Deutsches Gericht bezweifelt Gültigkeit von P2P-Beweisführung

090531ip_adressenDas für viele urheberrechtliche Verfahren und Abmahnungen zuständige Landgericht Köln hat in einem Beschluss vom 25.09.2008 kritisch zur gängigen Praxis der Ermittlung von „Raubkopierern“ geäussert (und den entsprechenden Antrag zurückgewiesen). Auch wenn ein Rechteinhaber „Deutsches Gericht bezweifelt Gültigkeit von P2P-Beweisführung“ weiterlesen

Neuer Alien-Film in Arbeit

090531CarlRinschUnterschiedliche Quellen bestätigen, dass bei der 20th Century Fox ein neuer Alien-Film gedreht werden soll. Aber nicht etwa ein „Die Rückkehr der reitenden Aliens“ Aufguss, sondern der aktuellen Mode entsprechend ein Prequel. Also die Geschichte vor dem allerersten Alienfilm. Prima, dann kann man die Rolle der sehr, sehr jungen Ripley mit einem aktuellen Teenie-Star besetzen. „Neuer Alien-Film in Arbeit“ weiterlesen

Zweijähriger sticht Bruder, Videospiele sind schuld

090531KnifeIn Monroe, Ohio kletterte ein Zweijähriger auf einen Tisch, nahm von dort ein Messer (siehe Beispielabbildung) und piekste damit seinen fünf Monate alten kleinen Bruder. Die Stichwunden waren nicht ernst, befand der sofort herbei gerufenen Notarzt. Die Polizei kam auch gleich mit und hatte sofort eine Erklärung für die Messeraktion: Der Zweijährige hätte sicher seinem „Zweijähriger sticht Bruder, Videospiele sind schuld“ weiterlesen

Oralsex ist der neue Gutenachtkuss

090531sharleneazamEine Dokumentation der kanadischen Journalistin und Filmemacherin Sharlene Azam (pic) verstört gerade Nordamerika. Sie interviewte viele Teenage Girls über deren Sexualleben, und hörte lauter Dinge, von welchen typische Eltern nichts wissen. Und auch nicht wissen wollen. Nach insgesamt vier Jahren Recherche fasste sie zusammen: „Oralsex ist der neue Gutenachtkuss“ weiterlesen

Computerspielesucht, jetzt auch in Australien?

090527american-gamerGibt es wirklich so etwas wie „Computerspielesucht“? Das neuseeländische Fernsehen (na, so was, die dürfen ja noch TV-Webseiten betreiben, ein glückliches Land!) berichtete über eine Online-Umfrage des australischen Associate Professor Vladan Starcevic von der University of Sydney unter 2000 Computerspielern aus aller Welt. Etwa die Hälfte davon Nordamerikaner, 25 % Europäer, 20% Känguruhs und Kiwis. Professor Starcevic fand, dass etwa 8 %, also jeder zwölfte, den „problematischen Gamern“ zuzurechnen sei. Weil sie kaum etwas anderes tun oder an etwas anderes denken als Gaming. Er sagte wörtlich: „Computerspielesucht, jetzt auch in Australien?“ weiterlesen

Teenager brennt CDs und verschenkt sie, Band feiert ihn als Super-Fan

090530chesterfrenchZeitalter der Aufklärung und Vernunft 2.0. Aus dem Umfeld der Indieband Chester French aus Cambridge, Massachusetts hören wir eine erbauliche Geschichte über den jungen, nur leicht übergewichtigen Bryce, der das „Mixtape“ der Band von deren Website downloadete, es mit seinem Macbook „Teenager brennt CDs und verschenkt sie, Band feiert ihn als Super-Fan“ weiterlesen

Niederlande: Verwertungsgesellschaft verzockt Tantiemen auf dem Aktienmarkt

090530bumastemraDie rastlosen Reporter von Techdirt waren so freundlich, die Welt auf bizarre Vorgänge im Tulpen- und Käseparadies Holland hinzuweisen. Die dort tätige Musik-Verwertungsgesellschaft Buma-Stemra hat ihre Aktieneinlage von 30 auf 20 % reduziert, nachdem herbe Verluste auf dem „Niederlande: Verwertungsgesellschaft verzockt Tantiemen auf dem Aktienmarkt“ weiterlesen

Müssen wir Kinderpornografie legalisieren?

090530mangaDer 39jährige Büroangestellte Christopher Handley aus dem US-Bundesstaat Iowa ist leidenschaftlicher Sammler von japanischen Manga-Comics und muss deshalb womöglich bis zu 15 Jahre ins Gefängnis; das Urteil steht noch aus. In frei verkauften japanischen Mangas werden Personen üblicherweise mit grossen Augen und in einer insgesamt etwas kindlichen Erscheinungsweise dargestellt, „Müssen wir Kinderpornografie legalisieren?“ weiterlesen

Warum wir eine Pauschalabgabe auf Internetzugänge brauchen

090530tapereelrecorderDas deutsche bzw. kontinental-europäische Urheberrecht wird ebenso wie seine hässliche Schwester, das anglo-amerikanische Copright, ständig erweitert und an die technische Realität angepasst. Bei diesen Anpassungen spielen allerdings die Lobby-Anstrengungen der Rechteverwerter (a.k.a. Verlage) eine gewichtigere Rolle als die „Warum wir eine Pauschalabgabe auf Internetzugänge brauchen“ weiterlesen

Zeitungskrise: Abos sind was für Pr0n

090529ariana-huffington300Arianna Huffington, anerkannte Journalistin und US-Blog-Übermutter (siehe 11k2), vertrat auf einem Symposium zum Zusammenprall alter und neuer Medien die Ansicht, bezahlte Inhalte im Internet seien Unsinn. Abonnements, so die Medienexpertin, seien was für Pornoanbieter, vor allem für Anbieter von „sehr seltsamem Porn“. Alle anderen Onlinemedien müssten auch so klarkommen.

Tatsächlich ergab eine aktuelle US-Studie (von Penn Schoen & Berland), dass derzeit „Zeitungskrise: Abos sind was für Pr0n“ weiterlesen

Nacktfoto der Woche: Kate Perry vs. Carla Bruni

090528katy-perry-complexAls Fälschung herausgestellt haben sich textillose Abbildungen der US-Sängerin und Neo-Emanzipations-Aktivistin („i kissed a girl..“) Kate Perry nach übereinstimmender Meinung zahlreicher nach eigenen Angaben massgeblicher Porno-Experten aus dem Fleshbot-Forum. Hauptkritikpunkte: Hüften, Nase. Soll ja auch kein Problem darstellen, moderne Telekommunikationsmittel schaffen Zugang zu Milliarden gleichwertiger Darstellungen.

Echt scheint dagegen die Geschichte von der Carla Bruni-Auktion der Villa Grisebach, Berlin, zu sein, wie von der britischen Tageszeitung „Nacktfoto der Woche: Kate Perry vs. Carla Bruni“ weiterlesen

Frankreich: 1000 Internetanschlüsse pro Tag abklemmen

090528albanelDie französische Ministerin für Kultur und Kommunikation Christine Albanel rechnet ab dem Inkrafttreten des Hadopi-Gesetzes (a.k.a. „3-strikes“) mit 1000 abgetrennten Internetzugängen pro Tag. Nochmal: Sie denkt also, dass nach drei nicht durch Gerichte geprüften Beschuldigungen durch die Contentindustrie jeden Tag 1000 französische Bürger keinen Internetanschluss mehr haben sollen. Aber ihn weiter bezahlen, damit den Telekomkonzernen kein Schaden entsteht. Das wird zumindest so von der Nachrichtenagentur Associated Press berichtet. Die Geschichte (falls man daraus lernen „Frankreich: 1000 Internetanschlüsse pro Tag abklemmen“ weiterlesen