Nasty Woman No. 1

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R. Sikoryak via hyperallergic via thisisnthappiness

Robokalypse: Musik

In einfacheren Worten: Als übernächstes werden die Musiker arbeitslos. Der Programmierer und (noch) Musiker Yotam Mann (University of California, Berkeley) hat aus dem neuralen Netzwerk Google Magenta eine Software gezaubert, der man Melodien, Harmonien und Grooves vorspielen kann. Damit die das lernt und kurz darauf etwas ähnliches spielt. So ähnlich wie Menschen, nur viel schneller. Natürlich stehen dann in 20 Jahren Androiden-Jazzbands auf den Partys der Reichen und improvisieren launig vor sich hin. Nein, keine Sorge, die sind physisch vollständig, man kann die anschliessend bei Bedarf auch vögeln. Das war aber auch keine Neuigkeit. Sondern die Sache mit der improvisierten Musik. Die natürlich bedeutet, dass alles andere improvisierte oder „typisch menschliche“ demnächst (in weit weniger als 20 Jahren) von künstlicher Intelligenz aus irgend einem Open-Source-Labor ebenfalls automatisiert werden kann. Im Moment können wir noch mit dem Finger auf Yotam zeigen. Eine Generation später haben wir dann entweder Hungeraufstände oder Sozialismus. via noisey

Das gilt auch für die CSU

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via christiannightmares

HAARP geht wieder in Betrieb

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Nur zu wissenschaftlichen Zwecken, versteht sich. Die HAARP-Antennenanlage in Alaska hat eine zentrale Rolle in der Popkultur, als angebliche Hauptquelle US­ameri­kanischer Regierungs-Gedankenstrahlen. Gegen welche die Mütze aus Alufolie „erfunden“ wurde, das postulierte Hauptbekleidungsstück der Welt­ver­schwör­ungs­theoretiker. Nur wird es jetzt ernst: Wie die Website der Uni Fairbanks mitteilt, werden vom 19. bis 22. Februar so starke Radiowellen abgestrahlt, dass die lokalen bewohner eine Aurora sehen können. Der Rest der Welt kann die Ex­peri­mente mit einem Kurzwellenradio auf 2,8 und 3,2 MHz mitverfolgen. Durch die Versuchsreihe sollen Dinge wie Satellitenkommunikation, künstlich erzeugte Leucht­erscheinungen (Nordlichter) oder Fernradar erforscht werden. Von Gedanken­strahlen ist nichts zu lesen. gakonahaarpoon, uaf, slashdot, pic pd

So nahe du kannst, so lange es dauert

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Im Rahmen der „elevation 1049: avalanche“ Ausstellung alpiner Objekte und Situa­tionen im Schweizer Gstaad (bis zum 19. März) fand am 4.Februar die Live­install­ation/Performance „As close as you can for as long as it lasts“ von Douglas Gordon und Morgane Tschiember statt: Ein hausgrosser Feuerkreis in einem kleinen Tal am Hang, in den Bäumen versteckt Lautsprecher, die bedrohliche Tiergeräusche wiedergeben. Eine archaische Situation, vom Video unten nur unvollständig beschrieben. Weiterlesen

Ist 4Chan wirklich der Schlüssel zu Trumps Erfolg?

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Der US-Comicautor und 4Chan-Insider der ersten Stunde, Dale Beran, beschreibt in seinem sehr ausführlichen und sehr lesenswerten Artikel auf Medium den Aufstieg von 4Chan aus der Something Awful Community und die Abfolge von gemeinsamen Zielen, die alle mit der Identität der überwiegend jungen, erfolglosen Internettrolle zusammen hängen. Wir sollten aber ganz grundsätzlich nicht den Fehler begehen, die ziemlich kontrovers agierenden Jungs als Loser, Trolle und Möchtergerns abzupauschalisieren. Das sind mehrheitlich schlaue, kreative Leute, die einfach nicht genug Anpassungsfähigkeit an die windkanalgerechte Stromlinie des US-Kapitalismus besitzen. Dass sie manchmal (so wie derzeit) kompletten Supermist bauen, steht auf einem anderen Blatt. Weiterlesen

Blackwater-US-Söldner für China

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Wie das US-Newsportal Buzzfeed von Personen, die mit der Sache vertraut sind, erfahren konnte, baut Eric Prince, der Gründer der US-Söldnerfirma Blackwater (Xen, Academi, Constellis) und Bruder der amtierenden, legasthenischen US-Bildungs­ministerin Betsy DeVos in China zwei Trainingscamps nach bewährtem Muster auf. Dort sollen Ex-Rotarmisten für globale Einsätze gemäss der Interessen chine­sischer Konzerne und Staatsorgane geschult werden. Weiterlesen