Die Regierung der Schweiz hat eine Studie zu den Folgen von Filesharing durchgeführt. Fazit: P2P bleibt legal. Begründung: Lies mehr …

Die Regierung der Schweiz hat eine Studie zu den Folgen von Filesharing durchgeführt. Fazit: P2P bleibt legal. Begründung: Lies mehr …
Informatiker an der University of Washington haben den BitTorrent Client OneSwarm entwickelt, um den Schutz der Privatsphäre beim Übertragen von Daten zu stärken. Nicht nur durch Bilden von geschlossenen Nutzergruppen, sondern auch beim freien Download von irgendwoher. Der Trick: Beim Umstellen auf “privates P2P” kann der Client nur noch seine Nachbarn und ihre IP-Adressen sehen. Lies mehr …
Der Limewire-Prozess hat eine Menge Schlamm aufgewirbelt, unter anderem belegte Aussagen von den Führern des musikalisch-industriellen Komplexes, die zeigen, dass diese sehr wohl wussten, wie gross ihr eigenes Versagen, und wie unbedenklich P2P und Kopien tatsächlich sind.
“Das Problem ist, dass von den Plattenfirmen keine technischen Weiterentwicklungen kommen”, Ex Universal Music CEO Doug Morris. Lies mehr …
Um Geld zu sparen. Ein Glück, dass WoW-Spielerin Teresa Murphy sich bei der zuständigen kanadischen (dort spielt nämlich die Horrorgeschichte) Regulierungsbehörde beschwerte. Die dann der Sache nachging. So dass der ISP, Rogers, mit der Wahrheit rausrücken musste. Lies mehr …
Piraterie ist eine Lüge, Filesharing bewirkt gar nichts, und hier ist der letzte noch fehlende Beweis dafür. Wir wissen, dass es der RIAA gelungen ist, eine der letzten klassischen Tauschbörsen aus dem Netz zu klagen: Limewire. Lies mehr …
Miranda sammelt die Ansichten von Musikern zum Thema Filesharing und stellt sie unkommentert in ihr Blog Pirate Verbatim. Ian MacKaye (Fugazi, Minor Threat) sagt: “Die Plattenfirmen hatten 100 Jahre ein Monopol auf den Verkauf von Musik, und sie haben alles verzerrt und pervertiert, damit sie mehr Geld machen. Lies mehr …
Das schwedische Berufungsgericht hat gestern seine Entscheidung im Spectrial-Fall Pirate Bay bekannt gegeben: Die drei Anwesenden, Peter Sunde, Fredrik Neij und Carl Lundström (der vierte liegt krank im Ausland), bekamen wegen Beihilfe zur Copyrightverletzung nicht mehr je ein ganzes Jahr, sondern zwischen vier und zehn Monaten Gefängnis, dafür aber eine Gesamtschadensersatzssumme von umgerechnet 5 Millionen Euro. Lies mehr …
Interessante Zahlen vom Internet-Hardware-Lieferanten Cisco: Web-Video in seinen unterschiedlichen Spielarten macht demnach bereits 26 % des Internettraffic aus, während P2P (legales und nicht völlig legales) mit 25 % auf den zweiten Platz verdrängt wurde. Lies mehr …
[Update siehe unten] “Danke für Ihren aufrechten Kampf gegen die Internet-MP3-Tauschbörsen. Ihretwegen werden Millionen von Teenagern aufhören, sich neue Musik anzuhören und sich nach neuen Bands umzusehen. Schluss mit dem Weiterempfehlen Ihrer Künstler an fremde Menschen. Schluss mit der gefährlichen Öffentlichkeit für Tausende von Bands via Internetradio. Lies mehr …
Werden VW, Opel, Fiat oder Toyota demnächst vor Gericht gezerrt (mit Millionenforderungen gegen den jeweiligen Firmenchef persönlich), wenn ein Fahrzeug der Marke einen Unfall verursacht? Schliesslich haben die Hersteller den Schaden doch mit dem Angebot eines Autos an den Fahrer erst möglich gemacht, und ihn sogar zum schnellen Fahren aufgefordert, indem sie kräftige Motoren einbauten. Lies mehr …
Aus aktuellem Anlass der demokratie-verhöhnend durchgepeitschten britischen Digital Economy Bill weist uns die Intellectual-Property-Fachpublikation Torrentfreak noch einmal darauf hin, dass “pöse Purschen” (Zitat Monty Python, Leben des Brian) und andere Filesharer den hier beschlossenen Massnahmen mühelos ausweichen werden. Drei Wege sind vorgezeichnet: Lies mehr …
Das vom spanischen Premierminister José Luis Rodríguez Zapatero vorgeschlagene Gesetz zur Erhaltung der Wirtschaft sieht drastische Massnahmen gegen die angebliche “Internetpiraterie” vor. So sollen etwa BitTorrent-Webseiten auch ohne Gerichtsbeschluss, und nur auf behördliche Anweisung hin vom Netz genommen werden können.
Am 14. März 0, also in der letzten Woche vor zehn Jahren, ging Gnutella an den Start. Sein Programmierer Justin Frankel hat übrigens auch den Winamp gebaut, mein Lieblings-Audio-Abspielprogramm (ich verwende VLC für die kniffligen Geschichten und Winamp fürs Radiohören). Gegenüber dem heute so beliebten BitTorrent-Protokoll hat Gnutella den Vorteil der Dezentralität. Das heisst, es gibt keine zentralen Verzeichnisse, so dass kein Hoster solcher Listen verklagt werden kann. Happy Birthday, und sharing is caring! (via newteevee)
Die Verhandlung dauerte drei Jahre, jetzt hat Richter Raul N. García Orejudo das Urteil gesprochen: Der private, nicht-kommerzielle Austausch von Daten ist legal, auch wenn es sich dabei um urheberrechtlich geschützte Daten handelt. Genau so ist es. Die spanische Verwertungsgesellschaft Sociedad General de Autores y Editores (SGAE) wollte die eDonkey-Linkseite Lies mehr …
Nachdem die französische Regierung gegen alle Widerstände das Hadopi-Gesetz (“3 strikes”) durchgesetzt hatte, stiegen die nicht-lizenzierten Downloads sprunghaft an. Lies mehr …
Wers noch nicht anderswo im Netz gesehn hat: Ein hübscher Vergleich, sorgfältig bebildert und ein Grund mehr für den nichtlizensierten Download. Alternativ könnte die Contentindustrie ja auch auf Kundenwünsche eingehen, aber dazu ist sie noch zu arrogant. Noch. (via techdirt) (pic: click > gross)
Der zentrale US-amerikanische P2P-Prozess der RIAA gegen die alleinerziehende Mutter von vier Kindern, Jammie Thomas, geht in die dritte Runde, nachdem die Tonträgerlobby nicht akzeptieren will, dass der Richter die Schadensersatzsumme für 22 mutmasslich getausche Songs von 1,92 Millionen auf 54.000 US-Dollar senkte. In der ersten Verhandlung war noch von 222.000 US-Dollar die Rede gewesen. Lies mehr …
Cathi Paradiso ist 53, Grossmutter, lebt in der Nähe von Pueblo im US-Bundesstaat Colorado und hat einen Telearbeitsplatz, also von zuhause aus, via Internet. Sie hat DSL über den Provider Qwest, einschliesslich eines WLAN-Modem, wobei sie selbst ihren PC nur über Netzwerkkabel betreibt. Eines Tages war ihre Internet-Verbindung weg, Lies mehr …
Genau genommen hat man diesen Heissluftbegriff “Geistiges Eigentum” ja nur erfunden, um mehr arbeitslosen Jura-Absolventen eine Chance auf Praktikumsverlängerung bieten zu können. Die jeweils nicht zum Thema befragten Künstler jedenfalls profitieren in keiner Weise davon. Konkret: Lies mehr …
Lord Peter Mandelson ist Wirtschaftsminister im Vereinigten Königreich und arbeitet angestrengt an der Digital Economy Bill, die zahlreiche Masssnahmen gegen Filesharing und andere virtuelle Verbrechen vorsieht.
Und für den Fall, dass jemand, ungerechtfertigt der Internetpiraterie angeklagt, vom Benutzen des Internet abgehalten wird? Dann kann er Einspruch einlegen. Allerdings müsste er die zu erwartenden Kosten des Verfahrens im Vorhinein hinterlegen und erhielte sie im Fall nachgewiesener Unschuld wieder zurück. Lies mehr …
Man mag von seiner Musik halten was man will, Pharrell Williams scheint nicht völlig auf den Kopf gefallen zu sein (“Drop it like its hot” mit Snoop Dog ist auf jeden Fall ein Klassiker, siehe oben). Lies mehr …
Der bislang grösste Sieg des musikalisch-industriellen Komplexes, gegen die alleinerziehende Mutter Jammie Thomas (siehe 11k2), wurde gestern um 97 % verkleinert. US-Bezierksrichter Michael Davis nannte die urspünglich festgesetzte Schadensersatzsumme von 1,92 Millionen US-Dollar wegen des Filesharens von 22 Songs “einfach schockierend”, und verringerte sie auf 54,000. Frau Thomas wird auch diese Summe nicht aufbringen können. Richter Davis forderte auch das Gericht im Fall Tenenbaum auf, die dort festgesetzte Schadensersatzsumme von 675.000 auf entsprechend 22.500 US-Dollar zu reduzieren. (via wired)
Aha. Es geht als auch anders. Während die vier Gründer der schwedischen Pirate Bay auf Druck der Copyright-Industrie zu Millionenstrafen verurteilt wurden, sprachen britischen Geschworene der Betreiber legendären BitTorrent-Site OiNK, Alan Ellis, vom Vorwurf der Copyrightverletzung bzw “Verschwörung zum Betrug” (“conspiracy to defraud” ) frei. Eine schlimme Niederlage für das Unterhaltungskartell. (via zeropaid)
Google hat angekündigt, den freien Webspace in seiner Google Docs Suite auf 250 MB zu erhöhen. In den nächsten Wochen. Damit kann man zwar keinen unkomprimierten Film, sehr wohl aber mehrere Musik-Alben auf einmal weitergeben. Lies mehr …
Der geniale Welteroberungsplan der Medienmogule, auch bekannt als “3 strikes and you’re out” (3 mal des Völkermord-P2P beschuldigt und dein Internetanschluss wird abgeklemmt), scheint ins Stocken zu geraten. Lies mehr …
Da seht ihr mal, was Drogen aus einem Menschen machen können: Der irische Rocksänger Bono (von einer Kapelle namens U 2) erklärte dieser Tage in der New York Times, nur die mangelnde Bandbreite würde heute noch die Filmindustrie vor dem selben Schicksal retten, das die Musikindustrie bereits ereilt habe. Mal unter uns, Bono, die Musikindustrie verdient jedes Jahr mehr Geld, nur Tonträger werden weniger verkauft, also was willst du? Lies mehr …
Das SciFi-Spektakel “Avatar – Aufbruch nach Pandora” von “Titanic”-Regisseur James Cameron spielte in zwei Wochen weltweit über eine Milliarde US-Dollar ein. An den Kinokassen. Da sind noch keine DVD-Verkäufe und noch lange keine TV-Rechte dabei. Lies mehr …
Zu Anfang des Monats habe ich hier über eine Initiative der niederländischen Verbraucherschutzorganisation Consumentenbond berichtet. Tenor: „Manchmal kaufe ich, manchmal downloade ich, aber ich bin kein Krimineller“. Um zu erfahren, welchen Standpunkt unser nationaler VZVB (Verbraucherzentrale Bundesverband) dazu hat, schrieb ich eine Email mit den vollständigen Links und einer Bitte um Stellungnahme. Lies mehr …
Angesichts des anhaltenden Gejammers in den Medien scheint es manchmal, als ob Musik demnächst nur noch an Strassenecken stattfinden würde, weil die dazugehörige Vermarktungsindustrie der bösen Piraten wegen aufgeben muss. Lies mehr …