Sex mit allen US-Präsidenten

090329laijoinordie13Die US-amerikanische Künstlerin Justine Lai begann vor zwei Jahren ihr Kunstprojekt „Join or Die“. In dieser Serie von Ölgemälden stellt sie sich selbst beim Sex mit US-Präsidenten dar, in chronologischer Reihenfolge.

Also George Washington, John Adams, Thomas Jefferson, James Madison… irgendwann wird sie bei Bill Clinton, George Bush und Barack Obama ankommen.

Ich finde, Frau Lai hat sich hier ein extremes Thema gesetzt, für das sie unseren Beifall verdient. Kunst muss vor allem Grenzen übertreten, sprachlos machen, Blickwinkel radikal verändern.

Und dazu ist „Join or die“ auf jeden Fall geeignet.090329laijoinordie14

(justine lai via boingboing)

4 Kommentare

  1. Und Madame bräuchte mal echten Sex mit einem richtigen Mann, denke ich. (Nicht abfällig gemeint!. Hat se sich ja auch verdient. ^^)

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  2. och, hat sie deswegen wirklich unseren applaus verdient. für mich persönlich läuft so etwas unter:

    . . . . und wenn ich sonst nichts zu bieten habe – „FICKEN“, „BUMSEN“, „VÖGELN“ – „TITTEN“, „ÄRSCHE“, „MUSCHIs“ und „PIMMEL“ ziehen immer ein (oftmals zahlungskräftiges) publikum! und wird die sache hoch genug gespielt ist der SKANDAL vorprogrammiert und damit einhergehend die zukünftige befüllung des kontos ebenso!

    dies ist keine kunst (als solche) sondern eine, im prinzip eher plump kalkulierte provokation, die als kunst verpackt wurde. wie so überaus vieles was in die letzen 30 oder 50 jahren unter diesem begriff VERMARKTET wird. bestimmt wird sie dann auch eines tages per gemälde mit sämtlichen anderen bekannten staatsmännern und frauen (der westlichen) welt rumvögeln. allen voran hitler, stalin und mao. vllt. gibt es dann, bei einem entsprechendem finanziellen erfolg, sogar mal eine serie mit allen bisherigen päpsten (oder sonst irgendwelchen religiösen führern (nat. mit ausnahme aller gefährlichen wie zB. mohamed etc.).

    tut mir ehrlich leid, denn ich bin bestimmt der letzte der bestimmen möchte was kunst ist oder was nicht, denn ansichten darüber gibt es fast so viele wie es menschen gibt. diese frau mag zwar ihren „pinselstrich“, rein technisch gesehen, sogar höchstmeisterlich beherrschen, aber diese ganze sache an und für sich, ist doch so leicht durchschaubar wie ein in zellophan eingepacktes schinkenbrötchen.

    das sie dafür auch noch einen extra-applaus verdienen würde (ausserhalb der zielgruppe) finde ich aber nicht im geringsten.

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  3. edit:

    natürlich auch (der östlichen) und nicht nur (der westlichen) welt.

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  4. Die Kunst ist hier nicht die Aktmalerei an und für sich.
    Die Kunst ist die Idee und deren Umsetzung. Die implizierte Botschaft. Das in der Bilderreihe versteckte Spiel.

    (Da bekommt doch der Spruch: „Wir werden doch immer alle von der Regierung gefickt, egal wie die gerade heißt!“ eine ganz neue Perspektive…)

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