EVO: Linux-Spielkonsole

090404envizions_evo1Linux-Gaming, nächster Versuch. Envizions Computer Entertainment Corp., wohnhaft im US-Bundesstaat Alabama, will am Juni die EVO Smart Console für 380 US-Dollar anbieten. Im Wesentlichen ist das 300 x 65 x 273mm kleine Gerät ein Small-Form-Factor-PC mit auf 2,4 GHz runtergetaktetem AMD Athlon 64X2 5600, Ati 3200 Chipsatzgrafik, 2 GB Ram, 120 GB Festplatte, DVD-Laufwerk plus die übliche Konnektivität.

Auf dem Gerät läuft ein vereinfachtes Fedora Linux namens Mirrors, drei Games auf einer SD-Karte sollen für 20 USD zu haben sein.

Der erfahrene Schrauber mag jetzt vielleicht einwenden, er könnne sich so ein Betriebssystem auf jede alte Datenschleuder ziehen und hätte dann Opensource-Spiele sogar umsonst aus dem Internet. Ja, schon. Aber es gibt Leute, die können weder schrauben noch installieren. Und warum sollen die gezwungen sein, sich eine Xbox 360 zu kaufen?

(via linuxdevices)

3 Kommentare

  1. Weil auf der (dem?) EVO nur alte Schrottspiele laufen, um es mal so zu sagen? Selbst die Wii müsste doch der Grafikleistung einer Radeon 3200 (= letzte Generation, Budget-Segment) in den Arsch treten können.

    Und mit der Spieleverfügbarkeit (dem einzigen Grund, warum überhaupt jemand eine Konsole kauft) sieht es glaube ich auch Schwarz aus. Habe gehört Amiga-Spiele laufen (die wollte schon vor 10 Jahren keiner mehr sehen, der nicht ein Übergeek war.), und ansonsten? Wenn die jetzt ein dickes Studio hätten, das Spiele angekündigt hätte. Oder mindestens ein richtig fettes Opensource-Projekt… Dann hätte das Teil Chancen.

    Aber so, ist es nur wieder mal ein „pipe dream“, der nicht zuende gedacht wurde. Schade eigentlich. Denn wenn eine Opensource-Konsole geht, dann gehen auch erstklassige, modern aussehende Opensource-Spiele. :)

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  2. @BAReFOOt

    dir (mal) komplett zustimm – und ergänzend:

    dann das ding noch für einen preis anbieten der den der schwulen XBOX und der lesbischen WII bei weitem übersteigt – und den preis der zwittrigen PS3 nur geringfügigst unterschreitet. und für was für eine leistung? im prinzip gar nichts wenn man sich auf der herstellerseite ein wenig umsieht (vorgestellt werden ganze 4 – in worten: „VIER“ – games!

    man könnte ja direkt davon ausgehen das dass scheitern schon von vorneherein miteingeplant wurde (bzw. beabsichtigt wird) um dann hinterher sagen zu können: „. . . .ja, aber wir habens doch versucht – nur die bösen kunden habens halt nicht angenommen/haben wollen (die mögen kein LINUX) , das dreckige pack“!

    mir kommt seit geraumer zeit das gesamte linux-lager schon langsam so vor als ob sie absichtlich alles so vermanschen (usability, öffentliche aussagen von herstellern und szenegrößen, die konsequente und absolute weigerung endlich von der kommandozeile abzulassen, designs etc.) das nur leute die sich „auskennen“ etwas damit anfangen können (oder wollen) – bloß ja nicht die breite masse (so ist man/bleibt man schön unter sich (zB. quasi im server/netzwerkbereich DICK zu sein reicht vollkommen aus / aber der pöbel (der otto-normal-08/15-user) soll gefälligst draußen bleiben)!

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  3. Achtung, Scam-Alarm:

    http://www.linuxgames.com/archives/13621

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