Atropa

Auffallend gut gemachter SciFi-Kurzfilm mit genug Raumschiffen, Mystery und low key Beleuchtung für einen Hard-SF-Thriller in voller Länge. io9

Die Chemtrails von Dammartin-en-Goele

Dammartin

Vorgestern, am Mittwoch 7.1., stürmten zwei (oder drei?) maskierte Männer die Redaktionsräume des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo und erschossen dort die vier wichtigsten Karikaturisten des Landes und acht weitere Menschen. Nur eine Zeichnerin überlebte den Anschlag. Das Attentat wurde auf Amateur­/Handyvideos festgehalten, als die Schiesserei begann. Trotz Vermummung wurden die beiden noch am selben Tag identifiziert. Die professionell agierenden, also ausgebildeten Männer flohen mit einem Citroen, wurden allerdings in einer Kleinstadt kurz ausserhalb von Paris heute abend von der Polizei gestellt und erschossen. Im Fluchtwagen fand man den Personalausweis eines Täters. Weiterlesen

Besuchen Sie Kepler 16 B!

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Das Reisebüro für Exoplaneten (aka die NASA) hat eine Serie sehr schöner Werbeplakate für Reisen auf neu-entdeckte Super-Earth-Planeten veröffentlicht.

D&D Charakter Generator

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Das dürfte einiges erleichtern. whothefuckismydndcharacter via superpunch

Adolf Hitler, die Bayerische Staatsregierung und das Urheberrecht

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Es ist 2015, das Jahr, in dem wir keine Ferien auf dem Mond oder dem Meeresboden machen können, wie uns das vor 50 Jahren versprochen wurde. Statt dessen tragen wir ein brieftaschengrossen flaches Gerät bei uns, mit dem wir von überall aus alle Bücher, Filme, Zeitungen der Welt ansehen und mit jedem anderen, der ebenfalls so ein Gerät dabei hat, sprechen oder Nachrichten austauschen können. Weltweit. Und alles, was wir mit diesen Geräten machen, wird von Geheimdiensten kontrolliert und aufgezeichnet. Eine seltsame Zukunft haben wir uns da zurecht gezimmert.

Mit dem Jahr 2015 endet ausserdem, wie sich manche unter uns erinnern, der nach internationalen Verträgen 70 Jahre über den Tod des Autors hinausreichende urheberrechtliche Schutz einer ursprünglich 1925 veröffentlichten, etwas wirren Propagandaschrift namens „Mein Kampf“. Ab 2016 dürfte also jeder das Pamphlet nachdrucken und verkaufen – zumindest, was das Urheberrecht betrifft. Weiterlesen

Erneut Cannabis-Debatte in Deutschland

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Zur Zeit wirbt der deutsche Hanfverband wieder vermehrt für eine Ent­krimi­na­li­sierung und Freigabe von Cannabis. Anlass für den Aufschwung einer Diskussion sind die liberalen Entwicklungen in den USA. Dort sind nicht nur medizinische Hanfsamen sowie das konsumierbare Endprodukt in 23 Staaten mittlerweile auf Rezept erhätlich. In fünf Bundesstaaten der USA ist Cannabis sogar frei erwerbbar für alle ab 21 Jahren, und besteuert.

In Deutschland gibt es derzeit eine Trend-Umkehr im Cannabis-Konsum: Mehr Leute fangen wieder an, die Pflanze für den Rausch zu konsumieren. Eine Freigabe der Droge, also eine Legalisierung und Gleichstellung mit Alkohol und Tabak, würde dabei den Zugang nicht nur regulieren, sondern auch die Konsumenten entkriminalisieren. Dafür steht der deutsche Hanfverband. Auch die steuerlichen Einnahmen kämen dem Bund zugute: bei 6 Euro pro Gramm und einem 50%igen Steuersatz könnte das Land pro Jahr 1,8 Milliarden Euro Umsatz zusätzlich machen, so der Grünen-Bundestagsabgeordnete Dieter Janecek.

Aber nicht alle sind dafür. Gerade die Trend-Umkehr sollte ein Grund gegen die Legalisierung der Droge sein. Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, äußert sich vehement dagegen. Mit dem Anstieg der Konsumentenzahlen häuften sich auch die Menschen, die wegen ihrer Sucht nach Hilfe suchten, und eine Legalisierung von Cannabis, die meistkonsumierte Droge in Deutschland, würde das falsche Signal senden.

Mortler findet auch die Werbespots des deutschen Hanfverbandes nicht in Ordnung, denn auch die Organisation wisse, dass vor allem jugendliche Cannabis konsumierten und langfristig Schäden zu erwarten hätten. 7,8 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren haben bereits schon einmal Cannabis genommen, und 1,3 Prozent regelmäßig – mit aufsteigendem Trend. Psychische Nachwirkungen sind der häufigste Grund für eine Entzugstherapie.

Allerdings bleibt das Verbot trotzdem nicht besonders pragmatisch, denn auch Alkohol und Tabak sind bekanntlich nicht gesund und führen zu Schäden bei Jugendlichen. Gleichzeitig, so argumentiert der Deutsche Hanfverband, ist es ein Leichtes für Kriminelle, den Schwarzmarkt zu dominieren und schlechte Produkte auf den Markt zu spülen. Eine Freigabe, so wie sie in den USA derzeit etwa in Colorado aktuell ist, könnte zu einer besseren Aufklärung führen. Gesparte Gelder bei der Kriminalverfolgung könnten in die Suchtprävention und Therapie fließen, wird argumentiert.

Gastbeitrag (text+pic) von Wolfgang Schutz

Warum kein Amerikaner mehr auf den Mond fliegt

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Weil allein die Wiederherstellung der Kriegsschäden in Afghanistan (das ja nachweislich die USA nie angegriffen hat) inflationsbereinigt heute bereits soviel gekostet hat wie der Marshall-Plan oder das Apolloprogramm. io9

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