Fake Twitter ist die neue Fanfiction

Gut beob- achtet (im Fussball sagt man auch „schön gese- hen!“), liebe io9-Blogger. Da braut sich was zusam- men, und zwar eine neue Literatur- form. Personen realer oder litera- rischer Art werden in gefakten, von Fans verfasste Twitterbeiträgen mit je maximal 140 Zeichen beschrieben. Einige Beispiele:
William Shatner: „Khaaaaaaaaan! Da. Habs gesagt. Jetzt zufrieden?
Darth Vader: „Grade bemerkt, dass ich jederzeit ohne Zusatzequipment zum Tauchen gehen könnte. Es ist super, ich zu sein.“
David Hasselhoff: „Ich denke gerade drüber nach, welche Lederjacke ich anziehen soll“.
Buffy: „Ok, im Ernst. Nigerianische Masken oder Hawaiianische Tikipuppen soll ma nicht mit nach Hause nehmen.“
Winziges Problem dieser neuen Literaturgattung: Sie ist mindestens so vergänglich wie Konzertflyer von Punkrockbands. Wo sind die Literaturwissenschaftler, wenn man sie braucht?

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