Cirroctopodenvideo der Woche

Die Forschungsbesatzung der E/V Nautilus hat diesen munteren, etwa 20 cm grossen Kraken gefilmt, mit Hilfe eines ferngesteuerten Tauchmoduls und in etwa 1600 Metern Tiefe. Nettes Tierchen. via kottke

One Cut of the Dead

Eigentlich war mit „The girl with all the gifts“ 2016 das Zombie-Genre erfolgreich abgeschlossen. Mehr gibts zu dem Thema nicht zu sagen. Ausnahme, vielleicht: Die Komödie. Schon vor 2 Jahren drehte Shin’ichirô Ueda die japanische Version der Zombieklamotte, mit einem Zombiefilm, der auf dem Filmset eines Zombiefilms spielt. Also eine Verwechslungskomödie mit Zombies. Der Film wird grade wieder der Erde entrissen, schon der Trailer ist vielversprechend. via io9

Rosetta, der Film

Die Rosetta-Raumsonde der ESA hat uns vom Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko Millionen von Fotos zurückgeschickt. Der österreichische Filmemacher, Motion Designer und langjährige ORF-Mitarbeiter Christian Stangl hat daraus einen Kurzfilm gemacht, der uns diese Leistung in dramatischerer Weise näherbringt, als die Fotos das konnten. Keine Aliens oder heldenhaften Astronautinnen, die für das Überleben der Menschheit kämpfen, aber eindrucksvolle bewegte Bilder von der ersten Landung auf einem Kometen, die unsere Zivilisation bisher hingekriegt hat. via kottke

Was ist, wenn Sexismus auch Männer umbringt?

Gamergate ist fünf Jahre her, und hat jetzt sein erstes prominentes männliches Todes­opfer: Alec Holowka, Mitentwickler des sehr schönen 2D-Adventures Night in the Woods, hat sich das Leben genommen, weil er die öffentlichen Vorwürfe von Missbrauch und Aggression gegenüber Frauen nicht mehr ertrug. Wieviele Frauen in der Spieleindustrie wegen genau solchen männlichen Verhaltens Suizid versucht haben, wissen wir nicht. Ich rate mal: Tausende. Eigentlich ist es ausserordentlich anerkennenswert, dass in der Gaming- und teilweise der Entertainment-Industrie solche Probleme überhaupt öffentlich diskutiert werden. Viele andere Gesell­schafts­bereiche drücken sich davor. Weiterlesen

Providerwechsel wie im Märchen

Nach über einem Dutzend Jahre Vodafone (1&1 und Aol waren schlechter) bin ich heute zu Mnet gewechselt. Während ich den letzten Beitrag getippt hab (15 Jahre…) ging die Internetverbindung weg, also flott die Vodafone Easybox ausgestöpselt, die von Mnet gelieferte Fritzbox 7430 angeschlossen, Zugangsdaten per Browser eingegeben und 10 Minuten später funktioniert alles. Wie es soll. Kein Stress, nichts. Sogar knapp 10% schneller, auf der selben alten Kupferleitung. Fettes Danke an Mnet, und mindestens so fettes Danke an AVM. Tbh, einer der Hauptgründe für den Wechsel war, dass mein neuer Provider mir kostenlos eine richtige Fritzbox stellt, und nicht ein Stück chinesisches Billigplastik wie der frühere. Auch wichtig: Voda sperrt alle möglichen wichtigen Webseiten. Meine kulturelle Entfaltung war dadurch stark behindert, gerade was aktuelle Filme und Serien betrifft. Die kommen jetzt wieder alle ohne Murren rein. Surf on! Damit ist allerdings auch die Erdfunkstelle A für immer offline, die ich auch von der Strasse aus sehen konnte. Mein aktuelles Wlan heisst natürlich anders. Ich werde ja auch älter und reifer, das spiegelt sich in meinen Zugangsdaten. pic von mir cc by sa

15 Jahre Afra

Ich hab noch nie in meinem Leben, nach meiner Kindheit, irgendwo so lange gewohnt wie hier. Afra, altes Haus! Was für eine pralle Zeit! Glückliche, grauenhafte, interessante Jahre. Wer weiss – vielleicht bin ich in 15 Jahren immer noch hier. Wer mit mir darauf trinken will: Morgen im Hai. Cheers!

Die Porn-Industrie als Retter von Freiheit und Menschenwürde, continued

Das Porn-Studio BangBros hat berichtetermassen sein erstes jugendfreies Video veröffentlicht. In welchem Festplatten des gerade vom Unternehmen aufgekauften „PornWikileaks“-Server verbrannt werden. Die Harddisks enthielten Hasskommentare, Doxxing, Kampagnen gegen Darsteller*innen des Adult Entertainment. Die damit ein etwas sichereres Leben führen können. Random comment auf Twitter: „Heilige Scheisse, Bangbros ist irgendwie besser darin, gegen Doxxing vorzugehen als Twitter und Facebook zusammen“. via avclub