Droneshield und das Mädchen im roten Bikini

Seagulls, das Video oben, ist von Mato Atom. Dronen (ich mag die anglophone Schreibweise ohne “h” einfach lieber) sind der sichtbare Teil der Totalüberwachung. Vorratsdatenspeicherung und Bestandsdatenauskunft kann man ja nicht sehen. So wie Radioaktivität. Aber Dronen zeigen uns physisch, wie sehr uns unsere Führer misstrauen. Visualisieren den Kontrollstaat (Wobei der “Staat” auch nur ein Werkzeug der 1% ist). Besonders klar lässt sich das natürlich mit einem Bikini-Rotkäppchen am Strand filmen. Droneshield dagegen ist ein Kickstarter-Projekt für ein Dronenwarnsystem. Lies mehr …

Providersuche leichtgemacht

werdrosseltKeine Lust auf Drosselcom? Hier sind zwei Links, die weiterhelfen. Zumindest ein bischen. Einmal werdrosselt.de, wo man nachlesen kann, dass nur die Drosselcom zukünftig, manchmal Drossel Deutschland und ab und zu auch Drossel2 eure Datenraten einschränken. Der andere Link war schon früher mal hier im 11k2 zu finden, hier habt ihr die akualisierte Vorratsdatenspeicherungsliste des AK Vorrat. Da fällt doch auf, dass Yahoo Mail keine IPs speichert. Wenigstens. via netz4ktivisten

Bill Gates zeigt uns, wie man mit fremden Daten reich wird

bill _ melinda gates

Die Bill & Melinda Gates Foundation hat ein Vorratsdatenspeicherungs­projekt im US-Bildungssektor finanziert: Eine Datenbank mit Millionen von US-Schülern, Studenten, ihren Klarnamen, Adressen, Sozial­versicherungsnummern, Prüfungsergebnissen, Hobbys, Berufswünschen, psychologischer Bewertung durch die Lehrer/Dozenten – eben alles, was sich so im Lauf einer Bildungskarriere in den Sekretariaten ansammelt. Lies mehr …

Ich habe bei Google unterschrieben

verteidige dein netz

Nichts schlimmes. Nur bei der Initiative “Verteidige dein Netz”, zunächst mal gegen das Leistungsschutzrecht. Und mit meinem Vornamen (plus dynamische IP, plus Browseridentifikation). Mein Statement dort: Lies mehr …

Warum das Internet böse ist

dasböseinternet

Wir wundern uns dauernd, warum Regierungspolitiker so repressiv mit dem Internet umgehen. Vorratsdatenspeicherung, Copyright­maximalismus, Totalüberwachung – muss das denn sein? Die Antwort darauf gibt uns (wie so oft) die Wissenschaft. Im April letzten Jahres (12) führte TNS Infratest im Auftrag des Bundespresseamts eine Studie über die politische Einstellung der Internetnutzer in Deutschland durch. Man musste die nun vorliegenden Ergebnisse erst freikämpfen, aber hier ist das enthüllende Zitat: Lies mehr …

Internet zwischen Pest und Cholera

Die Unionsparteien fordern weiter die Vorratsdatenspeicherung aller Telekommunikationsdaten. Was sollen sie auch sonst fordern? Etwa Mindestlöhne? Der politische Handlungsspielraum ist gar nicht mal so gross, wie man das gerne hätte, da greift man gerne mal nach plakativen Forderungen und versucht damit von eigener Handlungsunfähigkeit abzulenken. Lies mehr …

Vorratsdatenspeicherung im Überblick

Aus immer und unverändert aktuellem Anlass: Der AK Vorrat hat eine Tabelle dazu, welcher Provider wie lange speichert. Diese Datenspeicherung von 180 Tagen oder länger passiert in einer rechtlichen Grauzone. Unsere IP- und Verbindungsdaten sind trotzdem der Gier kommerzieller und ordnungsstaatlicher Verwerter ausgeliefert. ak vorrat, hintergrund wikipedia

Vorratsdatenspeicherung gegen Graffititerror

Dennis Zine ist Stadtrat in Los Angeles und will eine Verordnung durchbringen, wonach Farbspraydosen nur noch gegen Vorlage eines Ausweispapiers verkauft werden dürfen. Lies mehr …

Terrorgefahr 2011: Selbstradikalisierung via Internet

Ach, deswegen häng ich so viel im Netz rum. Danke an Klaus-Dieter Fritsche (58), Staatssekretär im Bundesinnen­ministerium, Sicherheitsexperte der CSU, Ex-Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Ex-Geheimdienst­koordinator im Kanzleramt. Der erklärte angesichts des drohend herannahenden zehnten Jahrestags des World-Trade-Center-Anschlags: „Es geht eine Gefahr von fanatisierten Einzeltätern aus“. Und dass es heutzutage ausreiche, „sich im Internet selbst zu radikalisieren“. Verstehe. Lies mehr …

Vorratsdatenspeicherung um jeden Preis

War klar: “Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Hans-Peter Uhl” findet, wir brauchen die pauschale, verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung für Telefon und Internet, damit bei uns so etwas wie in Norwegen nicht passieren kann. Er denkt auch, alle ausser der amtierenden Bundesjustizministerin wären hier seiner Meinung. Lies mehr …

Der Vorrats-Geodaten-Skandal: iPhone vs Android vs andere Mobiltelefone

Zum Ende der Woche flammte eine Welle der Empörung über die Vorratsspeicherung von Aufenthaltsdaten auf iOS-Geräten um den Globus. Ja, richtig, das iPhone (genau so wie das iPad) speichert in einer beliebig langen Liste, wo es sich wann befunden hat, und welche WLAN-Spots grade in der Nähe waren. Schlimmer: Lies mehr …

EU will Vorratsdatenspeicherung neu überprüfen

Die EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström sagte gegenüber der Presse: “Ich will die Direktive bis Ende des Jahres evaluieren lassen”, und: “Da werden wir uns nicht nur ansehen, ob sie angemessen und effektiv ist und wie hoch die Kosten sind. Sondern auch, ob sie mit der Grundrechtecharta des Lissabon-Vertrags vereinbar ist.” Hintergrund: Lies mehr …

Bundesverfassungsgericht kippt Vorratsdatenspeicherung

Heute vormittag hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden, dass die “VDS” so nicht gültig ist.”Konkrete Ausgestaltung der Vorratsdatenspeicherung nicht verfassungsgemäß” lautet der Titel der Pressemitteilung Nr. 11/2010 vom 2. März 2010.  Lies mehr …

Superdatenkrake Microsoft

Über die Whistleblower-Website Cryptome kam das Dokument zuerst ans Licht; mit dem Erfolg, dass Microsoft die Enthüllungsseite per DMCA-Anforderung (Digital Millennium Copyright Act) aus dem Netz schiessen liess.

Copyright, hm? Solche DMCA-Aufforderungen, nebenbei erwähnt, bekommen wir auch in der EU, wenn die ACTA ratifiziert wird, was noch in diesem Jahr geschehen wird.

Mittlerweile ist das Doc wieder zu haben, via Cryptome und Wikileaks. Der Inhalt? Das Microsoft “Global Criminal Compliance Handbook” beschreibt ausführlich, welche Nutzer-Daten der Konzern speichert und auf welche Weise Polizei und Geheimdienste in den Genuss dieser Datenberge kommen können. Lies mehr …

Vorratsdatengiesskanne: 500.000 PCs lesen mit

Nach dem Schengen-Abkommen werden persönliche Daten, individuelle Merkmale, Polizeiakten in einer zentralen Datenbank zusammengefasst, auf welche Behörden in den 27 EU-Mitgliedsstaaten zugreifen können. Nach EU-eigenen Dokumenten können mehr als 500.000 PCs diese persönlichen Daten lesen. 2003 waren es noch 125.000. In Belgien wurde bereits ein Fall bekannt, in dem ein Beamter Lies mehr …

Schweden: Keine Vorratsdatenspeicherung aus Angst vor der Piratenpartei

Die von der EU beschlossene Vorratsdatenspeicherung wird in Schweden nicht umgesetzt. Die konservativ-liberale Regierung lässt es sogar auf EU-Sanktionen ankommen. Im Herbst sind Parlamentswahlen und man befürchtet, dass die Piraten dann Abgeordnete im Riksdagen stellen würden. Werden sie so oder so, nach über 7% bei der EU-Wahl 09. (taz via Piratenpartei) (pic piratus)

Wofür man Überwachungskameras braucht

Unsere lieben EU-Nachbarn auf den britischen Inseln machen es uns vor. Dort sind sämtliche Strassen und Plätzen mit Überwachungkameras ausgestattet. Diese sind mit zentralen Kennzeichenlesegeräten verbunden. Lies mehr …

Vorratsdatenspeicherung in Rumänien verboten

091009nosferatu

Das rumänische Verfassungsgericht in Bukarest hat gestern die Umsetzung der EG-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung gestoppt. Das verdachtsunabhängige Speichern und Übergeben Lies mehr …

Schweden: Internetprovider gegen Vorrats-Datenspeicherung

090428elchNach dem vermeintlichen Sieg gegen die Pirate Bay und dem neuen IPRED Gesetz (Intellectual Property Rights Enforcement Directive) versuchen Contentkonzerne auch in Schweden, gegen Internet-Privatkopien vorzugehen.

Der progressive Internet Service Provider Bahnhof hatte schon im Vorfeld erklärt, er werde keinerlei Nutzerdaten mehr speichern, könne deshalb also auch keine herausgeben. Lies mehr …

Vorratsdatenspeicherung von Ausländerfreunden

090222stasi_20Wolfgang Schäuble hat eine neue, tolle Idee. Um Visamissbrauch zu bekämpfen, soll jeder, der einen visumspflichtigen Ausländer (das betrifft fast alle Nationalitäten) nach Deutschland einlädt, in einer eigenen Sammeldatei gespeichert werden. Zu diesem Zweck sollen 46 Beamte eingestellt und Software für 6,8 Millionen Euro angeschafft werden.

Als die CDU noch in der Opposition war (neulich, als Gerhard Schröder noch die CDU-Politik verantwortete, also, mittelbar), wollte sie nur Lies mehr …

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