Apple erobert das Mobile Web

090303mobile_os_shareHeisse Zahlen aus den USA: Während die Welt noch über lästige kleine Defekte am Macbook Air oder gerade nachlassende Umsätze mit den schweren Mac Pro 8-Core-Panzerkreuzern debattiert, dringen die Designertruppen unter dem Apfel-Banner ins Mobile Web vor, treffen dort auf so gut wie keinen Widerstand und besetzen gleich mal zwei Drittel des drahtlosen Terrains.

Wie aus der schönen bunten Tortengrafik von Webstatistiker Net Applications hervorgeht, wird in den USA das Internet von Smartphones aus zu 66,6 % mit dem iPhone benutzt. Dahinter Jave (9,1), Windows Mobile (6,9), Symbian und Android mit je 6,15 % Anteil.

Bedeutet das etwa, dass alle anderen Hersteller geschlafen haben? Und das im zukünftig wichtigsten Internet-Nutzersektor, dem der Taschengeräte?

Das Internet-wie-wir-es-kennen wird nicht mehr lange seine zentrale Position einnehmen, ebenso wie der „klassische“ PC. Immer mehr Menschen werden mit Taschentelefonen auf ein dann vereinfachtes und für kleine Displays geeignetes WWW zugreifen, dann noch mehr, und schliesslich alle.

Wenn es dann auch nur annähernd beim oben gezeigten Verhältnis bleibt, wird Apple der wichtigste Hersteller der Post-Computer-Ära. Welcome your new Designer Overlords!

(via ars technica)

7 Kommentare

  1. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, liegt es auch daran, dass erst mit dem IPhone flächendeckend ordentliche Internet-Flatrates für Handys vergeben wurden.

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  2. hmmmmm

    Torte

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  3. Liegt vielleicht auch daran, dass die Preise für mobiles Heruminternetzen nicht gerade günstig sind, wobei ich mich da auch absolut täuschen kann, da ich die momentane Entwicklung nicht wirklich verfolge. Mein Mobiltelefon schreibt noch schwarz auf grün und hat Panzertape am Akku, weil er sich gerne selbständig macht.

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  4. 1. Bezahlbare (Pseudo)-Flatrates gibt es noch nicht so lange.

    2. Wer sich ein iPhone leistet, leistet sich meist auch eine Flatrate.

    3. iPhone ist das erste Handy mit tauglicher Usability bei der Webnutzung (heißt es zumindest). Folge: Der Nutzer fragt nicht nur das Notwendigste ab, sondern surft rum.

    4. Es gibt erst seit Kurzem ein bis zwei Android Handys – der Anteil könnte sich bei stärkerer Verbreitung vielleicht erhöhen.

    5. iPhone ist selten ein Firmenhandy, viele andere schon -> andere Nutzerprofile (Firmenhandy und privat ausgiebig Surfen passen nicht immer zusammen)

    6. Tortengrafiken sind doof.

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  5. jo, im IPhone-zwangsvertrag ist immer ien dickes online kontigent mit eingebaut. Kein wudner das denn auch entsprechend viele damit herumsurfen.

    Das andere interessante wäre (ist ja imemrhin eine statistik): wer hat die bezahlt und welche webseiten werden webstatistiker geloggt ?

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  6. schon lustig wie ihr (zumindest die anscheinend dummen) deutschen immer gleich glaubt/denkt/meint das wenn es um irgendwelche statistiken aus den USA handelt das diese statistiken deutschland, quasi als „51zigsten bundesstaat der usa“, gleich mit einschließen.

    was gehen eure provider-preise, knebelverträge und zwangs-modelle einen ami in america an? gar nichts!

    was gehen euch deutsche die zahlen in diesem tortendiagramm an? im prinzip auch nichts, denn die zahlen geben nicht eure „mobile internet und telefon-realität“ wieder.

    was fangt ihr also, bezogen auf dieses diagramm“, zu labern an über eure zB. „zwangsverträge“ etc. – interessiert das irgendeinen US Americaner?

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  7. the cake is a lie ^^

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