalen Aufgaben erfüllen kann. Das sagt Moshe Vardi, Professor für Computer­wissen­schaften an der Rice University, einer forschungsintensiven, privaten US-Elite-Uni. Im Jahr 2045 (da wäre ich gerade mal 85) wird es nach seinem Forschungsstand so gut wie keine Arbeit mehr für Menschen geben. Weder mechanische, produktive, noch administrative. Lies mehr …

Markenklamotten: Zurück in die Realität

Greg Karber ärgerte sich über die Klamottenmarke Abercrombie & Fitch, über den Chef der Firma, Michael Jeffries, und die Firmenpolitik, die sich aktiv an eine erwünschte Zielgruppe der Reichen und Schönen (und solchen, die das sein wollen) wendet; keine Dicken, keine Armen, keine weniger Erfolgreichen. Lies mehr …

Individualverkehr ernst genommen: Der Pentagramm-Kreisverkehr-Vortex

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Swindon liegt so zwischen Bristol und London, für britische Verhältnisse also untypisch weit vom Meer entfernt, und hat (unter anderem) das Problem einer vielbefahrenen fünfstrahligen Strassenkreuzung direkt in der Stadtmitte und in malerischer Nachbarschaft des Fussballstadions. Lies mehr …

Algoraves, aus der Zeit nach der Hochkultur

Programmierer coden live, Rechner spielen Audio und Videoloops ab. Das Publikum tanzt. So ähnlich wie Techno, nur eben nach der Robokalypse. Aber wehe, wenn die Gema davon erfährt. Die behauptet dann, da wären illegal Musikanteile verarbeitet und man müsse sofort damit aufhören, zuvor aber doppelt bezahlen. Nee, im Ernst, Auto-Composer-Software gab es schon im letzten Jahrtausend, aber das mit den Raves ist neu. Wenn auch eine logische Entwicklung. boingboing

Tausend tote Näherinnen in Bangladesh, und wer daran schuld ist

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Der Rena Plaza Fabrikeinsturz in der Stadt Dhaka in Bangladesh hat nach aktueller Zählung 1045 Menschen getötet. Fast alle davon junge Frauen. Das bisher grösste Unglück in der asiatischen Textilindustrie. Der Besitzer der Fabrik wurde verhaftet, das Gebäude war Zeugenaussagen zufolge bereits baufällig. Und wer ist schuld an den unerträglichen Zuständen, an Kinder- und Jugendarbeit, an verbrannten und verschütteten Arbeiterinnen? Lies mehr …

Der historisch lustigste Bundesparteitag ever

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Am allerlustigsten ist allerdings, in der Presse nachzulesen, wie es wirklich war. Tatsächlich hat mein derzeitiges Zentralhobby, die Piratenpartei, auf dieser oberpfälzischen Stimmungsveranstaltung einen neuen Höhepunkt erreicht. Lies mehr …

Irland: Regierungschef trotzt Exkommunizierung, schwört auf Verfassung

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In welchem anderen Land können wir uns das vorstellen? Premierminister Enda Kenny wurde von der katholischen Kirche mit Exkommunizierung bedroht, falls er eine Abstimmung im Parlament über die Einführung der Abtreibung zulasse. Er antwortete: Lies mehr …

Dronen abschiessen: So wirds gemacht

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Schön, wenn enthusiastische Hardware-Hacker an billigen, massenkompatiblen Dronen-Erkennungssystemen forschen. Aber wie werden wir die Proto-Skynet-Vertreter los? Das ist gar nicht so schwer, wie der bekannte österreichische IT-Journalist Erich Moechel zusammengetragen hat. Lies mehr …

Drosselcom-Flatrate-Schwindel wird abgemahnt

drosselcom

Die Verbraucherzentrale NRW hat die Drosselcom wegen der neuen Pseudoflatrate abgemahnt. Wenn der deutsche Drosselkonzern nicht nachgibt, landet die Sache automatisch vor Gericht, sagt die VBZ. Stichtag ist der 16. Mai. Das wird unterhaltsam. vz-nrw

Droneshield und das Mädchen im roten Bikini

Seagulls, das Video oben, ist von Mato Atom. Dronen (ich mag die anglophone Schreibweise ohne “h” einfach lieber) sind der sichtbare Teil der Totalüberwachung. Vorratsdatenspeicherung und Bestandsdatenauskunft kann man ja nicht sehen. So wie Radioaktivität. Aber Dronen zeigen uns physisch, wie sehr uns unsere Führer misstrauen. Visualisieren den Kontrollstaat (Wobei der “Staat” auch nur ein Werkzeug der 1% ist). Besonders klar lässt sich das natürlich mit einem Bikini-Rotkäppchen am Strand filmen. Droneshield dagegen ist ein Kickstarter-Projekt für ein Dronenwarnsystem. Lies mehr …

Internetfirmen, Regierungen und die Rechte ihrer Nutzer und Bürger

intenret user rightsDie Electronic Frontier Foundation hat eine sehr schöne Übersichts­tabelle herausge­bracht: Welche Internetfirmen kümmern sich um die Rechte ihrer Nutzer? Wer verlangt einen Gerichtsbeschluss zur Dateneinsicht? Tja. Alle ausser Amazon, Apple, AT&T, Comcast, MySpace, Verizon und Yahoo. Wer tut überhaupt nichts für die Rechte seiner Nutzer? MySpace und Verizon. Wer erfüllt alle gestellten Anforderungen? Der Internetprovider Sonic.net und der Microblogging-Service Twitter. eff

Chefs arbeiten 1795 mal so hart wie andere, oder werden so bezahlt

top payrollsBloomberg, eine New Yorker Nachrichten­agentur, die dort vor 30 Jahren vom noch amtierenden Bürgermeister gegründet wurde, hat mal nachgerechnet: Wieviel verdient der Chef eines Unternehmens im Verhältnis zum mittleren Einkommen seiner Mit­arbeiter? Von 250 untersuch­ten Firmen liegt an der Spitze: Lies mehr …

Transparenz ist, was Geld bringt

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Nicht nur die angeblich ach so chaotischen Piraten und andere, die 99% vertretenden Splitterparteien fordern Transparenz, nein, auch die letzte verbliebene und einzige Supermacht des blauen Planeten, die USA. Im National Trade Estimate Report on Foreign Trade Barriers (pdf) wird das Verhältnis zur Transparenz in 57 verschiedenen Staaten diskutiert. Ja, wirklich? Doch. Nur wie? Lies mehr …

Hoverbus, bring mich von morgen nach heute

hoverbus

Ich bin immer noch sauer. Seit Jahren, und sicher in Jahren auch noch. Wir sind mitten im 21sten Jahrhundert, in dessen zweiter verdammter Dekade, aber wo sind unsere Wohnungen auf dem Meeresgrund, wo unsere Ferien auf dem Mond, wo unsere fliegenden Autos? Lies mehr …

Paläodepression

dino dead friends

thisisnthappiness

Wieso die Piratenpartei immernoch Spass macht

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Warum sie Spass macht, und warum sie für mich nicht an Bedeutung verloren hat: Vorgestern und gestern war bayrischer Landesparteitag der Piraten in Gemünden am Main (extrem erholsamer Ort, da ist wirklich garnichts los). Samstag Wahlprogramm (Presse) fertig beschliessen (mit reichlich Gelächter über Formalien und Widersprüche), Sonntag Kandidaten-Bootcamp. Lies mehr …

Die Piraten von Island

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Die Eismeer-Inselnation hat am Wochenende ein neues Parlament gewählt. Das hier sind Helgi Hrafn Gunnarsson, Jón Þór Ólafsson und Birgitta Jónsdóttir, die ersten drei Vertreter der Piratenpartei, die zu nationalen Abgeordneten gewählt wurden, übrigens mit einem Gesamtergebnis von 5,1 %. Wetten, das können wir auch? Neuer Regierungschef wird dort übrigens ein 43jähriger, konservativer Ex-Fussballspieler. (pics ppis)

Die Grossbankenweltverschwörung, humorfreie Version

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Der US-Journalist Matt Taibbi erinnert uns in einem ausführlichen Artikel im Rolling Stone zunächst an den immer noch nicht völlig aufgeklärten Libor-Skandal, in dem die führenden Grossbanken der Ersten Welt nachweislich Zinsniveaus der “London Interbank Offered Rate” manipulierten, um aus allen Geschäften noch mehr Geld heraus­zuschlagen. Lies mehr …

Jello Biafra kennt ein Mittel gegen Reichtum

Jello Biafra hat ja eine neue Band „Guantanamo School Of Medicine“, und ne neue Platte „White People And the Damage Done“. Und natürlich sagt er im Interview einige sehr schlaue Dinge: Lies mehr …

Bertelsmann schraubt am ACTA-Nachfolger TTIP

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Die Bertelsmann-Stiftung, jene Neocon-Ideologieschmiede, die durch ihre Marktradikaität und Privatisierungstheologie bereits immensen Schaden für die Volkswirtschaft angerichtet hat, bereitet zusammen mit dem konservativen US-Think-Tank Atlantic Council den Boden für den ACTA-Nachfolger TAFTA (auch unter TTIP bekannt) vor. Lies mehr …

Die Telekom träumt vom Internet als Kabelfernsehsender

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Wie kann ein Telekommunikationsanbieter immer noch mehr Geld verdienen? Gibt es immer mehr Kunden? Nein. Verbrauchen die vorhandenen immer mehr Telefon und Internet? Irgendwie nein. Wie kann eine Firma dann überhaupt noch wachsen? Nur auf Kosten der Konkurrenz. Und wie kann das laufen? Lies mehr …

Die Angst der Elite vor der Bevölkerung

rebecca solnit

Dass sich eine herrschende Elite von dem Volk in Burgen, Schlössern und ummauerten Klöstern versteckt, ist uns aus der Geschichte bekannt. Weniger bekannt ist der bedrückende Umstand, dass sich daran nichts geändert hat. Nur die Mauern sind unsichtbar geworden. Die US-Kulturhistorikerin, Schriftstellerin und Journalistin Rebecca Solnit (pic) erklärt in einem Interview anlässlich ihres vorletzten Buchs „A Paradise Built in Hell“ (Penguin, ab 12,70 €) ganz analog zum aktuellen Anschlag in Boston, zu dessen Aufklärung Tausende von Polizisten eine Million Bürger unter Hausarrest stellten, den Begriff „Elite Panic“. Sie sagt: Angehörige der Elite nehmen an, dass der Mensch von Grund auf selbstsüchtig, käuflich und irgendwie unmenschlich sei; im Wesentlichen so wie sie selbst. Niemand, so bestätigt uns Solnit, werde unermesslich reich und mächtig, indem er von Grund auf gut sei. Die Elitemitglieder gingen also davon aus, dass nur ausschliesslich ihre eigene Macht ein allgemeines Ausbrechen von zügelloser Gewalt verhindere. Lies mehr …

Ninjakatzenvideo der Woche

Bonus: Ohne blöde Musik und blödes Gelächter. Nur Ninjakatze. laughingsquid

Nordkorea ist kein Staat, es ist ein Kult

Kim Hyun-hee

Tatsächlich erinnert das Zelebrieren des “Geliebten Führers” mehr an eine Theokratie als an irgendetwas, das mit den Büchern von Karl Marx zu tun hat. Kim Hyun-hee war nordkoreanische Geheimagentin und in dieser Eigenschaft im Jahr 1987 an einem Sprengstoffanschlag auf ein südkoreanisches Flugzeug (Korean Air Flight 858) beteiligt, der 115 Menschen tötete. Lies mehr …

Willkommen, Präsident Putin!

amnesty putin

Anti-Demokrat Putin besucht Amsterdam, Amnesty International hat schon mal was vorbereitet. copyranter

Katzen- und Fahrradvideo der Woche

Rudi Saldia wohnt in Philadelphia und macht dort regelmässig Fahrradausflüge mit seiner Katze MJ. laughingsquid

Dihydrogen-Monoxid-Alarm in Florida

Beach waves (horizontal)

Am Montag dieser Woche war ja alles möglich los in den Medien, hauptsächlich blöde und nicht wirklich lustige Public-Relations-Meldungen irgendwelcher Konzerne, die mit irgendwelchen lahmen Erster-April-Kalauern ihre Produkte in die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit mogeln wollten. Ebenfalls nur halb lustig war die Eilmeldung zweier WWGR-Morgenradiosprecher in Florida, Val St. John and Scott Fish, die berichteten, es seien grosse Mengen von Dihydrogen-Monoxid aus Rohren in der Gegend von Fort Myers ausgetreten. Lies mehr …

Milch, Gülle, Biotreibstoff

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In Deutschland fallen 150 Millionen Tonnen Gülle pro Jahr an, bisher werden etwas über 10 % davon in Biogasanlagen verarbeitet. Biogas besteht zur Hälfte bis Zwei Dritteln aus Methan, das sich direkt für Heizung oder Betrieb von Motoren verwenden lässt. Das Problem ist hier der Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur für die Gewinnung und Verteilung des Methans. In den USA, wo alles gleichzeitig besser und schlechter ist als anderswo, hat einer der grössten Milchproduzenten, Fair Oaks Farms, die von den eigenen Kühen produzierte Gülle komplett für Biogas reserviert, betreibt damit unter anderem 42 Milchlastzüge und beheizt die Firmengebäude im Mittleren Westen. Lies mehr …

London: Kostenloser öffentlicher Nahverkehr macht sozialer und gesünder

london bus

Zwei Studien über subventionierten fahrscheinlosen öffentlichen Nahverkehr in London sollten uns zu denken geben. Im einen Fall wurde mit dem Freedom Pass Bürgern über einem Alter von 60 Jahren freie Fahrt in Londoner Bussen ermöglicht, im andern Fall Schülern und Studenten unter 19. Die Folgen waren vergleichbar: Lies mehr …

Death to Easter

osterhase

Die Wahrheit über Aliens in Hasenkostümen, die unsere Kinder fangen und essen wollen: happyplace

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