Männer: Besserer Sex durch Alkohol

090129dr_kew-kim-chew1Dr. Kew-Kim Chew, Epidemiologe an der Universität von West Australien in Nedlands, führte eine Befragung von 1770 Männern in dieser Region durch und fand, dass regelmässige Trinker 25 bis 30 % seltener unter Erektionsstörungen leiden als strenge Abstinenzler. Ein ähnliches Ergebnis findet sich übrigens auch bei Herzerkrankungen, an welchen Trinker seltener leiden als Trockene. Nun vermutet Dr. Chew einen Zusammenhang, der allerdings noch durch weitere Forschungen bestätigt werden muss.

Gute Idee, Doktor, und bitte befragen Sie auch die Partnerinnen der angeblich weniger dysfunktionellen Freunde eines gepflegten Gläschens. Diese finden sich, statistisch gesehen, bestimmt besonders super, soweit es die Lückenlosigkeit der Erinnerung an den vergangenen Abend zulässt.

(via newscientist)

9 Kommentare

  1. Ganz ehrlich: Epidemiologische Untersuchungen, bei denen Trinker gefragt werden, ob sie denn auch immer könnten, wenn sie wollten, sind so brauchbar wie die folgenden Fragen, die man Trinkern ob der Vorhersehbarkeit einer positiven Beantwortung nicht stellen braucht: „Haben Sie den Größten?“, „Können Sie am längsten?“, „Können Sie noch Autofahren?“ et cetera :)

    Der für die Untersuchung zuständige Doktor präsentiert uns Erkenntnisse, die mich fragen lässt, ob der Mann wirklich ein Doktor oder eher so ein Doktor wie der Doktor in Dr. Oetker ist.

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  2. Korrektur zu Zeile 9: lässt = lassen

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  3. habt ihr eigentlich einen an der waffel oder könnt ihr einfache sätze nur schwer interpretieren?

    gemeint sind männer die alkohol regelmäßig trinken und nicht abhänge alkoholiker!

    und hier mal ein etwas intelligenterer link zum thema: http://vladsensor.com/tag/kim-chew/

    für dei faulen ein kleiner auszug:

    Despite traditional views about the effects of booze on male performance, new research suggests that moderate drinking actually protects against impotence in the long term – perhaps for the same reason a glass or two of wine a day cuts the odds of suffering from heart disease.

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  4. …der junge herr knallbonbon bekommt demnächst doch den titel des offizielllen 11k2-kommentartrolls, plus eine zipfelmütze mit bommel und eine brille mit angeklebter roter knollennase. in anderen news vom selben tag erfahren wir, dass die untersuchung des dr. chew wirklich nicht massiv fundiert ist. sondern eben nur ein begrüssenswerter anfang. kein scheiss, ich bemüh mich wirklich, jeden tag ein glas wein zu trinken. oder fünf.

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  5. Ich weiß, dass man Trolle nicht füttern soll, aber vielleicht nur einen ganz kleinen Happen? Obwohl das – sollten Trolle mit Gremlins verwandt sein – durchaus zu dieser Uhrzeit noch ganz andere Folgen haben könnte. Sei’s drum:

    Im Kommentar des Knallbonbons ist die beweiseinführende Zeile 3 imho ein Contradictio in adiecto, denn – soweit ich darin bewandert bin – eine Sucht wird als solche vornehmlich dort verortet, wo ein regelmäßiger Konsum des Delirium verheißenden Destillats offenbar ist.

    Just my two cents. I rest my case.

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  6. Und aus der selben Quelle des Herrn Knallbonbon ein nachgeschobenes Kommentar des Doktor Fu Man Chew (der ob seines hier zitierten Hinweises seine Doktorehre als verteidigt betrachten darf):

    And he says his team’s study should not give men a new reason to hit the bottle. “It would be socially irresponsible to say that even a binge drinker can get some benefits.”

    Das war’s jetzt wirklich von meiner Seite – arbeiten um die Uhrzeit verlangt offensichtlich nach der einen oder anderen Auflockerung durch Tastenübungen (nein, ich bin nicht Museumswächter =) )

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  7. was hat das mit „rum-trollen“ zu tun?

    der mann hat nicht das behauptet was in deinem artikel angedeutet wird. eine freigabe für alkoholismus wurde von ihm ja nicht gut geheißen oder gar propagiert. eher das genaue gegenteil. nur wurde damit auch den befürwortern der „total abstinenz“ eine grundlage ihrer sonstigen argumentationen entzogen.

    immerhin stützt sich seine aussage auf die untersuchung von 1770 west-australischen männern. was ja nicht gerade wenige sind, geht man von der allgemeinen bevölkerungsdichte australiens aus. ich pers. gehe einfach mal davon aus das es sich um einen repräsentativen querschnitt der west-australischen männlichen bevölkerung handelt. auch wenn die befragung selbst später anonymisiert durchgeführt wurde.

    sollte es so sein, dann ist es immerhin kein schlechter anfang für eine studie.

    außerdem schreibst du ja selber: [ . . . Nun vermutet Dr. Chew einen Zusammenhang, der allerdings noch durch weitere Forschungen bestätigt werden muss. . . ]

    nur steht dein letzter absatz der eigenen quellangabe entgegen, in der ja von einem „moderatem alkoholkonsum“ die rede ist.

    in dem von mir eingestellten link ist sogar die rede davon das „exzessiver alkoholkonsum“ (quasi die „kneipentour“) zu genau dem gegenteil führt und genau das beschreibt was du im letzten absatz ansprichst.

    [ . . . There is good evidence that excessive drinking can hinder sexual performance after a night out – a phenomenon sometimes called “brewer’s droop“. The effect has been noted for many years: “[Drink] provokes the desire, but it takes away the performance,” Shakespeare reminds us in Macbeth. . . ]

    du hast es mit sicherheit lustig gemeint – denke ich mal im nachhinein – ich habe es aber halt nicht als solches aufgefasst. da ja bei dir die grenzen meistens fließend sind ist es nicht immer einfach zu unterscheiden was bei dir ironisch angedacht – und was bierernst gemeint ist.

    nur leider wird das der studie, die durchaus interessant und ernst gemeint ist, nicht gerecht.

    wenn mich meine gegenteilige meinung deswegen zum troll qualifiziert – nun denn bitteschön – dann soll es halt so sein!

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  8. @knallbonbon:

    Nicht Deine gegenteilige Meinung, sondern vielmehr deren Präsentation hatte, zumindest für mich, zu viel Roter-Hering-Geschmack ergo zu viel pauschales Bashing.

    Und zum Thema „lustig gemeint“: Beim fe ist selbst dem bittersten Kaffee immer viel Zucker beigemengt. Wohl bekomm’s :)

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  9. Also ich bin kein Männchen, sondern ein Weibchen.
    Und so ein bis drei Gläser Rotwein machen mich ganz schön rattig. Ab dem vierten könnte es passieren, dass ich müde werde und vorher einschlafe, was reichlich unsexy ist. Ab dem fünften kann es sein, dass ich kotzen muss, was am allerallerunsexiesten ist.

    Ich möchte nur daran erinnern, dass das wiichtigste Sexualorgan zwischen den Ohren liegt. Und dass übermäßiger Alkoholkonsum nicht nur süchtig, sondern auch impotent macht. Und dass Alkoholiker aus dem Mund nach verfaultem Fleisch stinken. Was sowas von unsexy ist, dass nur noch schnelle Nummern im Doggy-Style gehen. Was auf Dauer unbefriedigend ist.

    Mein Tipp an euch Jungs: trinken in Maßen, Sex in Massen. Ist am gesündesten.
    Prost.

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