Chefs arbeiten 1795 mal so hart wie andere, oder werden so bezahlt

top payrollsBloomberg, eine New Yorker Nachrichten­agentur, die dort vor 30 Jahren vom noch amtierenden Bürgermeister gegründet wurde, hat mal nachgerechnet: Wieviel verdient der Chef eines Unternehmens im Verhältnis zum mittleren Einkommen seiner Mit­arbeiter? Von 250 untersuch­ten Firmen liegt an der Spitze: Lies mehr …

Mindestlöhne in China, nicht in Deutschland

indonesia production

Die chinesische Regierung in Bejing bereitet gerade ein Gesetz vor, wonach in Zukunft Mindestlöhne in Höhe von 40 % des Durchschnittseinkommens bezahlt werden müssen. In Deutschland betrug 2010 das statistische monatliche Durchschnittsbruttoeinkommen 2136 Euro, davon 40 % wären gerade noch 854,40, oder bei 176 Monatsarbeitsstunden 4,85 Euro pro Stunde – das wird nicht in allen Branchen erreicht. Lies mehr …

Wirtschaftsstudium erhöht Bereitschaft zu lügen

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Die Wissenschaftler Raúl López-Pérez und Eli Spiegelman (Spanien, Kanada) untersuchten die Bereitschaft zu lügen oder die Wahrheit zu sagen, und verglichen die Ergebnisse mit bestimmten Gruppen­eigenschaften. So hatten etwa weder Geschlecht noch weltanschaulich/religiöser Hintergrund Einfluss auf die Wahrhaftigkeit eines Untersuchungsteilnehmers. Lies mehr …

Deutschland: Dystopie breitet sich weiter aus

Die nationale Wirtschaft ist in Deutschland seit 2005 um 10 Prozent gewachsen. Führungskräfte hatten im selben Zeitraum einen Einkommenszuwachs von etwa 4 Prozent, aber selbst Akademiker und vollausgebildete Fachkräfte unterhalb des obersten Stockwerks bekommen heute 4 Prozent weniger als noch 2005. Lies mehr …

Mehr Geld in Steuerparadiesen als in der Wirtschaft

Wie der ehemalige McKinsey Consultant und Steuerflucht-Experte James Henry in einer umfassenden Analyse für die NGO Tax Justice Network herausfand, sind heute zwischen 17.000 und 26.000 Milliarden Euro in finanziellen Grauzonen wie den Cayman Inseln versteckt. Lies mehr …

Unternehmen bezahlen mehr CEO-Gehälter als Steuern

Eine Studie des US-amerikanischen Institute for Policy Studies berichtet, dass zumindest 25 untersuchte Top-Unternehmen aus den Fortune 500 mehr Geld an ihre CEOs bezahlen als an den Staat. Lies mehr …

Hong Kong führt Mindestlohn ein

Und zwar in Höhe von 28 Hong Kong Dollars pro Stunde. Das sind immerhin 2,43 €, also 62% mehr als der deutsche Hartz-IV-Sklave bekommt, der seine Würde als Arbeiter nach wie vor für 1,50 auf den Markt tragen muss. bbc, pic Simon Tong cc by nc sa

Patente laufen aus, Pharmaindustrie vor Abgrund

2011 wird ein schwarzes Jahr für die Pharmabranche, weil mehrere zentrale Patente auslaufen. Für Medikamente, die Geld wie Heu gebracht haben. Lies mehr …

Wer verdient am Aufschwung?

US-Wirtschaftswissenschaftler untersuchten die Frage, wer wann am Aufschwung verdient hat. Zwei Beispiele, anhand sehr harter Zahlen: Lies mehr …

USA: 11 % aller Wohnhäuser stehen leer

So geht Kapitalismus: Ein Neuntel der Einfamilienhäuser in den USA ist unbewohnt, weil sich immer weniger Bürger einen hypothekenfinanzierten Kauf leisten können. Das sind etwa 18 Millionen Häuser. Ich denke, die Selbstregulation des freien Marktes nach dem kapitalistischen Wirtschaftsmodell funktioniert in etwa so gut wie die bürokratische vom Stil eines fundamentalistischen Sowjetkommunismus. Nämlich eigentlich gar nicht. Wir hatten bisher einfach Glück damit, nichts weiter. (via cnbc) (pic Arlo Bates cc by nc sa)

Analysten vs. Blogger 0:1

Das Fortune-Magazin hat die Einschätzungen von professionellen Analysten und unbezahlten, freischaffenden Bloggern am konkreten Beispiel von Apples aktuellen Quartalszahlen verglichen. Ergebnis: Die Voraussagen der Blogger waren weit besser (Fehlerquote 3,94 %) als die der Analysten (Fehlerquote 9,04 %). Und, was lernen wir daraus? (fortune) (pic, click, big)

Investieren auch Sie in aussichtsreiche Schadensersatzklagen!

Spekulationen mit Immobilien-Hypotheken-Verträgen waren gestern. Heute investieren Wall Street Broker in aussichtsreiche Prozesse und erhalten einen Anteil am hoffentlich märchenhaften Gewinn. So erhielten Fianzmanager einen Anteil von 11 Millionen US-Dollar aus den insgesamt 712,5 Millionen Schadensersatz, die an Arbeiter auf dem Ruinenfeld des 2001 gesprengten World Trade Center bezahl worden war; viele davon erkrankten anschliessend wegen Kontamination durch Asbest und andere giftige Stoffe. Lies mehr …

Die Steuersparmodelle der Multis

Google bezahlt 2,4 Prozent Gewerbesteuer (in den USA gelten eigentlich 35%) und spart damit rund eine Milliarde US-Dollar jährlich. Andere multinationale Unternehmen wie Microsoft und Facebook machen das genauso. Lies mehr …

Stromkonzerne erwirtschaften Rekordgewinne

Die deutschen Stromkonzerne machen Gewinne wie in tausendundeiner Nacht. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine Untersuchung der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. Lies mehr …

Reiche vs Arme

Bruttonationaleinkommen pro Kopf: Je blauer, desto reicher, je roter, desto ärmer. Auf der Quellensite mit Mouse-Over-Erklärungen. (chartsbin)

Deutschland: 11 Millionen kriegen Stütze

Was, nur 3.241.529 Arbeitslose in Deutschland? Eine grossartige Leistung unserer Bundesregierung, nicht wahr? Aber Moment… da sind weitere 1.602.244 von “arbeitsmarktpolitischen Instrumenten” betroffen. Lies mehr …

Bankengewinnkrise: Gebühr auf inaktive Konten

Die Postbank verlangt seit zwei Jahren eine Gebühr von einem Euro pro Monat für für “lange nicht aktiv genutzte Sparkonten”. Begründung von Postbank-Sprecher Ralf Palm: „Das lohnt sich nicht. Wir müssen wirtschaftlich arbeiten.“ Es reicht also nicht, wenn Leute ihr Geld zu lächerlichen Zinsen auf der Bank liegen lassen? Klar, neue “Finanzprodukte” bringen dem Unternehmen mehr an versteckten Einnahmen. Die Bankenkrise wird von einer Art Heuschreckenvirus hervorgerufen.  (via derwesten)

(pic mkorsakov cc by-nc-sa)

Schokoladenmonopol

Der britische Finanzhai Anthony Ward hat mit Hilfe der von ihm mitgegründeten Hedge-Funds-Firma Armajaro Holdings 241.000 Tonnen Kakaobohnen aufgekauft, das entspricht derzeit 785 Millionen Euro. Lies mehr …

Unternehmensprofite vs. Arbeitsplätze

Die Grafik stammt aus den USA, vom Economic Policy Institute, nach Zahlen des Bureau of Economic Analysis im US-Wirtschaftsministerium: Die Krise ist vorbei, Unternehmensprofite sind höher als je zuvor, und etwa die Hälfte höher als zu Zeiten der “Finanzkrise”. Arbeitsplätze dagegen gibt es weniger als je zuvor. In Deutschland gibt sich die Regierung (incl. Ministerien) weniger transparent, aber die Verhältnisse sind die selben. Fazit: Ich will nie wieder was von Arbeitsplätzen hören, schon gar nicht im Zusammenhang mit Konjunktur oder Steuererleichterungen. (via good) (pic > grösser)

Wettbewerb fördert Betrug

Christiane Schwieren und Doris Weichselbaumer (Dr. bzw Prof., beide Wirtschafts-Wissenschaften) fanden in einem Experiment an der Universitat Pompeu Fabra in Barcelona heraus, dass eine Wettbewerbssituation vor allem eines fördert: Die Bereitschaft zum Schummeln. Lies mehr …

Chinas sinkender Outsourcing-Stern

Das Reich der Mitte wurde im auslaufenden zweiten Millennium zur Fabrik der USA. Spätestens nach der Foxconn-Suizid-Serie und den nachfolgenden pauschalen Lohnerhöhungen auf beeindruckende 117 Euro Mindestlohn pro Monat befürchten US-Journalisten nun steigende Preise für Consumer-Elektronik, sowie ein Abwandern der Sklavenfabriken in andere Länder wie Vietnam, Indien oder Indonesien. Lies mehr …

Börse vor Panik: Ungedeckte Leerverkäufe verboten

Der An- und Verkauf von Aktien, Wertpapieren, Rohstoffen hat immer etwas spekulatives, da man nicht sicher sein kann, ob die eigene Einschätzung richtig ist. Der Preis eines solchen Papier kann steigen oder fallen.

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Wähler in Oregon erhöhen Steuern

Deswegen wird unsere parlamentarische Demokratie nicht durch eine plebiszitäre ersetzt: Die wahlberechtigten Bürger des nordwestlichen US-Bundesstaats Oregon haben am 26.1. über zwei Gesetzesvorschläge abgestimmt. Lies mehr …

Oberes Missmanagement

Der Journalist Noam Scheiber beschreibt in seinem Artikel “Upper Mismanagement” auf “the new republic” sehr schön einen der Hauptgründe für das Versagen der US-amerikanischen Industrie (Beispiel: General Motors). Er sieht die rapide Zunahme von Betriebswirtschaftsabsolventen und die weit besseren Karriere- und Einkommensmöglichkeiten der buchhalterisch Ausgebildeten als sicheres Ende für Innovation und Nachhaltigkeit. Lies mehr …

Sozialhilfeempfänger Finanzindustrie

In Deutschland sei jeder zehnte Bürger auf Sozialleistungen des Staates angewiesen, lese ich heute. Bei der letzten offizellen Zählung vor zwei Jahren waren es 8,1 Millionen Menschen oder 9,8 Prozent der Bevölkerung, die insgesamt 41,6 Milliarden Euro pro Jahr erhielten. Lies mehr …

Bald 250.000 Autojobs weniger

091102starrDas haben wir nun davon. Die Unternehmensberater von A. T. Kearney haben ausgerechnet, dass in den nächsten 4 Jahren in der deutschen Autobranche eine Viertelmillion Jobs wegfallen werden. Lies mehr …

News Corp will das Internet verlassen

090807newscorpNews Corp Chef Rupert Murdoch erklärte in einer Telefonkonferenz zu den Zahlen des abgeschlossenen Geschäftsjahres, er werde in Zukunft für alle Webseiten Geld verlangen. Vom Nutzer, versteht sich. Lies mehr …

Waffenschmiede USA

090802usa_industrieDie New York Times veröffentlichte diese Infografik zur Entwicklung der US-Industrieproduktion an Gütern, die nicht dem sofortigen Verbrauch dienen (klick > vergrössern). Seit der Jahrtausendwende fiel die Produktion an Zivilgütern dieser Sparte um 25 %, die Militärproduktion stieg dagegen auf 125 %. ( nyt via boingboing)

Die Riester-Lüge, nachgerechnet

090729riesterSchöner Artikel in der Krawattentäter-Zeitung Wirtschaftswoche über die Riester-Rente, und dass sie sich nicht rentiert, ausser man wird 100 Jahre alt.

Natürlich fällt das ganz klar in die Kategorie “Haben wir uns doch schon immer gedacht!”. Das staatliche, solidarische Rentensystem wird zersägt, der namensgebende Herr Riester (siehe pic) Lies mehr …

Arbeitslosigkeit, auch bei Robotern

090715kuka_flashIn Japan ist die Industrieproduktion derzeit um bis zu 40 % zurückgefahren, die Arbeitslosigkeit wird zum ernsten Problem. Für Roboter. Ganze Fabrikhallen stehen still, wo vorher emsiges Surren und Klackern ertönte, herrscht nun gespenstische Ruhe. Wie lange noch? Wann begehren die vormals so geschätzten stählernen Lies mehr …

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