Denken macht hungrig

Ein aktueller Artikel im Fachmagazin Psychosomatic Medicine verweist uns auf neue Forschungsergebnisse, wonach gesteigerte Gehirntätigkeit zu gesteigertem Appetit führt. Im Rahmen der Studie ruhte eine Vergleichsgruppe nach dem Frühstück, während eine zweite einen Text las und resümierte, die dritte Gruppe schwierige Aufgaben am Computer löste. Ein anschliessendes Essen am Buffet wurde genau überwacht, so dass bei allen Teilnehmern berechnet werden konnte, wie viel Nährstoffe sie zu sich nahmen. Im Verhältnis zur ruhenden Gruppe gönnten sich die Textarbeiter 848 KiloJoule (203 Kilokalorien) mehr, die Computerarbeiter 1057 KiloJoule (252 Kilokalorien). Als mögliche Erklärungen nannten die Wissenschaftler Schwankungen des Blutzuckerspiegels bei erhöhter Gehirntätigkeit sowie Ausschüttung des Stresshormons Cortisol, das ebenfalls zu Hungergefühl führt.

1 Kommentar

  1. Es ist schön, wenn man dan beweisen kann,
    aber mein gott… das ist doch schon seit ewigen zeiten so offensichtlich, dass es lächerlich klingt wenn jemand so tut als wär das was neues. Es wirkt wie eine präsentation auf dem Microsoft-„entwicklungszentrum“ ;))

    In straßendeutsch: Das hirn zieht fett power, also musste fett fressen! :D

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