U.S. „War on Drugs“ ist gescheitert

081128zedilloDer frühere mexikanische Präsident Ernesto Zedillo hat in Zusammenarbeit mit der Brookings Institution (ein US-Think-Tank) einen Bericht heraus gegeben, in dem die US-Drogenpolitik („War on Drugs“) als gescheitert bezeichnet wird.

So würde, entgegen der Behauptungen der Regierung Bush, der Konsum von Drogen wie Kokain, Heroin oder Meth nicht ab, sondern eher sogar zunehmen; auch fielen derzeit die Strassenpreise. Im Gegenzug solle die US-Regierung Verantwortung für den anhaltenden illegalen Export von Schusswaffen übernehmen, alleine über die mexikanische Grenze würden täglich (!) geschätzte 2000 Waffen gebracht, was zu etwa 4000 Toten in gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Drogenhändlern führte. Zedillo setzt nun sein Vertrauen in den neuen US-Präsidenten Barack Obama und fordert von ihm eine neue Integrationspolitik gegenüber Lateinamerika, einschliesslich Kuba. (via L.A.Times)

Ein Gedanke zu „U.S. „War on Drugs“ ist gescheitert

  1. „was zu etwa 4000 Toten in gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Drogenhändlern führte. “

    Hmm, und was genau funktioniert jetzt nicht an dem Plan?

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