Fido Model 1 Elektroroller

Fido Motors, eine Garagenfirma in Kalamazoo, Michigan, zwischen Chicago und Detroit, entwickelt gerade den Fido 1 Elektroroller. Ein 4,5 KW (6 PS) Elektromotor macht den Roller 72 km/h schnell, ein 2,5 Kilowattstunden Lithium-Akku lässt ihn 64 km weit fahren. Für die Stadt und zum Pendeln reicht das völlig. Zuhause nimmt man die Batterie ab und lädt sie auf. Der Roller wird gerade handgefertigt und soll 9999 US-Dollar (8534 €) kosten, und damit etwa viermal so viel wie ein vergleichbares Lastenfahrrad. Das ist dann aber nicht so schnell. Weiterlesen

Der Zauber des öffentlichen Nahverkehrs

Die andere Möglichkeit, die wartenden hundert Leute an ihr Ziel zu bringen, wäre ein Stau aus hundert Autos mit hundert qualmenden Abgasöffnungen. Dann lieber so, nicht wahr? pic iam4real

Roomba: Zusatzgeschäft mit deiner Privatsphäre

Die iRobot Corp, Hersteller des autonomen Staubsaugers Roomba, hat grosse Pläne mit unserer Privatsphäre. Ihr durch rund 1000 Patente geschützter Haushalts­robot ist seit diesem Jahr mit dem Amazon Alexa Sprachassistenten (und demnächst verknüpfbar und kann auf diesem Weg die Grundrisspläne deiner Wohnung an die grossen Internetkonzerne (Amazon, Google, Apple) verkaufen. Weiterlesen

Können Wale fliegen?

Von Delfinen kennt man das ja, aber 40 Tonnen schwere Buckelwale, vollständig in der Luft? Craig Capehart hat einen vor der Küste Südafrikas gefilmt. Im Übrigen: Können wir uns endlich darauf einigen, Meeressäuger (Wale, Delfine) künftig in Ruhe zu lassen und Nationen, die das Töten unserer meeresbewohnenden Verwandten nicht unterbinden, durch Boykotte zu zwingen? Japan, Norwegen und Island, wir sehen euch an. via demilked

Zur Bundestagswahl

Sehr schön formuliert (unbekannter Künstler). via kth

Sündenbock

Nari Ward, “Scapegoat” (2017), derzeit im Socrates Sculpture Park, Long Island, New York. hyperallergic, pic nari ward

Trendsportgerät Smart Springseil

Damit endlich Schluss ist mit einfach-so-seilhüpfen, sondern auch diese vormals kindlich-unschuldige Freizeitaktivität dem Personal Fitness Monitoring beigefügt werden kann, bietet der IoT-Hersteller Tangram dieses LED Embeded Jump Rope an, das jeden Hüpfer an das nahe Smartphone kommuniziert und per Moving-LED-Display im Sichtfeld des Smart Jumpers mitzählt. „Heute wieder 687 Jumps geschafft!“ Was ja rein gesundheitsbezogen keine schlechte Idee ist, und für 90 USD (80€) dann auch gleich eine First-World-Tax enthält. Für Leute, die weit über dem Mindestlohnniveau herumhüpfen, so zwischen Start-Up-Office und Amazon Prime. Alle anderen können ja das normale Hüpfseil benutzen, das als Werbeartikel für ein Hundertstel zu haben ist (80cent), oder vom Sportartikelhersteller für 8€. Da ist doch für jeden was dabei, oder? via toxel