Der Radar-Fallen-Trick

090108speed_cameraStudenten aus dem US-Bundesstaat Maryland, das berichtet die dortige Lokalzeitung „The Sentinel“, haben rausbekommen, wie man mit Radarfallen viel, viel Spass haben kann.

Sie besorgen sich einen Font, der so ähnlich aussieht wie der von den offiziellen Nummernschildern, drucken die Nummer eines Bekannten auf glänzendes Fotopapier, kleben diese auf ein geliehenes Auto, das dem des Opfers ähnelt und fahren damit absichtlich zu schnell durch eine Radarfalle.

Der Betreffende erhält dann binnen Tagen die Zahlungsaufforderung. Zielscheiben sind unbeliebte Mitstudenten oder „sogar“ Lehrer. Möglich ist das, weil im März im Montgomery County eine grosse Zahl von automatischen Radarfallen in Wohngebieten installiert wurde. Die Polizei hat bisher keine Informationen. Man befürchtet jetzt, dass die Bevölkerung das Vertrauen in die Kameras verliert. Nachvollziehbar, nicht? (via sentinel, boingboing)

4 Kommentare

  1. […] einen Lacher wert.im Gegensatz zu den Apparaten, die sonst so am Strassenrand aufgestellt werden, obwohl Geschrieben von AX-11 in netstat -r um 23:51 | Kommentare (0) | Trackbacks […]

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  2. http://www.anke-art.de/home/?p=62

    Da lassen sich die Zeichen für die deutschen Nummernschilder downloaden. Ist natürlich verboten, die auf ein Nummernschild zu kleben. Klaro, oder. Wollt ich auch nur mal gesagt haben.

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  3. Haha wie cool wäre das denn. Bester Lehrerstreich aller Zeiten. Schade das das bei uns mit den Radarfallen nicht so funktioniert^^
    Wobei ich mir solche automatischen Teile bei uns in Zeiten von Bundestrojanern und Nackt-Scannern auch bald vorstellen kann.

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  4. nicht missverstehen. ich will hier echt nicht klugscheißern aber aufgrund eines vorfalls in meiner unmittelbaren nachbarschaft in dem ein führerscheinneuling wegen eines „dummejungenstreichs“ (er meinte es sei lustig seine nummernschilder farbverkehrt anzumalen, also: „weiße buchstaben auf schwarzem hintergrund“) zu mehreren tausend € plus führerscheinentzugs verurteilt wurde, möchte ich zu diesem thema folgendes beitragen bevor jemand meint das sei eine lustige (oder gar harmlose oder billige) sache nachzuahmen:

    @volka

    um deinen hinweis zu vervollständigen:

    egal um welche fonts auch immer es sich handeln würde, es wäre so oder so verboten. schon das aufbringen eines 1×1 cm kleinen aufklebers, jegliche beschriftung oder sonstige maßnahme die ein autokennzeichen verfälscht oder unkenntlich machen würde/könnte ist strengstens verboten und nennt sich gesetzlich

    „Kennzeichenmissbrauch“

    Absatz 1 stellt die Herstellung des täuschenden Zustandes unter Strafe. Absatz 2 gilt für die missbräuchliche Verwendung.

    Im Absatz 1 werden drei Formen unter Strafe gestellt:

    * Das Anbringen eines falschen Kennzeichens an ein nicht zugelassenes Fahrzeug (KFZ oder Anhänger), um den Anschein einer amtlichen Zulassung hervorzurufen (Abs. 1 Nr. 1)

    * Austausch mit einem anderen Kennzeichen (Abs. 1 Nr. 2)

    * Beeinträchtigung der Erkennbarkeit, Veränderung oder Entfernung (Abs. 1 Nr 3)

    Im Absatz 2 wird der Gebrauch (das Führen) eines ge- oder verfälschten Kennzeichens im öffentlichen Verkehr unter Strafe gestellt.

    (auszug z. thema aus d. wikipedia.de)

    und bei

    (anwälte.de)

    heißt es (noch recht aktuell) in einem „Rechtstipp“ vom 09.06.2008 folgendermaßen:

    „Kennzeichenmissbrauch und Urkundenfälschung“

    Rechtsgebiete: Strafrecht, Verkehrsrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht

    Ein häufig nicht bekannter Straftatbestand ist der Kennzeichenmissbrauch gem. § 22 StVG (Straßenverkehrsgesetz). Sowohl ein Kraftfahrzeug wie auch ein Anhänger müssen mit einem amtlichen Kennzeichen versehen werden. Die Veränderung, Beseitigung, Verdeckung oder sonstige Beeinträchtigung führen bereits zu einer Strafbarkeit. Ebenso unzulässig ist es, andere als amtliche Kennzeichen anzubringen oder solche, die den Anschein eines amtlichen Kennzeichens erwecken. Auch die Benutzung eines Fahrzeuges oder Anhängers mit einem in dieser Art gefälschten, verfälschten oder unterdrückten Kennzeichen ist strafbar. Der Strafrahmen reicht von Geldstrafe bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe. . .

    . . . Im Zusammenhang mit der Manipulation von Kennzeichen kommt jedoch oft auch eine Strafbarkeit wegen Urkundenfälschung gem. § 267 StGB (Strafgesetzbuch) in Betracht. Dieser Tatbestand verdrängt dann den des Kennzeichenmissbrauchs. Das Kennzeichen bildet in diesem Zusammenhang mit dem Dienststempel der Zulassungsbehörde und dem Fahrzeug eine zusammengesetzte Urkunde. Der Strafrahmen für eine Urkundenfälschung beginnt bei Geldstrafe und endet bei einer Freiheitstrafe von fünf Jahren, in schweren Fällen sogar bei zehn Jahren.

    @hyozan

    bei uns gibt es übrigens eben solche maßnahmen (zB. die autobahnmauterfassung), wenn auch bisher nicht in solch einem vergleichbarem ausmaß wie in USA oder GB.

    was aber nicht ist kann ja noch werden.

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