Vorwürfe: Nvidia spielt falsch

090224nvidia1Der letzte grosse Enthüller und Aufdecker des alten Inquirer, Charlie Demerjian, versorgt uns wieder mit unterhaltsamen Erzählungen von neuen faulen Tricks des Grafikchipherstellers Nvidia. Er enthüllt diesmal Folgendes: Die neue Midrangekarte Nividia GeForce GTS250 läuft mit dem bewährten G92 Chip und ist mit der 9800GTX+ identisch, sowie mit der 9800GTX, 9800GT, und selbst der 8800GT eng verwandt. Nur teurer.

Und wer dieses Schaf im Wolfspelz mit Namen nennt, so Charlie, bekommt einfach keine Testexemplare mehr. Das sei HardOCP so passiert. Aber nicht genug damit, dass man keine Muster geliefert bekommt, Nvidia setzt einen dann auch noch auf eine schwarze Liste, so dass auch die OEM-Hersteller keine Grafikkarten an die wahrheitsliebenden Publikationen geben dürfen.

Und überhaupt würden diese nicht mehr ihre eigenen Produkte (mit den jeweiligen Nvidia-Chips) versenden, sondern von Nvidia sorgfältig angefertigte Testausgaben. Ob die dann viel mit den Karten zu tun haben, die später im Laden zu kaufen sind, rätselt Charlie?

Wenn es stimmt, was Demerjian da berichtet (und er hatte einfach schon verdammt oft recht), dann versucht Nvidia gerade, die ganze Welt mit alten 55nm G92-GPUs hinters Licht zu führen. Die ganze Welt, und vor allem die Fachpublikationen und ihre Testlabors. Na, da bin ich ja gespannt, wie das weitergeht.

(via the inquirer)

7 Kommentare

  1. Dass gerne „verbesserte Produkte“ zur Prüfung eingeschickt werden, ist auch z.B. beim Netbook-Markt zu sehen, wo die Kritiker „zufälligerweise“ die Geräte mit den „nur begrenzt lieferbaren“ deutlich besseren Akkkus erhalten.

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  2. na dann ist es ja einfach zu entscheiden welche Hersteller doch ein bisschen falsch spielen.
    Das sind dann wohl die, die keine Exemplare mehr verschicken, bzw. die eine „schwarze Liste“ haben.

    Somit weiß man ja was man nicht kaufen sollte.

    Danke liebe Hersteller

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  3. Wollten die nicht diese Chips langsam loswerden und ihre Produktion umstellen?

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  4. ATi <3

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  5. […] nennt ihn zurecht Fritz Effenberger, Gründungsredakteur des deutschen Inquirer, bei 11k2. Diese Geschichte des britischen Inquirer fiel ihm übrigens schon gestern auf. Bis jetzt aber […]

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  6. Ist das nicht überall so?
    Ich meine wann habt ihr das letzte Mal einen echten Veriss eines PC-Spiels in einer der deutschen Spiele Zeitungen gelesen (und ich spreche natürlich von Spielen der grossen Hersteller)?
    Selbst quasi unspielbare Games (Thema Bugs) bekommen Wertungen von 70, ja 80% die Bugs werden zwar erwähnt und es gibt einen Abzug von ein paar % aber sonst?
    Da gibt es Firmen die bringen seit Ewigkeiten im jährlichen Zyklus das gleiche Spiel heraus, mit geringfüg verbessert Grafik und ein zwei neuen Extras wenn ich da an EA denke mit ihren Sport- oder sonstigen Reihen…immer der selbe „Kack im neuen Frack“
    einfach ein 2000, 2004, ..06..07..08..09..09B..09C..09D angehängt und ein besseres Update oder höchstens Addon wieder mal zum Vollpreis verkauft.
    Und was macht die Zeitung?
    Bejubeln den kleinsten Fliegenschiss hier oder da als die göttliche Erleuchtung.
    Das sind doch nur noch Werbehefte.
    Von Zeitungen aus der „Bild“Ecke (-Computer,-Video,-Whatever) will ich gar nicht erst anfangen.
    Da wird mir über 3 Seiten erzählt wie teuer die Testgeräte sind – (Als ob es irgend einen Zusammenhang mit dem getesteten Objekt hat) nur um dann schliesslich den neuen Aldi Rechner um 10 Punkte gegenüber dem Lidl-PC abzuwerten weil z.b. ersterer keinen Multifunktionskartenleser (Kaufpreis 5€) statt eines Diskettenlaufwerks hat, denn so Compi-Bild: „man brauche heute keine 3,5 Zoll Drives mehr. *WTF?“ und deshalb ist der Lidl(mit dem man „zufällig“ gewisse Geschäftsbeziehungen pflegt)besser als der Aldi? [Alle Marken in diesem Text können beliebig durch andere ersetzt werden Golf4 statt Aldi-PC oder JackDaniel´s No.7 statt Lidl ]

    Das gilt imho für fast alle solche Zeitschriften –

    Man ist von den Produzenten ja gleich mehrfach abhängig:
    1. weil man möglichst frühe Versionen anspielen (ansehen, darüber berichten whatever) darf, um mit solchen „Premieren“ die Konkurrenz in Schach halten zu können.
    2. Weil man die Muster für den endgültigen Test benötigt (auch hier wieder möglichst als erster) und
    3. man die Firmen (und gerade die Großen (wie z.B. EA) als Werbekunden braucht.

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  7. [quote]Da wird mir über 3 Seiten erzählt wie teuer die Testgeräte sind[…] [/quote]
    PS: Mit „Testgeräte“ meine ich natürlich die Geräte die eingesetzt werden um die TestOBJEKTE zu testen.
    Also irgend welche MonitorKalibrierungsgeräte, Farbwertanalyse-Maschienen Lautstärkemessanlagen und ähnlichens

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