Am Donnerstag 28.3. ist Hasenfest

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Auch dieses Jahr findet wieder bundesweit das Hasenfest statt: Wie anderorts auch in meiner Area laden die Giordano-Bruno-Stiftung und der Bund für Geistesfreiheit am Donnerstag 28.3. zu Sekt und kostenlosen Kirchenaustritten ein. Ganz richtig weist uns der Humanistische Pressedienst darauf hin, dass am darauffolgenden Freitag, den 29.3., sowie den “Osterfeiertagen” vielerorts Demonstrationen ausser fundamentalistisch motivierten Karfreitagsprozessionen und Wiederauferstehungsfeierlichkeiten verboten sind  – was eine verfassungsfeindliche Regelung darstellt. Das Recht der Bürger auf Versammlung darf nicht durch einzelne religiöse Gruppen behindert werden. Mehr Infos zum Hasentag: Lies mehr …

Die Weisheit des Religionsgründers, zum Arsch abwischen

Biblical toilet paper packaging

Der finnische Haushaltspapieranbieter Metsä Tissue druckt gerne nette Sprüche auf seine Klopapierblätter. Firmensprecherin Christina von Trampe: „Menschen lesen gerne kleine, fröhliche Botschaften, wenn sie auf der Toilette sitzen”. Diese Botschaften sammelt Metsä zeitgeistkompatibel auch per Facebook. Da schreiben Social-Klopapier-Fans auch mal Sachen rein wie „Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“ Naja gut, bischen schwülstig vielleicht, aber schliesslich ist es nur Klopapier. Winziges Problem: Lies mehr …

Kashmir: Fatwah gegen Girl-Band

Die aus drei Schülerinen der 10ten Klasse bestehende Rockband Pragaash (“Morgenlicht”) im nordindischen Bundesstaat Kaschmir wurde Ziel einer Fatwa (islamisches Rechtsgutachten) des zuständigen islamischen Rechtsgelehrten Bashiruddin Ahmad. Er bezeichnete in der Öffentlichkeit singende Frauen als un-islamisch und gab solchen Darbietungen die Schuld an den zunehmenden sexuellen Übergriffen. Auch würde das Musizieren den jungen Frauen nicht dabei helfen, eine konstruktive Kontrolle in der Gesellschaft zu finden. Lies mehr …

Keine Rundfunkgebühr bezahlen mit Religion: So gehts

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Der Humanistische Pressedienst macht seinem Namen alle Ehre und erklärt uns Unwissenden geduldig, wie man die Rundfunkgebühr los wird. Legal und Spass dabei. Im seit Anfang dieses Jahres geltenden Rundfunkbeitragsstaatsvertrag steht nämlich nicht nur, dass ab sofort alle, auch Behinderte, für Wetten Dass und anderes adipöses TV bezahlen müssen, sondern auch: Lies mehr …

Fight for your right to party, 2012

Das Video stammt aus dem Iran, wo man für das Veranstalten einer solchen Party mit Gefängnis und Stockschlägen bestraft wird. Teilnehmer kommen entsprechend glimpflicher weg. Glücklicherweise sind die Cops dort alle bestechlich, in einem Rahmen, dan man sich leisten kann. Was lernen wir daraus? Keinen Fussbreit den Religiosisten! reddit

Das Märchen vom Leben nach dem Tod

Um zu demonstrieren, dass die Hölle – falls es sie doch geben sollte – ein Platz voller angenehmer Gesellschaft ist, haben sich 41 (US)-Persönlickeiten des öffentlichen Lebens schon mal aufgestellt, so als Atheisten: Lies mehr …

Am siebten April feiern wir Hasenfest

Ah. Klasse Idee. Das zusammengekleisterte Ostern hat mich schon lange genervt. Einfach so eine Zombie-Gedächtnis-Veranstaltung über unser schönes Frühlingsfest penetrieren. Gehts noch? Lies mehr …

Verehrung

Von der spanischen Fotografin Cristina Garcia Rodero. thisisnthappiness

Religion, in einem Satz

Mehr is nich, oder? Von Punkrock-Grafikdesignerin Wasted Rita. thisisnthappiness

Zu sexuell erregend

Freie Meinungsäusserung: Die Brooklyn-Lokalkulturwebsite freewilliamsburg bringt ein Bild vom Situation Room mit komplett herausgephotoshoppten Männern. Als Antwort auf die Blamage der “Tzitung” neulich. dailywhat

Weltgeschichte, lieber ohne Frauen

Einige extrem orthodoxe Juden, unter anderem auch die Herausgeber des Blattes “Der Tzitung”, vertreten die Ansicht, dass Frauen auf Fotos nichts zu suchen haben. Deswegen wurde beim Osama-Ist-Tot-Bericht auch Hillary Clinton aus dem bekannten Besprechungsraumfoto (auf Flickr) herausgephotoshoppt. Weil abgebildete Frauen doch Männer sexuell erregen könnten. Erstens: Hillary? Zweitens: Internet? Viel Spass noch im Mittelalter, liebe Orthodoxe, und ihr seid in diesem Punkt schlimmer als eure Taliban-Freunde, bei denen dürfen Frauen wenigstens verschleiert aufs Bild. Fuck. dailywhat pic/grösser

Wo der Prophet versagt hat

Die US-TV-Reporterin Lara Logan hat am Wochenende in einer Ausstrahlung ihres Senders CBS erzählt, was am 11. Februar auf dem Tahrir-Platz in Kairo wirklich passiert ist. Bisher wussten wir, dass sie “sexuell belästigt” worden war – eine eher unpräzise Formulierung. Lies mehr …

Avignon: Gewalt gegen Blasphemie

Am letzten Sonntag (17.4., vorgestern) zerstörte eine Gruppe von offenbar militanten Christen zwei Fotografien des US-Künstlers Andres Serrano, vor allem eine Abbildung seiner Skulptur “Immersion” (Piss Christ), die aus einem Plastikkruzifix in einem Behälter mit Serranos Urin besteht. Lies mehr …

Vatikan: Hacker tun Gottes Werk

Zu unserer grossen Überraschung schreibt Jesuiten-Pater Antonio Spadaro im offiziellen, zwei Mal monatlich erscheinenden Vatikan-Magazin Civilta Cattolica, man dürfe Hacker nicht mit Crackern verwechseln, weil die einen aufbauen, die anderen zerstören. Lies mehr …

Schneller fahren mit Papstblut

Der Stoff, aus dem Mysterythriller sind: F1-Rennpiloten und päpstliche Blutstropfen vor dem Hintergrund einer weltweiten klerikalen Verschwörung. Robert Kubica, polnischer Formel-Eins-Fahrer für Renault, ist tiefgläubiger Katholik. Lies mehr …

Organisierte Aufklärung und Vernunft

Da ich zu meiner eigenen Verwunderung mitten im 21sten Jahrhundert gehäuft Diskussionen über Religion und Kirchen führen muss, möchte ich hier meine grundsätzlichen Standpunkte dazu veröffentlichen.

- Die verfassungs­mässig garantierte Freiheit der Weltanschauung ist unbedingt zu schützen. Das heisst, jeder soll glauben was er will, auch wenn ich das im Einzelnen noch so blöd finde. Lies mehr …

Religiöse Überlegenheit

(via nazi gold)

Jugendbewegung

(via thisisnthappiness)

Jesus als Pirat

Nur für den Fall, dass der eine oder andere geneigte 11k2-Leser Leute kennt, die der christlichen Ideologie nahestehen: Im Grundsatzprogramm dieser Bewegung sind Aufforderungen zu kriminellen Handlungen enthalten, wie hier im konkreten Fall Food-Sharing: Der mythische Religionsgründer J. Christus soll, unbestätigten Berichten zufolge, aus einem Fisch und einem Brot Nahrungsmittel für Tausende raubkopiert, und dadurch der Fisch- und Brotindustrie Milliardenverluste zugefügt sowie Tausende von Arbeitsplätzen vernichtet haben. (via boingboing)

Neuschottland: Priesterlicher Segen für Handys und Notebooks

Damit dieses neumodische Zeug nicht so schlimm von diesen Viren und den anderen neumodischen Plagen befallen wird, segnet Reverend Lisa Vaughn in der anglikanischen Kirche des St. Timothy in Hatchet Lake, nahe der ostkanadischen Hafenstadt Halifax die Mobilelektronik der Gläubigen. Dazu gibt’s etwas gesegnetes Öl. So zur Verstärkung. Amen. (via textually)

Vatikan: Gleichstellung der Frau so schlimm wie Kindesmissbrauch

Endlich: Der Vatikan hat erklärt, dass Kindesmissbrauch innerhalb der katholischen Kirche nicht nur 10, sondern 20 Jahre lang schärfstens verfolgt werden müsse. Ebenso der Missbrauch von geistig Behinderten. Oder der Besitz von kinderpornografischen Abbildungen. Für das Verfolgen sind weiterhin kirchliche Stellen zuständig. Nicht etwa die Kriminalpolizei. Dafür hat der Vatikan auch den Versuch, eine Frau zum Priester zu weihen, als Verbrechen derselben Stufe erklärt. Derselben Stufe wie Kindesmissbrauch. Danke für diese Klarstellung, Heiliger Stuhl. (via guardian)

Mit dem Haarfön gegen religiösen Fundamentalismus

Auf der aktuellen American Atheists Convention enthüllte der Direktor der Rechtsabteilung, Edwin Kagin, eine Waffe gegen Religion (vor allem die christliche). Einen Haarfön mit der Aufschrift: “Reason and Truth”. Lies mehr …

Ikea-Katalog: Beliebter als die Bibel

Der US-Amerikaner Martin Roth hat schon vor einer Weile recheriert, dass pro Jahr weltweit etwa 100 Millionen Bibeln gedruckt und verteilt werden. Das allerdings erreichte der Ikea-Katalog schon 2001, und zwei Jahre später waren es bereits 15 Millionen mehr. Klar, ist ja auch unterhaltsamer, mehr Bilder und so. Und die Lügen sind nicht ganz so dreist.

(via spero)

Nicht vergessen: Rocknroll = Satan

(via pleated-jeans)

Boobquake, Ende der Welt ist am Montag

Nachdem der iranische, muslimische Vorbeter Hojatoleslam Kazem Sedighi unlängst erklärt hatte, junge Frauen in zu salopper Kleidung würden nicht nur jungen Männern den Kopf verdrehen, sondern auch Erdbeben hervorrufen, will Jennifer McCreigh nun eine wissenschaftliche Studie zum Thema durchführen.

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Vatikan: Kritik an der Kirche ist wie Antisemitismus

Anlässlich der Karfreitagsmesse im Vatikan erklärte Vater Raniero Cantalamessa (pic), persönlicher Predigtbeauftragter des Papstes, die Angriffe gegen die katholische Kirche wegen der Tausende von Kindesmissbrauchsfällen seien mit der “kollektiven Gewalt” gegen Juden vergleichbar.

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Sprache heilt Religion

Der US-Sprachwissenschaftler Daniel L. Everett verbrachte insgesamt sieben Jahre mit den Pirahã im Amazonas-Dschungel. Deren Sprache enthält, anders als etwa in europäischen Sprachen üblich, ein Konzept der Quellenangabe: Lies mehr …

Kreationisten und Holocaustleugner im Vergleich

Einer der grossen Aufklärer unserer Zeit, der Brite Richard Dawkins, erläutert in dieser kurzen Rede sachlich und nachvollziehbar, inwieweit sich Kreationisten und Holocaustleugner ähneln.

Porn für Bibeln

Grossartige Aktion einer Atheistengruppe an der University of Texas in San Antonio: Wenn du ihnen eine Bibel gibst, bekommst du dafür einen Packen Porn. Sie nennen die Aktion “Schmutz für Schmutz” (“smut for smut”) und begründen sie mit ihrer Ablehnung von bronzezeitlichen Stammeserzählungen, die noch heute dazu dienen, wissenschaftliche Argumente zu ersetzen und politische Entscheidungen zu beeinflussen. Lies mehr …

Fatwa gegen Nacktscanner

Der Islamische Gerichtsrat (Fiqh) von Nordamerika hat eine Fatwa gegen die Benutzung von Nacktscannern durch gläubige Muslime ausgesprochen. Es verstosse gegen die Gebote des Islam, eine öffentliche Zurschaustellung der eigenen Geschlechtsorgane zuzulassen.

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