Recycling-Spielzeug

090423botcat_alt1Millionen von Plastikflaschen, mahnt der Anbieter dieses „green science“ Spielzeugs, würden jedes Jahr auf Mülldeponien wandern. Wenigstens zwei davon könne man doch für Unterhaltsameres recyceln. Die Halbliter-Plastikflaschen muss man selber besorgen (und zwei kleine AAA Batterien), im Karton zu 12 Euro 73 findet sich ein Propeller mit Motor und die Flaschenhaltebügel, um aus all dem fix einen Katamaran zu basteln. Sicher hervorragend geeignet, um etwa seltene Wasservögel beim Brüten zu stören oder dafür zu sorgen, dass auch im hintersten Schilfrand noch ein paar PET-Flaschen herumschwimmen.

(via red ferret)

090423botcat_lg

4 Kommentare

  1. gar nicht mal schlecht die idee. damit ließen sich zB. schöne fun-wettbewerbe ausrichten. zB. wer das schönste, größte, whatever (zB. schiffs)-design drumherum und/oder daraufbaut etc. die ebenfalls aus wegwerf-materialien (zB. stabilen styropor-verpackungen etc.) bestehen sollten. alles noch mit ein paar umeltfreundlichen (aber wasserfesten) farben aufgehübscht – und fertig ist das spielzeug. und wenns denn mal kaputt geht dann wäre es auch nicht allzu tragisch bzw. viel verloren dabei. 2 neue flaschen – und weiter gehts.

    wäre bestimmt ein riesenspass für kinder.

    es müsste sich nur noch fernsteuern lassen, dann wäre es perfekt.

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  2. @knallbonbon
    oh ja … ich kann die vergnügten kinder schon förmlich vor mir sehen
    wie sie mit dem abfall andere leute spielen dürfen
    (und weils so billig ist brauch mans nichmal aufräumen/entsorgen)

    soviel zu deiner heilen welt

    in meiner welt werden kinder von kindern in der grunschuhle verprügelt nur weil sie keine psp haben
    (weil sie nich monsterhunter mitzocken können in der pause)

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    • daran möchte ich gar nicht mal zweifeln wenn man, so wie wahrscheinlich du, in „drecksau-hausen oder arschloch-city“ lebt wo den kindern zuvorderst nichts anders beigebracht wird (und wurde) als neoliberal-verseuchtes, pervertiert-speudo-konservatives und ego-getriebenes raffgier-verhalten in welcher der einzelne mensch nur mehr als summe seiner materiellen besitztümer wahrgenommen wird.

      zum glück aber lebe ich in einer relativ kleinen stadt mit knapp 7000 (und in einem landkreis mit knapp 50 000) einwohnern in der immaterielle (menschen)werte, abseits des individuellen besitztums und trotz aller medial vorgelebten widrigkeiten, noch einen gewissen stellenwert innehaben und in der zB. solch ein rein ego-bezogenes verhalten – gerade in schulen, kindergärten und vereinen – nicht geduldet wird und dementsprechend entgegengewirkt wird. es ist zwar alles ein wenig altbacken-konservativ in den wertvorstellungen und in der gesamt-gesellschaftlichen gestaltung ebenso ein wenig angestaubt das ganze – trotzdem aber 100 mal besser als das von dir beschriebene umfeld.

      nur mal ein kleines bspl.: in unseren umliegenden dörfern und siedlungen ist es heute noch möglich morgens die eigenen vier wände zu verlassen ohne das es zwingend von nöten wäre die haustüre unbedingt abschließen zu müssen in der absoluten furcht davor das wenn man abends wieder heimkommt die ganze bude ausgeräubert vorzufinden.

      [ aber nicht missverstehen. es passieren selbstverständlich auch hier ab und zu mal (zT. schwerst)-kriminelle geschichten. einbrüche, diebstähle etc. und auch morde und vergewaltigungen bis hin zu kindesmisbrauch (wenn auch meist mit einem inner-familiären hintergrund) hat es in abständen von jahrzehnten schon mal gegeben.

      im großen und ganzen aber passieren solche sachen nur äußerst selten in dieser gegend in der es, trotz aller modernität, noch ein gewisses nachbarliches miteinander – statt immer nur ein gegeneinander – gibt. ]

      ein sehr sehr altes sprichwort besagt:

      „so wie man sich bettet, so liegt man“!

      und das ist heute noch so wahr wie ehedem.

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      • Ich wohne nicht (mehr) in ruraler Umgebung, aber wie du selbst sagst (und meine Erinnerungen gehen da mt deinen Erfahrungen durchaus konform) gibt es dort ebenfalls „(zT. schwerst)-kriminelle geschichten“ – und es stimmt sicher, dass die reine Anzahl derselben im urbanen Raum höher ausfällt, allerdings leben dort auch mehr Menschen auf engerem Raum zusammen, was manche kriminellen/antiozialen Aktivitäten eher fördert andere wiederum jedoch hemmt.
        Letztlich istes imho keine Frage des „Wo´s“ sondern vielmehr eine Frage des „Wer´s“ und ich weigere mich zu glauben, dass erseres zweiteres (nämlich die Menschen) grundlegend ändert.

        Doc.G

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