Unterwäsche in japanischer Rüstungstradition

090505haramakiIm japanischen Mittelalter war Haramaki eine Körperrüstung, die um den Träger gewickelt und hinten zusammen gebunden wurde. Soll sehr praktisch gewesen sein. Heute gerät man ja doch nicht so oft in Schwertgefechte, schätzt es aber, wenn die Leibesmitte warm gehalten wird.

090505haramakii250Prompt erfinden die schlauen Japaner die Haramaki Unterwäsche, oder auf Rumpfpulli, im Prinzip ein T-Shirt ohne Schultern und Ausschnitte für Hals und Arme. Eher eine Tülle zum drüberziehn.

Ich habe den Verdacht, dass mir so ein Teil nicht stehen würde, ich hab einfach nicht die passende Figur dazu. Aber trotzdem kann ich den Sinn des Kleidungsstücks erkennen: Arme und Schultern sind weniger kälteempfindlich als der Bauch- und Nierenbereich. Und wer hat bitte behauptet, Kleidung dürfe keiner Evolution ausgesetzt werden?

(via inventorspot, pingmag)

3 Kommentare

  1. Na das mit den Schwertkämpfen würd ich auch nicht so behaupten, gibt ja Leute die Praktizieren Kendo, aber ob sowas unter dem Gi beim Wettkampf erlaubt ist?

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  2. Nierengurt, anyone?

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