Erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle: E-Books

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Zu den grössten Missverständnissen auf dem Weg zum geschäftlichen Erfolg in der Informationsära zählen: 1. Die Hacker, die Netzgemeinde oder wahlweise die Piratenpartei seien verantwortlich für das Entwickeln digitaler Geschäftsmodelle (falsch: dafür sind Unternehmen zuständig). 2. Es genügt, zu behaupten, eine digitale Kopie sei dasselbe wie ein physisches, massengefertiges Konsumgut mit Kaufanreiz Informationsgehalt (falsch: jedes Kind kann sehen, dass der Kaiser weder Kleider anhat noch Bücher, CDs oder DVDs in der Hand hält). 3. Der Anbieter kann entgegen aller marktwirtschaftlicher Grundregeln den Preis festsetzen (falsch: der Kunde zahlt, so viel er will).  Lies mehr …

Pirate Bay wird grün, Warner geht pleite, Grooveshark bezahlt Musiker

Kulturgeschäftsmodelle des frühen 21sten Jahrhunderts: Internet-Musikstreamingplattform Grooveshark, die in Deutschland wegen der Gema nicht mehr sendet, gibt den Künstlern jetzt das Recht zur Moderation ihrer von Nutzern hochgeladenen Musik und setzt auf jede Seite einen Flattr-Buttton, damit die Urheber Geld bekommen. Lies mehr …

Musiker werden reich mit Internetradio

Nicht alle. Und nicht in Deutschland. Der US-Internetradiosender Pandora hat Geschäftszahlen veröffentlicht. Mehr als 2000 Künstler/Bands bekommen im nächsten Jahr mehr als 10.000 USD jährlich, 800 mehr als 50.000. Lies mehr …

Sven Regener, du erzählst Unsinn, und ich erklär dir, warum

Zunächst mal, Sven, sag ich du zu dir, weil wir aus der selben Szene sind, und ich ein halbes Jahr älter bin als du. Wir haben auch eine teilparallele Entwicklung, ich bin in den späten Achtzigern und frühen Neunzigern mit meiner Band auf Tour gewesen, habs aber dann gelassen, weil die Welt so ungleich viel grösser ist als dieses ausgetrocknete Biotop Rockmusik. War in der Gema, bin wieder ausgetreten. Ich hab mich danach mit Computerspielen beschäftigt, mit Internet und Gadgets, einfach weil da was passierte, und in der Rockmusik nicht. Die ist heute noch genauso wie vor dreissig Jahren, nur die Aufnahmequalität ist besser, weil die digitale Revolution auch hier die Maschinen billiger gemacht hat. Aber Mensch, weisst du noch? Wie wir beide uns die Platten von unseren Kumpels ausgeliehen haben, weil wir selber nicht genug Geld für alle geilen Scheiben hatten? Und wie wir die ganz schrägen Sachen nachts aus dem Radio aufgenommen haben? Genau so, wie das die Teens, Tweens und Millennials heute mit dem Internet machen. Lies mehr …

Einkaufen auf der anderen Seite der Welt

Aus unserer Serie: Postkapitalistische Geschäftsmodelle des frühen Informationszeitalters. Heute: Krochet Kids. Frauen in der Dritten Welt, etwa in Uganda, Peru häkeln und schneidern Mützen und Klamotten, schreiben ihren Namen auf den Einnäher und bekommen 40 % des Verkaufspreises in Form von Arbeitslohn, Krediten und Bildung. Lies mehr …

Geschäftsmodelle der Informationsära: Nicht Scheisse sein

In der anhaltenden Phase des Übergangs von der Industrie- zur Informationszeit werden wir täglich mit den Klageliedern der ehemals Erfolgreichen konfrontiert. Lieder, die davon handeln, wie schwer es doch heutzutage ist, Leuten den immer selben massenproduzierten Mist anzudrehen. Eine Zeit lang ging das wohl ganz gut. Lies mehr …

Wie Musiker von Filesharing profitieren

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Machen wir uns nichts vor: Filesharing bedroht die Musik ebensowenig wie das die Compactkassette, das Grammophon oder das elektrische Piano getan haben. Unbestreitbar aber verändert die Entwicklung der Technik die Geschäftsmodelle der Konsumgüterindustrie, und die digitale Kopie von irgend etwas ist eben kein Produkt, sondern nur eine Kopie davon. Und damit wenig bis gar nichts wert. Lies mehr …

Studie: Filesharer würden den richtigen Preis bezahlen

Eine Umfrage von CoreData im Auftrag von News.com Australien ergab, das die überwältigende Mehrheit der Filesharer gerne für den Download bezahlen würden, wenn der Preis angemessen und die Nutzbarkeit gewährleistet wäre. Lies mehr …

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