Schweden: Internetprovider gegen Vorrats-Datenspeicherung

090428elchNach dem vermeintlichen Sieg gegen die Pirate Bay und dem neuen IPRED Gesetz (Intellectual Property Rights Enforcement Directive) versuchen Contentkonzerne auch in Schweden, gegen Internet-Privatkopien vorzugehen.

Der progressive Internet Service Provider Bahnhof hatte schon im Vorfeld erklärt, er werde keinerlei Nutzerdaten mehr speichern, könne deshalb also auch keine herausgeben.

Jetzt schloss sich der grösste schwedische ISP, Tele2, dieser Linie an: Man werde ab sofort keine Nutzerdaten mehr speichern, um die eigenen Kunden zu schützen.

Auch der ISP Ephone weigerte sich in einem Gerichtsverfahren, Kundendaten aufgrund von unsicheren Beweismitteln (Screenshots von einem Download und Logfiles) herauszugeben.

IFPI-Anwalt Peter Danowsky verkündete darauf hin, dann werde man eben das Gesetz verschärfen. Schön, wenn man so deutlich zu hören bekommt, wer denn die Gesetze macht. Und schön, zu sehen, dass es Internetanbieter mit Rückgrat gibt.

(via torrentfreak)

1 Kommentar

  1. Ein US-amerikanischer Monopolist erhebt seine Privatmeinung zur Gesetzeslage und die italienischen Faschisten organisieren dafür einen Dachverband. Tja.

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