Individualverkehr ernst genommen: Der Pentagramm-Kreisverkehr-Vortex

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Swindon liegt so zwischen Bristol und London, für britische Verhältnisse also untypisch weit vom Meer entfernt, und hat (unter anderem) das Problem einer vielbefahrenen fünfstrahligen Strassenkreuzung direkt in der Stadtmitte und in malerischer Nachbarschaft des Fussballstadions. Lies mehr …

London: Kostenloser öffentlicher Nahverkehr macht sozialer und gesünder

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Zwei Studien über subventionierten fahrscheinlosen öffentlichen Nahverkehr in London sollten uns zu denken geben. Im einen Fall wurde mit dem Freedom Pass Bürgern über einem Alter von 60 Jahren freie Fahrt in Londoner Bussen ermöglicht, im andern Fall Schülern und Studenten unter 19. Die Folgen waren vergleichbar: Lies mehr …

Der Fingerabdruck des Stromnetzes

50hertz

Tontechniker der britischen Polizei haben in einem Labor im Süden von London in den letzten sieben Jahre lückenlose Aufnahmen vom Netzbrummen angefertigt. Den Ton kennt jeder – ein tiefes Gebrummel, wenn irgendwas falsch angeschlossen wurde, die Erdung im Gebäude nicht passt oder ein Licht-Dimmer in die Stromleitung reinstört. Aber: Lies mehr …

Strafe für Fusseln: 90 Euro

Im westbritischen Brynmawr (Gwent, Süd-Wales) wurde die 71jährige Valerie George mit 75 Grossen und Britischen Pfund (entsprechend 89,90 Euro) Ordnungsstrafe wegen “Littering” (Vermüllung) belegt. Ihr war ein Fadenflusen vom Baumwollhandschuh auf die Strasse gefallen, was vom zuständigen Umweltbeauftragten (council environment officer) prompt bemerkt worden war. Lies mehr …

Wie man in Britannien Unterwäsche verkauft

Alles dabei: Junge Frauen mit wirtschaftskrisenbedingt erkennbar knappem Textilbudget, Death-Metal-Soundtrack und eine maximal überschaubare Handlung, die sich in einem einzelnen, nicht-konditionalen Satz zusammenfassen liesse. Wie würde dieser eurer Ansicht nach lauten? pornoanwalt

Gedankenverbrechen in China, Syrien, Britannien

Eine 18jährige Britin steht demnächst vor Gericht, weil sie mit ihrem Blackberry Bilder von den aktuellen Aufständen unter Freunden verbreitete, mit der Aufforderung, diese weiter zu schicken. Lies mehr …

Lulzsec-Verhaftung traf den Falschen

Die britische Polizei (und mit ihr die Weltpresse) hat sich offenbar an der Nase herumführen lassen. Die bejubelte Verhaftung des angeblichen Lulzsec-Sprechers “Topiary” auf den Shetland-Inseln ist einer falschen Fährte zu verdanken, die von den lustigen Lulz gelegt wurde, um Scotland Yard mal ohne Hosen zu sehen. Die haben den falschen Teenager erwischt. Details auf dailytech

Britannien: Quallen schalten Atomkraftwerk ab

Ganz ohne Erdbeben und Tsunami: Das Atomkraftwerk Torness an der schottischen Nordseeküste bei Edinburgh muss abgeschaltet bleiben, weil die Wasserfilter des äusseren Kühlkreislaufs von Seequallen verstopft sind. Lies mehr …

Wahlrecht nur für Steuerzahler

In Britannien wird derzeit viel um die (längst fällige) Modernisierung des dortigen Wahlrechts diskutiert. Direkt aus der Mitte des Finanzfeudalismus kommt ein Vorschlag, der in seiner dystopischen Klarheit und Eleganz wenig zu wünschen übrig lässt. Lies mehr …

Britannien: Gerichtliche Verfügung gegen Vermutung und Wahrheit

Das Vereinigte Königreich wirkt, gerade wegen seines durchaus eigentümlichen Rechtssystems, mitunter als Missklang im europäischen Chor der Nationen. Zwei Beispiele: Lies mehr …

Moderne Eugenik: Zu dumm für Sex

Ein britisches Gericht hat einen 41jährigen Mann mit einem IQ von 48 dazu verurteilt, durch beständige Überwachung (er lebt in einer sozialen Einrichtung) vom Sex mit seinem festen Freund abgehalten zu werden. Er sei mental nicht in der Lage, sich bewusst für Geschlechtsverkehr zu entscheiden. Allerdings befand der ehrenwerte Richter, man solle dem Delinquenten angemessene Sexualerziehung angedeihen lassen. Lies mehr …

Zurück in die Zukunft, Britannien verbietet Segway

Zugegeben, ich sehe auch nicht viel praktischen Nutzen an diesem selbstbalancierenden Elektroroller und würde meinen Townie jederzeit vorziehen. Aber bitte, wer lieber doof rumsteht beim Fahren, soll das auch tun können. Lies mehr …

Der Papst in England

Papst Ratzinger ist gerade Britannien zu Besuch und wird dort von seinen Fans aufs herzlichste begrüsst (britannia felix). Unten die Vergrösserung. Lies mehr …

Spass mit Google Street View

Während andernorts Google Street View als Volks-Überwachungskamera (jeder darf zuschauen, nicht nur die Elite und ihre Helfershelfer) mit Verteufelung und Verpixelung bekämpft wird, haben im alten Britannien zehnjährige Mädchen einen Riesenspass mit der Allesfotografiermaschine. Lies mehr …

Wie man seinen Chef ruiniert: Kinderpornos

Ein Hausmeister an einer britischen höheren Schule ärgerte sich so masslos über seinen Chef (der in diesem Zusammenhang auch zugab, ein Idiot zu sein), dass er den Plan entwickelte, ihn mit eingeschmuggeltem Kinderporn zu ruinieren. Leider konnte er die Klappe nicht halten, sondern gab bei einem Grill-Event seine Pläne zum Besten, Lies mehr …

Neue Kunstform: Google Maps Performance

Britannien ist in Aufregung: Der Pferdemann steht unvermittelt an Strassenrändern des schottischen Aberdeen und wird prompt vom Google-Maps-Kamerawagen erfasst und verewigt. Inzwischen soll er, Pressberichten zufolge, auch schon in Deutschland und Norwegen gesehen worden sein. Lies mehr …

Nacktscanner: Ich steh auf diese gigantischen Titten!

London, Heathrow: Die Flughafen Betreiber-Gesellschaft BAA ermittelt mit Hilfe der Polizei gegen ihren Angestellten John Laker. Er hatte eine Kollegin dabei beobachtet, wie sie eher unabsichtlich durch einen Ganzkörperscanner Lies mehr …

Britannien erklärt Krieg gegen Jugendliche

In Nottingham, wo sich bekanntlich schon zu früherer Zeit einmal Widerstand gegen staatliche Unterdrückung der Bevölkerung formiert hatte, zeichnet sich eine Wiederholung der Geschichte ab. Weil man offenbar nichts aus der ganzen Robin-Hood-Story gelernt hat. Lies mehr …

Piraten segeln in britische Gewässer

Über 400 Jahre, nachdem englische Freibeuter wie Sir Francis Drake mit königlichem Auftrag dem edlen Piratenhandwerk nachgingen, um politische Interessen durchzusetzen, kehren die Piraten in den politischen Hafen des Vereinigten Königreichs zurück. Anfang Mai wird das Parlament (a.k.a. “Unterhaus”) in London neu gewählt. Lies mehr …

Torchwood, als Comic

Um eine Wiederholung der Torchwood- und Dr-Who-Folgen im britischen TV zu promoten, gibt’s diesen leider nur 4seitigen online-only Comic mit Jack, Janto, Gwen und ein paar Rieseninsekten. Lies mehr …

Nacktscanner sind Vorschrift. Auch für Kinder

Auf den britischen Flughäfen London/Heathrow und Manchester werden seit vorgestern einzelne Flugpassagiere gezielt ausgewählt und durch den Nacktscanner geschickt. Weigern sie sich, dürfen sie nicht fliegen. Lies mehr …

Britannien: Widerspruch gegen P2P-Anschuldigungen kostenpflichtig

Lord Peter Mandelson ist Wirtschaftsminister im Vereinigten Königreich und arbeitet angestrengt an der Digital Economy Bill, die zahlreiche Masssnahmen gegen Filesharing und andere virtuelle Verbrechen vorsieht.

Und für den Fall, dass jemand, ungerechtfertigt der Internetpiraterie angeklagt, vom Benutzen des Internet abgehalten wird? Dann kann er Einspruch einlegen. Allerdings müsste er die zu erwartenden Kosten des Verfahrens im Vorhinein hinterlegen und erhielte sie im Fall nachgewiesener Unschuld wieder zurück. Lies mehr …

Britannien: Justizministerium setzt Umweltschützer auf Terrorliste

Aus einer Veröffentlichung des britischen Justizministeriums: “Das Vereinigte Königreich sieht sich wie viele andere Nationen einer anhaltenden Bedrohung durch Extremisten ausgesetzt, die glauben, ihre Ziele durch Terrorakte verwirklichen zu können”. Lies mehr …

London: Haarfön führt zu Terror-Verwarnung

Anna Williamson und Jamie Rickers sind die Moderatoren der britischen Kinderfernsehsendung Toonattik und drehten in dieser Eigenschaft am Themse-Ufer einen Sketch. Dazu waren sie mit billigen Werkzeuggürteln (u.a. mit Haarbürsten darin), möchtegernmilitärischen Westen und glitzerlackierten Haarfönen ausgestattet.

Es dauerte nicht lange, bis die Polizei auftauchte und sie gemäss des Anti-Terrorism Act von ihren Tun abhielten. Ja, genau, weil sie irgendwie “gefährlich” aussahen. Lies mehr …

Gefängnis für Witze auf Twitter

Paul Chambers hatte eigentlich vor, den Robin Hood Flugplatz beim nordenglischen Sheffield für eine Reise nach Irland zu benutzen. Aber dieser war eingeschneit. Also machte er seinem Ärger in einem Twitterpost Luft:

“Robin Hood Airport ist geschlossen. Ich gebe euch eine Woche oder so um euren Scheiss geregelt zu kriegen, dann blas ich den Flugplatz in den Himmel!”

Fünf (!) Tage später klingelte die Polizei an Pauls Tür Lies mehr …

Golfstrom verirrt sich, Britannien friert ein

Im Nordatlantik ist eine sehr seltene Abweichung des Golfstroms vom normalen Verlauf aufgetreten: Er fliesst nicht wie gewohnt, aus der Karibik kommend, vor der Küste Floridas nach Westen, um letztendlich Europa und dort vor allem die britischen Inseln mit wärmerem Meerwasser zu verwöhnen, sondern bleibt an der US-Küste. Grönland ist zur Zeit messbar wärmer als sonst zu dieser Jahreszeit üblich, während in Britannien Temperaturen bis zu minus 17 Grad gemessen werden. Lies mehr …

Britannien: 3-Strikes würde den Steuerzahler eine halbe Milliarde kosten

Die britische Regierung arbeitet derzeit hart daran, die Digital Economy Bill auf den Weg zu bringen. Durch dieses innovative Gesetz würde die Unterhaltungsindustrie allerlei unterhaltsame neue Rechte bekommen, und Zehntausende von Briten ihren Internetzugang verlieren. Winziger Nachteil: Das Ganze kostet nach ersten Schätzungen ungefähr 560 Millionen Euro, Lies mehr …

London: Überwachungskamera späht ins Schlafzimmer

Die britische Sun (keine sehr seriöse Tageszeitung, aber ok) berichtet vom Fall der aktuell hochschwangeren 31jährigen Megan Franklin, die von einem Nachbarn in ihrem Londoner Vorort Richmond darauf aufmerksam gemacht wurde, dass eine der angeblich verkehrsbeobachtenden CCTV-Kameras vor ihrem Haus nicht etwa die Strasse aufzeichnet, sondern direkt einen Blick in Megans Schlafzimmerfenster. Lies mehr …

Samurai: Überwachungskameras indentifizieren Verdächtige

Britische Forscher arbeiten an einem computergestützten Data-Mining-System für Überwachungskameras. Das Samurai-System soll in der Lage sein, einzelne Personen in einer Menschenmenge anhand eines mutmasslich verdächtigen Verhaltens herauszufiltern und ihren Weg auf durch den Aufnahmebereich mehrerer Kameras zu verfolgen. Klingt ein wenig wie Monty Python (“Ministry of Silly Walks” bzw. “Brazil”), dürfte aber für neuen Wahnsinn im 1984-Stil sorgen, wenn Menschen als potentielle Terroristen verhaftet werden, nur weil sie vom Überwachungscomputer als solche identifiziert wurden. Und falls “Samurai” jemals funktioniert, dürfte es nicht lange dauern, bis auch hierzulande solche Systeme entwickelt werden.

(via shinyshiny) (banksy pic Steffen M. Boelaars cc)

Lord Ralph Lucas: Filesharing ist wie Zeitungen anderer lesen

Der britische Lord Ralph Lucas, Mitglied des Oberhauses, erklärte in einer Rede: “”Es ist allgemein bekannt, dass Zeitungen von sehr viel mehr Menschen gelesen werden als nur ihren Käufern. Ich selbst bin glücklich darüber, einen Blick hineinwerfen zu können, wenn etwa eine im Nahverkehrs-Bus liegen bleibt. Lies mehr …

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