Neuer Apple iMac ab 650 Euro

090322imacsDas Gerücht wurde ursprünglich vom der italienischen Techblog Setteb.IT aufgebracht. Und tatsächlich: Auf der im Artikel verlinkten Apple-Webpage steht was von einem neuen 17-Zoll iMac, den es ab 899 US-Dollar geben soll. Das wären umgerechnet 656 Euro. Aber, aber? Auf der Apple-Website stehen nur Modelle ab 20-Inch und 1099 Euro?

Ein zweiter Blick verrät die Lösung des Rätsels. Bei der Apple-Ankündigung handelt es sich um die Rubrik „eNews for Education“. Anders als hierzulande hat der Obstcomputerhersteller in den USA ein eigenes Angebot für Schulen und Unis.

Und dort soll wohl demnächst ein kleiner iMac mit einem 17-Inch Display und ansonsten der üblichen Ausstattung angeboten werden. Genialer Plan: Ein vollwertiger All-In-One-Computer mit einem anerkannt erstklassigen Betriebssystem zu einem wettbewerbsfähigen Preis. Das selbe müsste man auch für einen Dell oder HP ausgeben, der kommt dann aber mit Vista mit seinem bekannten Vor- und Nachteilen.

Schön und gut, aber warum wird dann der Einsteiger-iMac nur in den USA und dort nur im Bildungssektor angeboten? Ein Versuchsballon, sage ich. Apple hat genau den selben Trick schon früher vorgeführt: Einen iMac nur im Bildungssektor anbieten und dann auf die Forderung des Verbraucher zu reagieren, das Gerät auch an die Allgemeinheit zu liefern.

Genau so wirds laufen (denkt an meine Worte…), wenn auch nicht zu dem oben von mir genannten Preis, der beruht nämlich auf dem aktuellen Umrechnungskurs. Apple hat traditionell einen anderen Kurs, deshalb kostet der bisher kleinste iMac mit 20″-Screen dort auch 1199 USD, entsprechend 875 Euro, hier aber doch 1099. Also rechnen wir für den neuen, ganz kleinen 17er iMac nicht 650, sondern eher 799 Euro.

Was aber immer noch ok wäre.

090322apple_enews

(setteb.it via cnet, apple enews) (pics apple)

4 Kommentare

  1. Das ist OK… wenn deine Definition von „OK“ „extrem übetreuert“ ist. ^^

    Ich hab übrigens auch eine Vorhersage: Dell und HP werden das auch versuchen, aber nur der Start dafür sein, dass alle Netbook-Hersteller ihre Produkte entweder für diese Zielgruppe anpassen, oder ein separates Produkt dafür Herstellen.
    Dann aber mit Linux. Nicht nur aus Kostengründen, sondern weil es bei den Netbooks so erfolgreich war. (Wie du ja weisst, ist da die Linuxrate bei 10% und steigend.)

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  2. (Hmm… grad kam den Kommentar nicht durch. Also falls da was doppelt ist, bitte löschen. Wenn nicht: Bin ich geblockt? Wenn ja warum?)

    Das ist OK… wenn deine Definition von „OK“ „extrem übetreuert“ ist. ^^

    Ich hab übrigens auch eine Vorhersage: Dell und HP werden das auch versuchen, aber nur der Start dafür sein, dass alle Netbook-Hersteller ihre Produkte entweder für diese Zielgruppe anpassen, oder ein separates Produkt dafür Herstellen.
    Dann aber mit Linux. Nicht nur aus Kostengründen, sondern weil es bei den Netbooks so erfolgreich war. (Wie du ja weisst, ist da die Linuxrate bei 10% und steigend.)

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  3. Hm. Bin (ausnahmsweise) nicht sicher, ob ich dir hier zustimmen kann. Der iMac hat nicht viel mit Netbooks zu tun, sondern ist ein ausgewachsener Desktop. Aber natürlich warten wir alle auch hier auf anständige Linux-Angebote. Die dann etwas günstiger sein dürften.

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  4. […] iMac mit weissem 17inch Kunststoffgehäuse (da hatte ich neulich mal drüber geschrieben) wird dort durch den ganz normalen “kleinen” 20 Zoll Aluminium iMac […]

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