Windows 7, der Linux Killer

090113quake_pinguinWas? Doch, nee, das behauptet zumindest Preston Gralla von der Computerworld. Microsoft, so sagt er, sei vom Erfolg der Linux-Netbooks so terrorisiert, dass man in Redmond nun alles daran setzen werden, um Windows 7 zum Linux-Killer zu stylen.

Mami, was redet der Mann da? Das fragt sich zumindest Joe Brockmeier von Zdnet UK, der das Ding mit dem Linux Killer für kompletten Quark hält. Also, was ist an der Sache dran? Zunächst, Preston, Joe, mal unter uns, niemand glaubt, dass Windows 7 so sehr viel besser wird als alles andere, das je in den Windows-Werken vom Band lief, und damit technisch gegen Linux ankommt.

Nur: Falls Microsoft es schafft, erheblich weniger Fehler zu machen als bei der letzten Betriebssystem-Ausgabe, und darüber hinaus zu den bewährten Tricks greift, könnte es gelingen, den Vormarsch der Pinguine zu stoppen: „Eine nette kleine Computerfirma habt ihr da… wäre doch schade, wenn ihr keine stark verbilligten Lizenzen mehr bekommen würdet, so wie eure direkte Konkurrenz?“

Aber selbst das könnte diesmal nicht ausreichen. Schon gar, weil in wenigen Tagen eine US-Regierung antritt, die schon im Vorfeld härtere Wettbewerbsregeln angekündigt hat. Bitter, dann klappt das mit den fiesen Kartell-Tricks nicht mehr so gut wie unter Herrn Bush und seiner militärisch-ölindustrielllen Beratergarde.

Insofern halte ich das mit dem „Windows 7, der Linux Killer“ für eine „Hot-Air-Bubble“. Nee, letzteres ist kein neues Buzzword aus dem Silicon Valley, sondern ich habs grade erfunden. Erfunden, mhm. Online-Journalisten. So sind sie nun mal. Was soll man da anderes erwarten? (computerworld, zdnet uk)

4 Kommentare

  1. Jubelperser.

    ’nuff said.

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  2. Oder doch nicht ;-)

    Die schreibende Zunft ist ja nun offensichtlich und bekanntermaßen großteils abhängig von den Geldern aus Redmond.

    Entsprechend unaufgeregt nehme ich zur Kenntnis, dass sich schon einer gefunden hat, der den Kniefall zum Hintern küssen praktiziert.

    Allerdings sehe ich das, realistisch betrachtet, so wie du, Fritz.

    Sollten sie die Fehler von Vista großteils beseitigen (Footprint, nervende Einschränkungen, Leistungshunger, … ), werden sich wieder etliche finden, die gerne Geld für ein Servicepack zum Fenster rausschmeißen.

    Die „early adopters“ sind sowieso verloren, die werden es aus Prinzip nie lernen.

    Man wird sehen wie sich die einzige funktionierende Abteilung von MS durchsetzen kann (das Marketing, für die die sich mit der Firma nicht so gut auskennen).

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  3. Ist eigentlich ne Ehre für Linux… ihr kennt die Marktanteile? das beweist, dass M$ Linux als ernsthaften Konkurrenten betrachtet… :)

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  4. könnte durchaus zum linuxkiller werden.
    Ich teste Win7 seit geraumer zeit in der vbox unter meiner linux Fedora installation.
    Und muss sagen es ist fantastisch viel wenniger benachrichtigungen aus den system tray den unötige werden aktiv von win7 geblogt es läuft huch huch schneller als xp und ist weit aus kompfortabler als alle seine Vorgänger. Und es scheint so das alle programme schneller starten und laufen als man von xp / vista kennt. Eine Systemsteuerung die sich endlich aufgeräumt präsentiert. Und es läuft stabil kaum zu glauben das es ein release candidat ist “ build 7057″ und nicht ein windows mit zig Service Packs.

    Könnte durchaus einschlagen wie weine Bombe. Im positiven Sinn.

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